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Kuchisake Onna | Yokai
Kuchisake Onna (2019)

Die Kuchisake Onna – „Findest du mich schön?“

Heute beschäftige ich mich mit einem Geist, der mir sehr viel Bedeutet: Die Kuchisake Onna. Ich fand ihre Legende so faszinierend, dass sie mich zu meinem ersten Buch verleitet hat und möchte sie jetzt mit euch teilen:

Die Geschichte:

„Du bist um elf Uhr spätestens wieder hier!“, befahl meine Mutter. „Und keine Jungs!“ Ich rollte mit den Augen. „Mama, ich bin keine zwölf mehr! Ich bin neunzehn und wenn ich was mit einem Jungen anfangen will, dann mache ich das auch!“, schrie ich wütend zurück. „Nicht in diesem Ton! Wenn ich drüber nachdenke, kannst du auch gleich zu Hause bleiben!“ „Mama! Das ist Julias Geburtstagsfeier! Das ist die Party! Ich muss dahin!“ „Achja? Und wie kommt es, dass ich nicht einmal eine Julia kenne? Wenn sie so eine wichtige Freundin ist, kannst du sie auch mal hierher mitnehmen!“ Das tat weh. Meine Eltern erlaubten mir nie etwas und jetzt gingen sie davon aus, dass ich Freunde hatte? Sie kannten ihre eigene Tochter nicht einmal richtig!

Ich war eine Außenseiterin. Es war mir nie leicht gefallen, neue Leute kennenzulernen und sogar aus der Uni war ich mit niemandem wirklich befreundet. Ich war einfach nur das stille Mädchen mit den reichen Eltern. Nein, so konnte das nicht weitergehen! Ich fasste einen Entschluss: Ich würde auf diese Party gehen und ich würde mit fremden Leuten reden. Es wurde Zeit, dass ich mir neue Freunde suchte!

Bevor meine Mutter mich aufhalten konnte, rannte ich in den Flur, nahm meine Jacke und Schuhe und floh nach draußen. „Svenja? Svenja! Bleib sofort stehen!“, rief Mama mir wütend hinterher. Aber ich würde nicht stehenbleiben. Jetzt hatte ich eine Chance. Im Gegensatz zu mir würde meine Mutter niemals auf Socken nach draußen rennen und ehe sie sich ihre Schuhe angezogen hatte, war ich schon ein paar Straßen weiter.

Der Gehweg unter meinen Füßen war eiskalt. Während des Laufens zog ich meine Jacke über, schaffte es jedoch mit den Schuhen in der Hand nicht, sie zu schließen. Aber sollte ich mich doch erkälten, das war es mir wert!

Als ich mich sicher genug fühlte, blieb ich stehen und zog mir meine Schuhe an. Es war so kalt, dass meine Füße sich bereits taub anfühlten und ich hoffte, dass es auf Julias Party warm sein würde.

Normalerweise wäre ich mit dem Fahrrad gefahren, aber da ich zu Fuß unterwegs war, dauerte die Strecke etwas länger. Eigentlich ganz schön, dachte ich und betrachtete meine Umgebung. Der Wind spielte mit den bunten Blättern und wirbelte sie umher, während die Bäume ein angenehmes Rauschen von sich gaben.

Ich schloss für einen Moment meine Augen und atmete die kalte Luft tief ein. Ich fühlte mich völlig entspannt und vergaß für ein paar Sekunden, welcher Ärger auf mich warten würde, wenn ich nach Hause kam.

Plötzlich herrschte um mich herum Stille. Verwirrt öffnete ich die Augen. Der Wind hatte sich gelegt und man konnte keine Geräusche mehr hören. Es war, als wäre die ganze Stadt plötzlich stehengeblieben. Dann kam ein starker Windzug auf und biss mir kalt ins Gesicht. Ich zog dein Kragen meiner Jacke näher zu meinem Kinn und ging weiter. Aus dem angenehmen Rauschen war jetzt ein aggressives Rascheln geworden.

Wenn ich mich beeilte, konnte ich in weniger als einer viertel Stunde in einem warmen Haus sitzen, also beschleunigte ich meine Schritte. Warum musste es so verdammt kalt sein?

Zusammen mit dem aufkommenden Wind kam auch ein Gefühl des Unbehagens. Ich fühlte mich beobachtet, konnte aber niemanden entdecken, obwohl ich mich immer wieder umsah. Ich schob das Gefühl auf den Streit mit Mama und das ungemütliche Wetter und versuchte, mich gedanklich auf die Party zu konzentrieren. Hoffentlich konnte ich mich nachher überwinden und ein paar neue Leute kennenlernen.

Als ich um eine Ecke bog, stieß ich fast mit einer Frau zusammen. Ich blieb im letzten Moment stehen. „‘Tschuldigung“, sagte ich und sah die Frau dann verwirrt an. Sie trug einen schwarz-roten Kimono, hatte lange schwarze Haare, asiatische Augen und hielt einen Seidenfächer vor ihr Gesicht.

Trotz ihres merkwürdigen Aussehens hatte ich keine Angst vor ihr. Im Gegenteil, ich war sogar erleichtert, einer Frau zu begegnen, die noch ein Stück kleiner war, als ich. Von ihr schien keine Bedrohung auszugehen. Sollte mein Gefühl, beobachtet zu werden, jetzt bestätigt werden, konnte ich um Hilfe schreien und sie würde mich hören, wenn sie noch in der Nähe war.

Ich wollte weitergehen, doch die Frau hielt mich zurück. „Findest du mich schön?“, fragte sie mit einer sanften Stimme und einem asiatischen Akzent. Was für eine merkwürdige Frage. Andererseits war es ja aber schon merkwürdig genug, bei dem Wetter in Deutschland mit einem Kimono herumzulaufen. Ich entschied, an ihrer kleinen Konversation teilzunehmen, immerhin hatte ich mir ja vorgenommen, neue Leute kennenzulernen!

„Ja, du hast auf jeden Fall hübsche Augen“, sagte ich und lächelte vorsichtig. Viel mehr konnte man von ihrem Gesicht auch nicht erkennen, da fast der gesamte Rest von ihrem Seidenfächer verdeckt war.

Ohne ihre Mimik im geringsten zu verändern, senkte sie den Fächer. Ich erstarrte und mir klappte die Kinnlade herunter. Ihr Mund war durch einen blutigen Schnitt, der ihre Mundwinkel zu einem unnatürlich breiten Lächeln verzerrte, völlig entstellt.

„Oh Gott, was ist passiert?“, fragte ich entsetzt, doch die Frau blieb gelassen. „Immer noch?“, fragte sie. Ich verstand nicht sofort. „Findest du mich immer noch hübsch?“, formulierte sie ihre Frage deutlicher. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Die Verletzung sah auf jeden Fall übel und sogar noch frisch aus. Wieso ging sie nicht in ein Krankenhaus?

Als sie ihre Frage wiederholte, stotterte ich ein „J-ja“, um nicht unhöflich zu wirken, woraufhin ein Funkeln in ihren Augen aufblitzte, das vorher nicht dort gewesen war. „Dann sollst du genau so schön sein, wie ich!“, zischte sie und zog ein Katana hervor, dass sie unter ihrem Kimono versteckt hatte.

Ehe ich anfangen konnte, wegzulaufen, stand die Frau bereits direkt vor mir und zog mir die Klinge durch das Gesicht.

Es war aber nicht der Schmerz, der mich zusammenbrechen ließ, es war das Gefühl, das gleichzeitig mit dem Schmerz in meinen Körper drang. Es war reiner Hass. Ein tiefer, dunkler Hass, wie ich ihn noch nie in meinem Leben gespürt hatte. Dann wurde mir schwarz vor Augen.

Als ich wieder zu mir kam, stand ich auf den Beinen. Von der Asiatin fehlte jede Spur und mein Kopf fühlte sich irgendwie leer an, als hätte ich alle Erinnerungen verloren. Um genau zu sein, wusste ich nicht, was ich hier tat. Wo war ich? Ich erinnerte mich nicht einmal an meinen eigenen Namen.

Die Gegend kam mir bekannt vor. Aber die Autos standen anders. Seit ich zuletzt hier gewesen war, musste also etwas Zeit vergangen sein. Was hatte ich in der Zwischenzeit nur gemacht?

Dann bemerkte ich meinen Schal, den ich bis über die Nase gezogen trug. Hatte ich den Schal schon eben um gehabt? Ich wollte ihn aus meinem Gesicht ziehen, doch konnte es nicht. Ein tief sitzender Instinkt hielt mich davon ab.

Plötzlich hörte ich etwas. Ich sah mich um und bemerkte ein Mädchen, das neben ihrem Fahrrad hockte. Ihre Kette musste ihr rausgesprungen sein. Ich ging zu ihr, hatte aber nicht die Absicht, ihr zu helfen. Sie sah mich kurz an, widmete sich dann aber wieder ihrem Rad.

Bevor ich wusste, was ich tat, hörte ich, wie mir eine Frage über die Lippen kam: „Findest du mich schön?“

Die Legende:

Die Kuchisake Onna (japanisch für „Frau mit dem zerschnittenen Mund“), auch Kuchisake-Onna geschrieben, zählt zu den Yōkai und ist ein bösartiger japanischer Geist.

Aussehen:

Der Mund der Kuchisake Onna ist „von Ohr zu Ohr“ aufgeschnitten und blutig. Sie verdeckt ihn daher die meiste Zeit mit einem Seidenfächer oder einem Mundschutz.

Ihre restliche Kleidung soll entweder ein Kimono oder moderne Kleidung sein.

Wenn die Kuchisake Onna den Schönheitsidealen ihrer Lebzeiten treu sein sollte, müsste sie ein stark weiß geschminktes Gesicht mit rosa Wangen, roten Lippen, geschwärzten Zähnen und abrasierten, weiter oben wieder eingezeichneten Augenbrauen haben. Ich habe jedoch noch in keiner einzigen Erzählung eine Erwähnung dieser für die Heian-Zeit üblichen Schönheitsideale gefunden.

Die Kuchisake Onna soll zudem – abgesehen von ihrem zerschnittenen Mund – wunderschön sein.

Eigenschaften:

Die Kuchisake Onna zieht nachts durch die Straßen und sucht nach Leuten, die alleine unterwegs sind. Wenn sie jemanden findet, geht sie zu ihm und fragt: „Watashi, kirei?“ („Findest du mich schön?“/„Bin ich schön?“). Sie verdeckt dabei ihren Mund mit ihrem Seidenfächer oder ihrem Mundschutz.

Die Leute sind meist von ihrer Schönheit überwältigt und antworten mit „Ja“, woraufhin die Kuchisake Onna ihren entstellten Mund entblößt.

Wenn die Person aufschreit, tötet die Kuchisake Onna sie, je nach Version mit einem Messer, einem Katana oder einer Schere, indem sie ihr ebenfalls den Mund zerschneidet oder sie enthauptet.

Bleibt die Person hingegen ruhig, fragt die Kuchisake Onna „Kore demo?“ („Immer noch?“). Antwortet die Person wieder mit „Ja“, soll die Kuchisake Onna sagen „Dann sollst du genau so schön sein wie ich!“ und der Person ebenfalls den Mund zerschneiden.

Antwortet man mit „Nein“, tötet die Kuchisake Onna einen aus Wut trotzdem.

Es ist also egal, was man antwortet, da man immer dem Tode geweiht ist.

Dennoch gibt es Leute, die angeblich Methoden gefunden haben, die Kuchisake Onna auszutricksen. So soll man verwirrende oder nicht eindeutige Antworten geben, wodurch man die Kuchisake Onna zum Nachdenken bringt und genug Zeit zum Fliehen bekommt.

Andere behaupten, man solle ihr japanisches „Hard Candy“ zuwerfen, da sie diese Süßigkeit angeblich liebt und sich so ablenken lässt.

Versucht man jedoch, zu entkommen, ohne sie vorher abzulenken, taucht die Kuchisake Onna aus dem Nichts wieder vor einem auf und schneidet einem den Weg ab.

Einige behaupten auch, dass eine Frau, deren Gesicht von der Kuchisake Onna zerschnitten wurde, ebenfalls zu einer Kuchisake Onna wird – dazu verdammt, nachts durch die Straßen zu ziehen und bis in die Ewigkeit Leute in ihren Tod zu locken.

Lebensraum:

Die Kuchisake Onna taucht hauptsächlich nachts in Städten auf. Meist wird sie in Asien gesehen, es gab aber auch schon Sichtungen in anderen Ländern wie z.B. den USA.

Ursprung:

Zu Lebzeiten soll die Kuchisake Onna eine bildschöne Frau gewesen sein, die in der Heian-Zeit (ca. 794–1192) lebte.

Sie war mit einem sehr eifersüchtigen Samurai zusammen, der sie des Fremdgehens beschuldigte. Als er sie zur Rede stellte, kam es zu einem Streit, bei dem er der Frau mit seinem Katana das Gesicht zerschnitt, sodass ihr Mund an den Mundwinkeln aufgeschnitten war. Anschließend soll er gefragt haben: „Wer wird dich jetzt noch schön finden?“

Ob die Frau tatsächlich fremdgegangen ist, ist nicht überliefert.


Wie würdet ihr reagieren, wenn euch die Kuchisake Onna auf der Straße begegnen würde? Kennt ihr eine Methode, wie man sie überlisten kann?

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13 Kommentare

  1. Lilia says:

    Gut, da ich mir ja vorgenommen hatte überall zu schreibe start euch Mal hier: also ich kenne keine Methode, wie man sie los wird und finde es, ehrlich gesagt, ziemlich merkwürdig mir das vorzustellen. Wenn ich ihr begegnen würde, wäre ich wahrscheinlich zu Beginn eher auf Nein gegangen. Ich bin lustigerweise ja auch antisocial und wäre dann eher durch meinen Hass gegen solche Mädchen auf Nein gegangen. So freundlich wie ich manchmal bin, aber auf solche Sachen reagiere ich prinzipiell so… XD Kurz gesagt, falls ich da noch nicht reagiere, dann wahrscheinlich auch nicht danach. Wenn sie dann den Fächer/Schal oder sonst was wegnehmen würde, endet es wahrscheinlich damit, dass ich auf dem Boden lande und vor Angst schreie. Naja oder Weglaufen, wie so oft bei den Wesen… xD Süßkram schleppe ich ja normalerweise nicht mit mir herum, da ich eher auf salziges Zeug, wie Chips/ Flips, etc stehe. Schlussfolgerung:
    Ich wäre dann wohl ziemlich verloren… XD

    • Jeremie Michels says:

      Na da hast du dir ja einiges vorgenommen. Aber ich freu mich! 😁

      Oh. Ja gut, also wenn du dirkt mit einem Nein kommen würdest, hättest du wohl wirklich schlechte Chancen. Und auch das vor Angst schreien ist wohl auch eher ungünstig. Dann hoffen wir mal, dass du niemals einer Kuchisake Onna gegenüberstehst. 😅
      (Aber vielleicht kannst du ihr ja eine Tüte Chips vor die Füße kippen und sie entdeckt ihre Liebe für salzige Snacks. xD )

      Ich hätte wohl bessere Chancen, weil ich sie glaube ich von vornherein ignorieren würde oder so tun würde, als müsse ich schnell weiter. Zumindest hätte ich keine Lust auf ein Gespräch mit einer maskierten Frau (oder einer Frau, die ihr Gesicht mit einem Fächer verdeckt), wenn ich völlig allein bei Nacht auf einer leeren Straße unterwegs wäre … ^^‘

    • Jeremie Michels says:

      Danke. Es freut mich, dass dir meine Geschichten gefallen. Die Geschichte der Kuchisake Onna war tatsächlich die ersten, die ich je für meinen Blog geschrieben habe. 😀

    • Rabbat07 says:

      Ich würde zu erst sagen ,, wie schön du bist weiß ich erst wenn du mir deinen Mund zeigt. Sie zeigt und fragt nochmal nach ich sage : du siehst genauso aus wie vorher. Das müsste die verwirren.

  2. Vatch says:

    Interessante Legende, viel Antwortpotenzial (schätze ich?).
    Im Kern ist das ja glaube ich wie bei der Yuki Onna, wo man einfach das richtige Wissen haben muss, um verschont zu bleiben,

    Wird irgendwo erwähnt, ob es sowas wie ein Limit an Worten gibt oder man Gegenfragen stellen kann? Falls das geht, könnte man sie ja auch für zwei Stunden in eine philosophische Diskussion verwickeln, bis man wirklich was zu tun hat.

    • Jeremie Michels says:

      Es ist tatsächlich bei vielen urbanen Legenden so, dass man überleben würde, wenn man weiß, wie man sich zu verhalten hat.
      Bei der Kuchisake Onna ist das gemeine eben, dass wenn man nach den klassischen ja nein Antworten geht, man nicht überleben kann.

      Was genau man alles bei der Kuchisake Onna tun darf/sollte und was nicht, wird tatsächlich sehr selten bis nie erwähnt. (Ich denke einfach mal, dass die Leute nicht sonderlich experimentierfreudig sind, wenn sie wissen, mit wem sie es zu tun haben und was auf dem Spiel steht …)

      Man kann also durchaus versuchen, sie in philosophische Diskussionen zu verwickeln und hoffen, dass sie das Ganze mit sich machen lässt (und man selbst nichts falsches sagt) – ich persönlich würde es aber wohl nicht riskieren wollen. ^^‘

  3. Jeremie Michels says:

    Danke nochmal für den Link. Ich werde auf jeden Fall mal die Seite durchstöbern, wenn ich über neue Yōkai schreibe!

    Selbst, wenn ich nicht gleich in Panik gerate und/oder weglaufe […]
    Das Gute bei der Kuchisake Onna ist ja, dass man nicht sofort reagieren muss. Man kann sich also etwas Zeit nehmen und die Gedanken ordnen, anstatt sich panisch umbringen zu lassen. ^^

    Und das mit dem Hard Candy klingt gut. Wenn du das wirklich mal probieren solltest, würde ich mich freuen, wenn du mir sagst, wie es schmeckt. Ich wollte das nämlich auch immer mal probieren.
    (Leider habe ich nämlich keinen Asiamarkt o.Ä. in der Nähe, wo ich das bekommen würde :’D )

  4. Monika says:

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da ich sowieso ein großer Fan japanischer Geister und Mythen bin.^^

    Zu den Fragen:
    ~Wie würdet ihr reagieren, wenn euch die Kuchisake Onna auf der Straße begegnen würde?
    Ich würde versuchen ruhig zu bleiben, was mir bestimmt nicht leichtfallen würde.
    Ob ich einen der oben genannten Tricks anwenden würde weiß ich nicht, da ich vermutlich aus der Panik heraus darauf vergessen würde.^^°

    ~Kennt ihr eine Methode, wie man sie überlisten kann?
    Da ich das erste Mal hier von der Kuchisake Onna gelesen habe, leider nein.
    Habe aber kurz ernsthaft überlegt, mir diese „Hard Candy“ zu besorgen. 😀

    Liebe Grüße
    Monika

    • Jeremie Michels says:

      Hallo Monika,

      das freut mich. Dann geht es dir wie mir: Ich finde japanische bzw. asiatische Legenden großartig. Solange ich meinen Blog weiterschreibe, werden auf jeden Fall noch jede Menge davon folgen. Andererseits habe ich auf meiner Suche nach guten Legenden auch sehr viele japanische Legenden, bzw. Yōkai gefunden, die einfach nur seltsam bis verstörend sind (auf die schlechte Art und Weise). :’D

      Ruhig bleiben ist wohl immer gut. Solange sie ihren Mund noch nicht entblößt hat, muss man ja grundsätzlich noch keine Angst vor ihr haben.

      Aber ich muss gestehen, dass ich durch mein Buch evtl. etwas voreingenommen von der Kuchisake Onna bin. An sich sollte es schon reichen, wenn man höflich bleibt und ihr erzählt, dass man etwas Wichtiges vorhabe. Etwas Hard Candy (evtl. reichen Bonbons oder Lollis, wobei im Internet häufig spezifisch von „Japanese hard candy“ die Rede ist) dabei zu haben, kann aber natürlich nicht schaden!

      Gruß
      Jeremie

      • Monika says:

        Na, dann freue ich mich schon mal auf alle, die noch kommen. 🙂

        Habe jetzt übrigens selbst einmal etwas im Internet geschaut und eine Seite namens „The Obakemono Project“ gefunden.

        Die Seite ist ein Lexikon der diversen japanischen Geistern.

        Leider komme ich über Google nicht nochmal so schnell auf die Seite :/ (glaube, ich bin über drei Ecken, von Wikipedia aus, dort hingekommen).
        Habe mir aber ein Lesezeichen gemacht und kann dir, wenn du willst, den Link gerne schicken.

        ~Selbst, wenn ich nicht gleich in Panik gerate und/oder weglaufe, weiß ich jetzt ja aber was passieren wird und würde bestimmt zumindest nervös werden.
        Und ob ich es dann noch schaffe, die Tricks anzuwenden (egal ob verwirren oder die Süßigkeiten), kann ich nicht sagen. Ich reagiere nämlich ganz selten so, wie ich sollte, wenn ich nervös bin.^^°

        Ich meine aber, dass der Asiamarkt hier in meiner Nähe, diese „Japanese Hard Candy“ verkauft. Vielleicht hole ich mir wirklich mal welche. Und wenn auch nur, um sie zu kosten. 🙂

        Liebe Grüße

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