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Besessene Puppen
Besessene Puppen (2019)

Besessene Puppen

Besessene Puppen waren schon immer ein Thema, das mich sehr fasziniert und gegruselt hat. Daher habe ich mich dazu entschieden, für diesen Beitrag über sie zu schreiben:

Die Geschichte:

Ich saß im Wohnzimmer vorm Fernseher. Es war abends und ich war dabei, meinen anstrengenden Arbeitstag ausklingen lassen, als es plötzlich an der Tür klingelte.

Verwirrt sah ich in Richtung Flur. Dann seufzte ich und stand mit einer Mischung aus Neugier und Ärger auf. Wer würde zu so später Stunde bei mir klingeln?

Als ich die Haustür öffnete, sah ich niemanden. Ich sah verwirrt die Auffahrt entlang, doch auch dort war keine Menschenseele zu sehen.

„Bestimmt ein Klingelstreich“, murmelte ich in meinen Bart. Dann zog sich jedoch ein Lächeln über meine Lippen. Ich konnte den Kindern keine Vorwürfe machen, immerhin war ich früher selbst mit allerlei Quatsch im Kopf durch die Straßen gezogen. Und solange es nur so etwas Harmloses war, gönnte ich ihnen ihren Spaß.

Ich wollte die Tür gerade wieder schließen, als mein Blick nach unten fiel. Dort lag ein Karton. Verwundert hob ich ihn auf und nahm in mit nach drinnen.

Als ich ihn näher betrachtete, fiel mir auf, dass kein Name darauf stand und es auch sonst keinen Hinweis auf den Absender gab. Dafür war der Karton nur zugeklappt und nicht einmal mit Klebestreifen verschlossen. Ich öffnete ihn.

Wenig später starrte mich ein Paar leere Augen an und ein regloser Mund schenkte mir ein stumpfes, kaltes Lächeln.

„Ich hasse Puppen“, grummelte ich. Die Puppe stellte ein Mädchen mit zwei großen, schwarzen Zöpfen dar. Ihre Kleidung sah alt aus und die Farbe in ihrem Gesicht blätterte an einigen Bereichen bereits ab. Ansonsten war sie in einem guten Zustand.

Leicht angeekelt ließ ich die Puppe zurück in den Karton fallen. Dann fiel mein Blick auf den Zettel, der mit in dem Päckchen lag.

„Ich heiße Lucy. Wenn du mit mir spielst, können wir Freunde werden, aber wenn du mich loswerden willst, muss ich ein freiwillig angenommenes Geschenk sein, sonst komme ich immer wieder zu dir zurück!“, las ich den Zettel leise vor mich hermurmelnd vor.

‚Was für ein geschmackloser Scherz‘, dachte ich und ging zurück nach draußen, wo ich den Karton mitsamt Puppe und Zettel in die Mülltonne warf. „Lucy“ sah mich mit ihren großen Augen vorwurfsvoll an.

Erst hatte ich fast schon Mitleid mit ihr, dann klappte ich jedoch den Deckel zu. Ich würde die Puppe niemals im Haus behalten, immerhin wollte ich nachts noch schlafen können!

Selbiges tat ich dann auch recht bald, nachdem ich mich umgezogen und ins Bett gelegt hatte. Ich schlief jedoch nicht gut. Zwar hatte ich keine Albträume oder etwas in der Art, aber der Lärm, den ich mitten in der Nacht hörte, reichte aus, um mich aus dem Schlaf zu holen.

Meine Neugier und leichten Sorgen – das Gerümpel schien immerhin ganz in der Nähe meines Schlafzimmerfensters gewesen zu sein – brachten mich dazu, mir einen Bademantel überzuwerfen, eine Taschenlampe zu nehmen und vor die Haustür zu treten.

Ich sah sofort, was die Ursache für den Lärm gewesen sein musste: Meine Mülltonne lag auf der Seite und ihr Inhalt war jetzt überall auf meiner Auffahrt verstreut.

Es war dieselbe Mülltonne, in die ich auch die Puppe geworfen hatte. Das wurde mir jedoch erst später bewusst. Fürs Erste vermutete ich, dass eine Katze oder vielleicht sogar ein Waschbär dahintersteckte.

Ich fragte mich, womit ich das verdient hatte und holte meine Harke aus dem Gartenschuppen. Nach fünf Minuten stank ich nach Abfall, aber dafür war die Auffahrt wieder frei und ich konnte endlich zurück ins Bett gehen.

Als ich am nächsten Morgen wach wurde, fühlte ich mich unwohl und der Müllgestank, der mich immer noch umgab, trug nicht gerade zu meiner guten Stimmung bei.

In der Hoffnung, durch Kaffee wach zu werden, ging ich in die Küche, holte eine Tasse aus dem Schrank und stellte sie neben die Puppe auf den Tresen … Ich griff gerade nach dem Kaffeepulver, als ich es bemerkte und riss ungläubig die Augen auf: Wie ist die Puppe wieder ins Haus gekommen?!

Sofort musste ich an den Brief denken, der bei ihr gelegen hatte und ein Schauer fuhr mir über den Rücken. Konnte die Puppe wirklich verflucht oder besessen sein …?

Ich wollte auf Nummer sicher gehen und fuhr mit ihr zu einem nahe gelegenen See. Ohne zu zögern, stieg ich aus, sah mich um, ob mich jemand beobachtete, und schleuderte das verdammte Ding so weit aufs Wasser raus, wie ich nur konnte.

Dann stieg ich wieder ins Auto und fuhr zurück.

Der restliche Tag verlief ohne weitere Vorfälle und ich hatte es fast geschafft, die Puppe aus meinem Gedächtnis zu verdrängen, bis ich am Abend ins Bett gehen wollte.

Verwirrt und entsetzt las ich den mit Schlamm an die Zimmerwand geschmierten Schriftzug: „Lucy hat dich gewarnt. Von jetzt an wird Lucy dir alles antun, was du Lucy antust!“

Dann fiel mein Blick auf das Bett. Nicht nur, dass es völlig durchnässt und dreckig war – es bildete kleine Brackwasserpfützen auf dem Boden –, dort saß auch noch eine vertraute Puppe mit alter Kleidung und zwei schwarzen Zöpfen auf meinem Bett!

Panisch rannte ich aus dem Raum. Was konnte das zu bedeuten haben? Entweder erlaubte sich jemand einen äußerst üblen Scherz, der entschieden zu weit ging, oder aber … Nein! Es gab keine besessenen Puppen. Sowas war nur Aberglaube!

Dann fiel mir der Brief wieder ein. Was stand noch gleich darin? Man müsse die Puppe jemandem schenken, der sie freiwillig annahm? Aber wer würde solch ein Geschenk haben wollen?

Da ich nicht als der seltsame Mann aus der Nachbarschaft gelten wollte, der versuchte, Puppen zu verschenken, entschied ich, mein Glück im Internet zu versuchen.

Ich spähte vorsichtig ins Schlafzimmer, um sicherzugehen, dass die Puppe immer noch auf dem Bett saß und setzte mich an den PC.

Keine viertel Stunde später war Lucy im Internet zu versteigern und ich legte mich zufrieden mit einer Decke aufs Sofa. Schlechter Scherz oder nicht, wenn ich nach den Regeln spielte, würde ich die Puppe loswerden – so dachte ich zumindest.

Als ich am nächsten Morgen meinen Anrufbeantworter abhörte – er hatte vier neue Nachrichten – merkte ich jedoch schnell, dass etwas nicht stimmte.

Zwei Leute bezeichneten mich als krank und geschmacklos, ein anderer fragte mich, ob das ein dummer Scherz sei und die letzte Nachricht war von jemandem, der an Menschenhandel interessiert zu sein schien.

Hatte ich mir die falsche Internetseite gesucht? Vielleicht hätte ich nicht einfach so meine Nummer ins Internet stellen sollen.

Ich ging noch vor dem Frühstück wieder an den Computer und klicke auf die Seite, um die Anzeige zu löschen. Was sich dann jedoch auf meinem Bildschirm zeigte, sorgte dafür, dass ich einige Sekunden völlig fassungslos und mit offenem Mund dasaß.

„Mensch zu versteigern“ stand dort als Überschrift. Der Text war ebenfalls verändert. Es war zwar mein Wortlaut, jedoch war dort nirgends mehr von Lucy, sondern immer nur von mir die Rede. Was aber noch viel schlimmer war, waren die Bilder, die im Artikel verlinkt waren. Alle bis auf eins zeigten mich, wie ich auf dem Sofa schlief. Auf dem letzten hingegen,konnte man meine Schlafzimmerwand, auf der noch immer Lucys Warnung stand, sehen – sie tue mir alles an, was ich ihr antue.

Das ging zu weit! Ich musste die Puppe loswerden! Wenn ich sie nicht wegwerfen oder versteigern konnte, würde ich sie eben zerstören.

Ohne zu zögern packte ich Lucy und rannte ins Wohnzimmer, ich warf sie in den Kamin, übergoss sie mit Schnellanzünder und griff nach den Streichhölzern.

Bald brannte Lucy lichterloh. Ich starrte direkt in die Flamme, auch wenn das helle Licht blendete. Ich würde sie jetzt ganz sicher nicht aus den Augen lassen!

Erst war ich erleichtert. Ich konnte sehen, wie Lucy an einigen Stellen schwarz wurde und ihre Haut zu schmelzen begann. Zu meiner Überraschung, war das aber auch alles, was sich tat. Als die Flamme erloschen war, war Lucy noch fast vollkommen intakt – die Haare sahen nicht einmal aus, als hätten sie gebrannt – und ich hatte bereits die gesamte Flasche Schnellanzünder über ihr ausgekippt.

Panisch sprang ich auf und rannte in den Schuppen. Dort mussten irgendwo noch mehr Flaschen sein!

Ich fand sie fast sofort und rannte zurück zum Kamin. Jedoch bemerkte ich die schillernde Pfütze am Wohnzimmerboden erst zu spät und rutschte mit meinen glatten Sohlen auf der Flüssigkeit aus.

Hart knallte ich mit dem Kopf auf den Boden und blieb für einen Moment benommen in der Pfütze liegen. Jetzt roch ich deutlich den beißenden Geruch von Benzin und noch während ich panisch versucht, aufzustehen, hallte plötzlich eine Mädchenstimme durch das Wohnzimmer: „Lucy hat dich gewarnt!“

Das Letzte, was ich spürte, waren die Hitze und unsägliche Schmerzen.

Die Legende:

Bei besessenen Puppen handelt es sich um ein Phänomen, das überall auf der Welt vorkommen kann und von dem es viele bekannte Fälle gibt.

Sofern ich eine spezielle besessene Puppe in einem eigenen Beitrag behandeln sollte, werde ich ihn natürlich hier verlinken.

Aussehen:

Besessene Puppen sehen wie ganz normale Puppen aus. Mal sind sie alt und beschädigt, manchmal sehen wie aber auch noch wie neu aus.

In den meisten Fällen handelt es sich bei den besessenen Puppen um Puppen, die Menschen darstellen und nur selten um welche, die Tiere oder andere Wesen zeigen.

Eigenschaften:

Die Eigenschaften der besessenen Puppen können von Puppe zu Puppe stark unterschiedlich sein.

Es gibt unter ihnen harmlose Puppen, die sich nur verändern, z.B. indem ihre Haare wachsen oder sie ihren Gesichtsausdruck ändern, aber niemandem etwas tun.

Es gibt welche, die herumspuken, z.B. indem sie sich bewegen (entweder, während man sie ansieht oder jedes Mal, wenn man wegsieht), lachen, weinen oder Möbel und Gegenstände im Raum zum Bewegen bringen.

Andere sind jedoch gefährlich und sorgen dafür, dass ihr Besitzer in kürzester Zeit stirbt oder greifen ihn sogar selbst an und versuchen, ihn zu verletzen oder zu töten.

Eine beliebte Methode, um herauszufinden, ob eine Puppe besessen ist und was sie will, ist, ein Medium oder einen Hellseher zu Rate zu ziehen, der dann versuchen kann, Kontakt zu dem Geist aufzunehmen.

Auch gibt es viele Videos, auf denen besessene Puppen sich bewegen oder für übernatürliche Dinge sorgen, die bis heute nicht als Fälschung enttarnt werden konnten.

Vorkommen:

Das Phänomen der besessenen Puppen kann überall auf der Welt vorkommen, wo es Puppen gibt.

Viele besessene Puppen werden inzwischen in Museen ausgestellt, wo sie meist durch eine Glaswand „eingesperrt“ sind, um übernatürliche Vorfälle zu vermeiden.

Es gibt jedoch auch unzählige vermeintlich besessene Puppen, die sich in Privatbesitz befinden oder sogar bei eBay zum Verkauf angeboten werden.

Ursprung:

Forscher konnten das Phänomen der besessenen Puppen bis in das alte Ägypten zurückführen, wo es bereits Berichte von besessenen Wachspuppen gegeben hat.

Aber auch in der moderneren Zeit lassen sich immer wieder Hinweise auf besessene Puppen finden. Das könnte damit zusammenhängen, dass viele Menschen Puppen als gruselig empfinden und es nicht ungewöhnlich ist, dass Leute in unheimliche Dinge übernatürliche Eigenschaften hineininterpretieren.

Bei fast allen besessenen Puppen handelt es sich um Puppen, die von einem menschlichen Geist besessen sind. Meist hatte dieser Mensch während seiner Lebzeiten viel mit der Puppe zu tun und war häufig sogar der Besitzer der Puppe. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sie von den Geistern junger Mädchen besessen sind.

Selten sollen auch Dämonen die Ursache der Besessenheit sein.

Bekannte Fälle:

Robert:

Robert ist eine angeblich durch schwarze Magie oder Voodoo verfluchte Puppe.

Er soll – nachdem er verflucht wurde – angefangen haben, zu zwinkern und wurde dabei gesehen, wie er in übernatürlicher Geschwindigkeit von Raum zu Raum gerannt sei. Zudem habe sein Besitzer sich im Kindesalter mit ihm unterhalten und Robert soll ihm geantwortet haben.

Später soll er sogar angefangen haben zu kichern und Möbel umzustoßen.

Einmal wurde die Frau des Besitzers laut eigener Aussage von ihm angegriffen – es wird jedoch vermutet, dass das lediglich eine Ausrede für häusliche Gewalt des Besitzers gewesen sei.

Robert inspirierte unter anderem den Film „Chucky – die Mörderpuppe“ und seine Fortsetzungen, sowie die „Robert“-Filmreihe.

Heute befindet sich die Puppe in der „Martello Gallery“ des „Key West Art and Historical Museums“ in Key West, Florida.

Annabelle:

Annabelle ist die wohl bekannteste besessene Puppe. Sie hat den Film „The Conjuring“ und die „Annabelle“-Filmreihe inspiriert.

Die reale Puppe hat sich anfangs nur bewegt, wenn man nicht hingesehen hat oder auf unerklärliche Weise den Raum gewechselt.

Später kam jedoch eine rote, blutähnliche Flüssigkeiten aus ihren Händen und sie soll sogar versucht haben, einen ihrer Besitzer zu erwürgen.

Heute befindet sich die Puppe im „Ed and Lorraine Warren’s Occult Museum“ in Monroe, Connecticut.

Okiku:

Okiku ist eine japanische Puppe und wurde nach dem Mädchen benannt, dem sie früher gehörte und von dessen Geist sie angeblich besessen ist.

Die Puppe verhält sich in keiner Weise seltsam, jedoch sollen ihre Haare wie bei einem echten Menschen wachsen.

Sie wir von einigen Priestern aufbewahrt, die ihr regelmäßig das Haar schneiden.

Bei einer wissenschaftlichen Untersuchung der Puppe stellte sich heraus, dass es sich bei ihre Haaren um echtes Kindeshaar handelt. Eine Ursache für das Haarwachstum wurde jedoch nicht gefunden.

Pupa:

Pupa ist eine besessene Puppe, die ihre Besitzerin seit ihrem Kindesalter bis hin zu ihrem Tod im hohen Alter begleitet haben soll. Zudem soll die Besitzerin erzählt haben, Pupa rede mit ihr und habe ihr sogar einmal das Leben gerettet.

Nach ihrem Tod soll Pupa sehr aktiv geworden sein und angefangen haben, herumzuwandern. Daher sperrten die neuen Besitzer sie in einen Glaskasten.

Dort habe sich Pupa seitdem immer mal wieder bewegt, gegen die Scheibe geklopft oder Objekte innerhalb des Glaskastens verschoben.

Einmal sollen sogar die Worte „Pupa hates“ (Pupa hasst) von innen an der auf unerklärliche Weise beschlagenen Scheibe gestanden haben.

Es wird vermutet, dass Pupa nicht bösartig ist, sondern sich nur so verhält, da sie einen Besitzer vermisse, der sich wie ihre frühere Besitzerin um sie kümmere.

Wo genau sich Pupa heute befindet, ist nicht bekannt.

Mandy:

Mandy ist eine etwas weniger bekannte besessene Puppe. Man ist sich nicht einmal über den Hintergrund der Puppe einig.

Die Puppe ist im „Quesnel & District Museum“ in Kanada ausgestellt. Dort sollen seit ihrer Spende von einer Person, die sie scheinbar loswerden wollte, immer wieder seltsame Dinge passiert sein.

So sollen Möbel bewegt oder umgestoßen worden und kleinere Objekte sogar ganz verschwunden sein.

Es wird vermutet, dass der Geist eines jungen Kindes in Mandy wohnt. Das Kind wollte jedoch nur Aufmerksamkeit, weswegen durch Mandy noch nie etwas verursacht wurde, das einem Menschen Schaden zugefügt hat.

Mandy inspirierte zudem den Film „Mandy the Haunted Doll“.


Weitere bekannte besessene Puppen sind z.B. Pulau Ubin Barbie, Amanda, Harold, Amelia und Joliet.


Findet ihr besessene Puppen auch so gruselig? Nicht besessene Puppen sind immerhin schon unheimlich genug! Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eine besessene Puppe findet? Schreibt mir gerne einen Kommentar!

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6 Kommentare

    • Jeremie Michels says:

      Durchaus. Ich habe zwar noch nie von einem besessenen Furby gehört, aber an sich können – wenn man der Legende glaubt – alle Puppen besessen sein. Also definitiv auch Furbys.

  1. L . Und H. says:

    Hallo,
    Wir sind L. Und H.
    Wir glauben 1-2 besessene Puppen zu haben, sie gehörten unseren zeillingsmüttern, die Puppen sehen bis auf die Haarfarbe gleich aus.
    Sie haben sich mehrmals bewegt und von alleine umgesetzt. Es passierte früher auch schon bei unseren Müttern.
    Was sollen wir tun?
    Sollen wir was Unternehmen?
    Kannst du uns helfen?

    • Jeremie Michels says:

      Hallo L. und H.,

      was ihr tun sollt, kann ich euch nicht genau sagen. Es kommt viel mehr darauf an, was ihr tun wollt.
      Wenn euch die Puppen nicht stören, müsst ihr überhaupt nichts machen. Sie scheinen niemandem schaden zu wollen. Dass sich ihr Verhalten plötzlich ändert ist auch unwahrscheinlich, da sie sich ja bereits bei euren Müttern bewegt haben.

      Solltet ihr euch trotzdem unwohl fühlen oder die Puppen nicht behalten wollen, könnt ihr sie durchaus verschenken oder verkaufen. Ich würde generell davon abraten, sie in den Müll zu werfen oder zu zerstören, da man nicht genau sagen kann wer oder was sie bewegt oder ob ihr irgendetwas verärgern könntet. Es sollte jedoch nichts dagegen sprechen, sie an ein neuen Besitzer weiterzugeben.

  2. Monika says:

    Wieder einmal eine tolle Geschichte. 😀 Mir hat besonders gefallen, dass der Protagonist logisch gehandelt hat und, obwohl er nicht an besessene Puppen glaubt, nach den Regeln gespielt hat.^^

    Zu den Fragen:
    ~Findet ihr besessene Puppen auch so gruselig? Nicht besessene Puppen sind immerhin schon unheimlich genug!
    Besessene: Selbstverständlich.
    Nicht besessene: Kommt darauf an, wo ich sie sehe und wie sie aussehen. Es gibt einige Puppen, die ich schön finde und mit denen ich auch in einem Raum schlafen würde, ohne mich dabei unwohl/beobachtet zu fühlen.^^

    ~Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eine besessene Puppe findet?
    Das ist abhängig davon, ob ich weiß, was die Puppe macht. Dementsprechend würde ich vermutlich versuchen sie loszuwerden oder sie sogar behalten.

    Liebe Grüße
    Monika

    • Jeremie Michels says:

      Ich hab die Geschichte selbst gerade noch einmal gelesen, muss aber sagen, dass mir meine neuen Geschichten besser gefallen. Der Inhalt ist komplett in Ordnung, aber meine Wortwahl und mein Schreibstil … Meh. ^^‘

      Besessene: Selbstverständlich.
      So selbstverständlich ist das gar nicht. Immerhin gibt es Leute, die sich absichtlich und freiwillig besessene Puppen kaufen … ^^‘

      Nicht besessene: Kommt darauf an, wo ich sie sehe und wie sie aussehen.
      Uähh! Da hast du andere Ansichten, als ich. Wenn es diese typischen alten Puppen sind, die von den Proportionen etwa wie ein Baby aussehen, finde ich sie alle gruselig. Egal, wie hübsch sie gestaltet wurden! D:

      Das ist abhängig davon, ob ich weiß, was die Puppe macht. Dementsprechend würde ich vermutlich versuchen sie loszuwerden oder sie sogar behalten.
      Aber da ist doch das Problem: Man weiß im Normalfall nicht, ob die besessene Puppe nicht doch gefährlich sein kann. Selbst, wenn sie bei den ersten übernatürlichen Ereignissen noch harmlos wirkt! ^^‘

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