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Der Ursprung des chinesischen Laternenfestes – der Jadekaiser und der Kranich

Der Ursprung des chinesischen Laternenfestes (gefeiert am 15. Tag des chinesischen Neujahres) ist umstritten. Es gibt zahlreiche Theorien und Legenden darüber.

Passend zum diesjährigen chinesischen Neujahr, das morgen, am 17. Februar 2026 beginnt, möchte ich euch daher meine Lieblingslegende über das chinesische Laternenfest vorstellen.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Geschichte:

Letztes Jahr habe ich euch erzählt, woher die Hongbao kommen, die roten Geldumschläge, die traditionell zum chinesischen Neujahr verschenkt werden.

Heute geht es um eine andere Tradition: das Laternenfest, das am ersten Vollmond des Mondjahres gefeiert wird.

Habt ihr das chinesische Laternenfest schon einmal gesehen? Es ist wirklich beeindruckend. Tagsüber drängen Menschenmassen zu den verschiedensten Veranstaltungen – am beliebtesten sind wohl die Drachen-, Löwen- und Trommeltänze, die Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr bringen sollen.

Außerdem gibt es zahlreiche Stände mit verschiedensten Speisen und die Häuser, Straßen und Bäume sind mit roten Laternen, aber auch Laternen in verschiedensten Formen und anderen Farben dekoriert.

Wirklich magisch wird es dann am Abend, wenn die zahlreichen Laternen die Stadt beleuchten und Feuerwerk den Himmel erfüllt.

Es ist ein Fest der Familien, des Glücks, des Wohlstands und der Liebe. Das war jedoch nicht immer so. Wenn man der Legende glaubt, ist der Ursprung des chinesischen Laternenfestes sehr viel düsterer.

Vor über 2000 Jahren gab es ein Dorf in China, fernab der große Städte. Es war ein kleines, unbedeutendes Dorf, das nicht weiter erwähnenswert gewesen wäre, wenn dort nicht ein Vogel erschienen wäre. Es war ein prachtvoller Kranich mit schneeweißem Gefieder, das am Hals und den Flügeln in ein tiefes Schwarz überging. Auf seinem Kopf bildete sein Federkleid den typischen roten Fleck, der wie eine purpurne Krone auf seinem Haupt saß.

Und auch von der Statur her war der Kranich mehr als beeindruckend: Er war muskulös und anmutig zugleich, hatte lange schlanke Beine und eine Flügelspanne von über drei Metern.

Aber das alles war kein Zufall. Denn es war kein gewöhnlicher Vogel. Besagter Kranich war noch am selben Tag aus dem Himmel, dem Reich der Götter entflohen und hatte sich nun in einem kleinen Teich am Rand des Dorfes niedergelassen, wo er mit seinem langen Schnabel nach Fischen suchte.

Chao, einer der Dorfbewohner, war der erste Mensch, der den göttlichen Vogel entdeckte. Er erkannte sofort, was für ein außergewöhnliches Tier der Kranich war, weil er noch nie zuvor einen so prächtigen Vogel gesehen hatte. Und was soll ich sagen, sein erster Gedanke war, das Tier zu jagen. Das dürft ihr ihm aber nicht übel nehmen. Ihr müsst wissen, es war tiefster Winter – eine der härtesten Zeiten für Bauern wie Chao, in der sie keine Felder bestellen und nur schwierig Geld verdienen konnten. Er sah in dem Vogel also weniger eine Trophäe, als vielmehr eine Möglichkeit, seine Frau und seine drei Kinder durch eine schwere Zeit zu bringen.

Es war ein fast verzweifelter Versuch. Chao war kein geübter Jäger. Trotzdem besaß er Pfeil und Bogen, mit denen er sich nun an den Kranich anschlich. Er blieb dabei außer Sichtweite, ließ immer einen Baum zwischen dem Tier und sich. Bei jedem Knirschen der Blätter, jedem Knacken von Ästen unter seinen Füßen hielt Chao erschrocken inne, befürchtete, dass der Vogel fliehen würde, aber der Kranich ließ sich nicht beirren.

Und so hatte Chao bald den Baum am Rand des Teichs erreicht. Er spähte um den Stamm herum. Der Kranich stand noch immer im Wasser und suchte völlig sorglos nach Fischen.

Chaos Hände zitterten, währen der den Pfeil anlegte. Er zielte auf den Vogel, spannte den Boden, atmete aus, wie es ihm sein Vater beigebracht hatte. Dann ließ er den Pfeil los. Er surrte durch die Luft und … verfehlte. Der Pfeil schoss knapp an dem Vogel vorbei. Mit einem lauten Platschen landete er im Wasser.

Doch zu Chaos Überraschung schreckte der Vogel nicht auf. Er wandte den Kopf zu dem aufgewühlten Wasser, betrachtete es neugierig. Denn als göttlicher Vogel, dem Lieblingstier des Jadekaisers – dem höchsten Gott der chinesischen Mythologie – hatte er im Reich der Götter nie etwas zu befürchten gehabt. Jeder dort kannte das Tier, wagte es nicht, ihm auch nur eine Feder zu krümmen, da sie die Wut des Jadekaisers fürchteten. Er wurde noch nie gejagt, geschweige denn mit Pfeilen beschossen.

Der zweite Pfeil traf genau ins Schwarze. Mit einem dumpfen Fump blieb er im Oberkörper des Kranichs stecken.

Chao wusste nicht, ob er die Lungen oder gar das Herz getroffen hatte, der Vogel schlug aber nur noch ein paar Mal kraftlos mit den Flügeln, ehe er zusammenbrach und im Wasser liegenblieb.

Chao konnte sein Glück nicht fassen. Er kam aus seinem Versteck hervor, blieb einen Moment stehen, als könne er es selbst nicht glauben. Dann fischte er den göttlichen Kranich aus dem Wasser, um ihn voller Stolz zurück ins Dorf zu bringen.

Das gesamte Dorf war in Aufruhr. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind wollte den prachtvollen Vogel sehen, den Chao ihnen voller Stolz nur zu gerne präsentierte.

Es wurde eine kleine Feier aus dem Ereignis. Und die anderen Dorfbewohner halfen Chao schließlich, den Vogel zu verkaufen. Ein Händler brachte ihn in eine Stadt, wo er von einem Adligen gekauft und ausgestopft wurde. Das Geld würde reichen, um Chao und seine Nachbarn problemlos über den Winter zu bringen und ihnen gleichzeitig einige Rücklagen zu sichern.

Doch während die Stimmung auf der Erde nicht besser hätte sein können, sah das im Himmelreich ganz anders aus. Der Jadekaiser fand natürlich heraus, was mit seinem geliebten Kranich geschehen war. Er war außer sich vor Trauer und Wut.

„Das Dorf wird brennen!“, schrie er. „Am ersten Vollmond des neuen Jahres werde ich das Dorf in Schutt und Asche legen!“

In dem Dorf waren die Menschen völlig ahnungslos. Sie wussten weder, was für ein Tier sie dort erlegt und verkauft hatten, noch was für Konsequenzen es mit sich bringen würde. Und so feierten sie noch immer ihr vermeintliches Glück, als eine Fremde zu ihnen ins Dorf kam.

Es war eine anmutige Frau, die die feinsten Kleider trug. Auf einen Schlag wurde es sehr still in dem Dorf. Die ausgelassenen Gespräche stoppten, wurden von leisem Getuschel abgelöst. Und so hatte die Frau bereits sämtliche Aufmerksamkeit, als sie sich vor die versammelten Menschen stellte.

„Hört mich an, Bewohner dieses Dorfes“, erhob sie ihre Stimme. „Mein Name ist Zhinü. Ich bin die siebte und jüngste Tochter des Jadekaisers. Ich komme, um euch zu warnen.“

Die Dorfbewohner lauschten alle gebannt ihren Worten. Vielleicht spotteten noch einige, aber die meisten von ihnen waren gottesfürchtige Menschen. Sie lebten in einer Zeit, als die Götter noch auf der Erde wandelten.

„Ihr habt neulich einen Kranich erlegt. Was ihr jedoch nicht wisst, ist, dass es der liebste Kranich meines Vaters war. Er hat diesem Dorf Rache geschworen und wird es beim nächsten Vollmond niederbrennen. Wenn es so weit ist, flieht aus dem Dorf! Lasst eure Häuser zurück, wenn euch euer Leben lieb ist!“

Jetzt war es totenstill im Dorf. Man konnte den Wind durch die Straßen säuseln hören. Kein Mensch wagte es, auch nur ein Wort zu sagen.

Dann begann der Erste: „Aber wir haben doch gar nichts getan!“, rief er.

„Chao war es, der den Kranich erlegt hat“, rief ein anderer. „Warum sollen wir alle darunter leiden?“

Aber so sehr sie auch protestierten, gab es nichts, was Zhinü hätte tun können. Sie war bereits ohne das Wissen ihres Vaters in das Dorf gekommen. Sie konnte die Dorfbewohner warnen. Den Jadekaiser umzustimmen war hingegen ein Ding der Unmöglichkeit. Und so verließ sie das Dorf. Sie ließ nichts zurück als Hoffnungslosigkeit und ihre Warnung.

Wieder war das Dorf in Aufruhr. Die Leute berieten, was sie tun sollten. Andere begannen bereits, ihre Sachen zu packen. Es wurden viele Pläne geschmiedet und wieder verworfen. Zumindest, bis jemand einen ganz besonderen Plan hatte. Es war Ju, der Sohn von Chao.

„Warum zünden wir das Dorf nicht selbst an?“, schlug er vor.

Natürlich begegneten die Anderen seiner Idee mit Spott. Aber Ju war noch nicht fertig.

„Ich sage ja nicht, dass wir das Dorf tatsächlich anzünden müssen“, fuhr er fort. „Es muss lediglich so aussehen.“

Wieder erntete er Spott. „Wie sollen wir denn ein ganzes Dorf so aussehen lassen, als würde es in Flammen stehen?“ „Davon wird sich der Jadekaiser niemals täuschen lassen!“ „Wir sollten fliehen, solange wir noch können!“

Zumindest, bis sich einige der Dorfältesten einmischten. Sie unterstützten Jus Idee. Ohne ihre Häuser wären die Bewohner dem Winter schutzlos ausgeliefert. Sie würden niemals alle irgendwo unterkommen können. Es würde für einige den sicheren Tod bedeuten. Und so fassten sie schließlich den Plan, überall im Dorf kleine Feuer und Laternen zu zünden. Das ganze Dorf solle hell erstrahlen, wenn der Jadekaiser seinen Weg hierhin antrat.

Die folgenden Tage bestanden aus den wohl größten Vorbereitungen, die das Dorf je gesehen hatte. Sie nutzten das Geld, das Chao für den Kranich bekommen hatte, um Papier, Holz und Kerzen zu kaufen. Bald war das ganze Dorf damit beschäftigt, tausende Laternen zu fertigen. Alle Männer, Frauen und Kinder machten mit.

Es war nicht so, dass alle Leute an den Plan glaubten. Aber es gab ihnen etwas zu tun. Die einen bauten die Rahmen, die anderen befestigten das Papier und brachten die Kerzen an. Überall im Dorf wurden Seile gespannt, zwischen allen Häusern und Bäumen. Und auf dem großen Platz in der Dorfmitte wurde Holz für ein riesiges Feuer gestapelt.

Nur wenige Tage später, kurz vor dem nächsten Vollmond hatte sich das Dorf in einen Festplatz verwandelt, der alle modernen Laternenfeste in den Schatten stellen würde.

Dann war es endlich so weit: Der Vollmondtag war gekommen. Obwohl jeder einzelne Bewohner mithalf, dauerte es mehrere Stunden, alle Laternen und das große Feuer anzuzünden. Jetzt konnte das Dorf nichts mehr tun, als abzuwarten.

Zur Sicherheit hatten die meisten Bewohner das Dorf verlassen – darunter auch Chao und seine Familie. Sie warteten in einem nahegelegenen Feld. Bestaunten ihr Dorf, das vor Lichtern hell erstrahlte.

Trotzdem war es verdammt kalt. Die Kälte kroch ihnen tief in die Knochen. Die Kinder jammerten und die Eltern konnten nichts tun, als sich unter ihren Decken enger aneinanderzudrücken.

„Da!“, rief Ju plötzlich. „Da kommt etwas!“

Und tatsächlich: In der Ferne erschien aus der Dunkelheit eine kleine Armee aus Lichtern: Fackeln, die von Reitern und Läufern getragen wurden. Der Jadekaiser hatte nicht gelogen. Er hatte tatsächlich vor, das ganze Dorf in Schutt und Asche zu legen. Zahlreiche Götter hatten sich versammelt, um den Jadekaiser zu unterstützen.

Sie näherten sich dem Dorf in rasanter Geschwindigkeit. Wie eine Welle aus Flammen rollten sie auf die kleine Ansammlung an Häusern zu. Dann aber wurden sie langsamer. Als hätte die Welle plötzlich an Schwung verloren, blieb die göttliche Armee stehen.

Chao und seine Familie hielten den Atem an. Sollte Jus Plan tatsächlich funktionieren?

Auf einmal erloschen die ersten Fackeln. Die Götter zügelten ihre Feuer. Es dauerte nicht mehr lange, bis auch ihre Armee kehrtmachte und sich allmählich in der Ferne zerstreute. Der Jadekaiser hatte aufgegeben. Das Dorf war gerettet.

Und so ging dieser Tag in die Geschichte des Dorfes ein. Fortan feierten sie jeden ersten Vollmond des Jahres ein Laternenfest, wenn auch in kleinerem Ausmaß. Es heißt, dass die Geschichte, wie ein Dorf die Wut des Jadekaisers abwenden konnte, sich bald in China verbreitete. Und so begannen auch andere Städte und Dörfer, das Laternenfest zu kopieren, bis es sich im ganzen Land ausgebreitet hat.

Zwar gab es viele Leute, die die Geschichte nicht glauben wollten, aber einen Grund, ein Fest zu feiern, lehnten nur die wenigsten ab. Und selbst in dem kleinen Dorf, in dem auch Chao wohnte, konnten einige Leute kaum glauben, dass der Jadekaiser tatsächlich auf die List hereingefallen war. Andere Bewohner hingegen schworen, dass sie eine vertraute Frauenstimme in der Ferne gehört hätten: „Sieh nur, Vater! Das Dorf brennt bereits lichterloh!“

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Die Legende:

Der Jadekaiser und der Kranich ist eine Legende zum Ursprung des chinesischen Laternenfestes. Darin geht es um ein Dorf, dessen Bewohner einen göttlichen Kranich töten, woraufhin der Jadekaiser – der höchste Gott der chinesischen Mythologie – das Dorf niederbrennen möchte.

Ablauf:

Der Legende nach kam vor langer Zeit einmal ein göttlicher Kranich (in einigen Versionen auch ein Schwan oder anderer Vogel) aus dem Himmelreich herab geflogen.

Als daraufhin einige Bewohner eines naheliegenden Dorfes den Vogel entdeckten, jagten sie das prachtvolle Tier und erlegten es.

Was die Bewohner jedoch nicht wussten, war, dass der Kranich der Lieblingsvogel des Jadekaisers war. Der Gott schwor, den Vogel zu rächen, indem er das Dorf am ersten Vollmond des Jahres niederbrennt.

Wie die Dorfbewohner davon mitbekamen, kann sich je nach Version unterscheiden. Wenn überhaupt näher darauf eingegangen wird, waren es meist entweder ein anderer Gott, eine Tochter des Jadekaisers oder ein Geist, die den Menschen davon erzählt haben.

Daraufhin fassten die Dorfbewohner einen Plan: Sie zündeten am ersten Vollmond, also dem 15. Tag des chinesischen Neujahres, überall im Dorf rote Laternen (manchmal zusätzlich auch öffentliche Feuer) an, sodass es aus der Ferne aussah, als würde das Dorf bereits brennen.

Als der Jadekaiser also sah, dass das Dorf vermeintlich bereits brannte, wandte er sich ungetaner Dinge davon ab und die Dorfbewohner waren gerettet.

Ort des Geschehens:

Der Ort des Geschehens ist für gewöhnlich ein Dorf irgendwo in China. Um welches Dorf es sich handelt, ob es heutzutage überhaupt noch steht oder inzwischen zu einer Stadt geworden ist, ist nicht bekannt.

Ursprung:

Wie bereits gesagt ist der Ursprung des chinesischen Laternenfestes umstritten. Es ist jedoch offensichtlich, dass die Legende um den Jadekaiser und den Kranich genau das ist: eine Legende. Sie wurde erst im Nachhinein, als es das Laternenfest bereits gab, erfunden.

Der tatsächliche Ursprung liegt aller Wahrscheinlichkeit nach in der Han-Dynastie (ca. 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.).

Einer Theorie nach geht das Fest auf Kaiser Ming zurück, der bemerkt hatte, dass einige buddhistische Mönche jedes Jahr am 15. Tag des Mondneujahres Laternen in ihren Tempeln anzündeten. Daraufhin ordnete er an, dass alle Leute am 15. Tag des Mondneujahres Laternen anzünden sollen, um Buddha zu huldigen.

Eine andere Theorie besagt, dass es Kaiser Wu gewesen sei, der das Fest angeordnet habe, um den Göttern zu huldigen.

Wie ihr seht, gibt es also auch im geschichtlichen Kontext keinen eindeutigen Ursprung des chinesischen Laternenfestes.

Bekannt ist aber, dass es erst in der Sui-Dynastie (ca. 581 bis 618) seinen Namen erhalten haben soll. Außerdem wurde es während der Tang-Dynastie (ca. 618 bis 907) zu einem riesigen Fest ausgeweitet, bei dem alle möglichen Leute, egal welchen sozialen Stands, sich auf den Straßen getroffen haben, um Laternen anzuzünden.

Das Fest wird auch heute noch jedes Jahr in gigantischem Ausmaß in China gefeiert.

Was haltet ihr von dem Ursprung des chinesischen Laternenfestes? Hat euch die Legende gefallen? Kennt ihr andere Legenden über das chinesische Neujahr? Schreibt es in die Kommentare!

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