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Skogsrå (2022)

Skogsrå – Sie wartet im Wald

Skogsrå sind skandinavische Waldgeister, die nur darauf warten, dass sich einsame Männer in ihren Wald verirren. Was sie dort mit ihnen machen, erfahrt ihr in meinem Beitrag.

Viel Spaß beim Gruseln!

Die Geschichte:

Kennt ihr das Gefühl, im Wald nicht allein zu sein? Dass jemand oder etwas zwischen den Bäumen lauert und euch beobachtet? Manchmal ist es mehr als nur ein Gefühl …

„Eure Wälder sind wirklich traumhaft“, sagte Dennis. Seine Stimme wurde von den Geräuschen der Natur begleitet. Vögel, die in den Bäumen sangen, Nadeln und Äste, durch die der Wind säuselte und das gelegentliche Knacken und Rascheln im Unterholz. „Besonders die Kiefern. Bei uns in Norddeutschland sterben die Nadelwälder allmählich weg, aber hier …“ Ehrfürchtig trat er an einen Baum heran und legte seine Hand an den Stamm.

Ich grinste. Seit wir gestern im Wald angekommen waren und unsere Zelte aufgeschlagen hatten, war Dennis nur am Schwärmen. „Das liegt daran, dass eure Nadelwälder künstlich angelegt wurden. Hier in Schweden sind sie hingegen heimisch“, erklärte ich. Unwillkürlich musste ich an letzte Woche denken, als ich bei ihm in Deutschland war. Ich war entsetzt gewesen, wie tot der Nadelwald aussah, in dem wir zum Pilzesammeln waren. Es war, als wären die Bäume ab der Hälfte des Stamms abwärts bereits vertrocknet gewesen.

Plötzlich hielt ich inne. „Dennis, warte mal“, meinte ich, während ich meine Taschen abtastete. Ich hatte kontrollieren wollen, ob ich auch wirklich alles dabei hatte. Als ich jedoch auf die Tasche mit dem Kompass klopfte, war sie leer. Wo konnte er nur sein? Vage erinnerte ich mich an gestern Abend. Ich hatte Dennis meine Ausrüstung gezeigt. „Mist. Ich hab den Kompass im Zelt vergessen. Warte hier. Ich hol ihn schnell!“

„Ach, lass das olle Teil doch. Wir wollen nur Pilze sammeln. Den Rückweg finden wir schon.“

Aber ich schüttelte entschieden den Kopf. „Vergiss es. Der Wald erstreckt sich über Kilometer. Außerdem bewegen wir uns abseits der Wege. Wenn wir uns hier verlaufen … Ich will jedenfalls nicht als Wolfs- oder Bärenfutter enden.“

Das wirkte. Dennis kannte sich mit wilden Tieren, die ihm gefährlich werden konnten, nicht aus. Er kannte höchstens Wildschweine. Vor Wölfen hingegen schien er eine nahezu irrationale Angst zu haben. Dabei hatten die Tiere meist mehr Angst vor ihm als er vor ihnen.

Während Dennis also wartete, beeilte ich mich, zum Zelt zurückzukommen. Zwar war der Weg nicht gerade weit – immerhin waren wir eben erst losgegangen –, aber es dauerte eine Weile, bis ich meinen treuen Kompass unter einem Stapel Wäsche gefunden hatte. Im Nachhinein betrachtet war es dumm gewesen, Dennis so lange im Wald allein zu lassen.

Als ich mich ihm wieder näherte, konnte ich Stimmen hören. Eine war die von Dennis, ganz eindeutig, die andere hingegen, eine Frauenstimme, hatte ich noch nie zuvor gehört.

„Aber was macht so ein schöner Mann ganz allein im Wald?“, säuselte sie.

„Das Gleiche könnte ich dich fragen“, erwiderte Dennis. Dann stockte er. „Also … das … das heißt, wenn du ein Mann wärst. Was macht eine so schöne Frau ganz allein im Wald, meinte ich natürlich?“, korrigierte er sich schnell. Er verhaspelte sich beim Sprechen und klang unbeholfen wie ein Teenager, der noch nie mit einer fremden Frau geredet hatte.

Die Frau hingegen lachte nur. Es war aber kein spöttisches Lachen, sondern ein klares und ehrliches, als habe er einen Witz gemacht.

Endlich kamen sie in Sichtweite. Die Frau – sie stand nur wenige Schritte von Dennis entfernt, spielte mit ihren langen blonden Haaren, während sie Dennis mit einem strahlenden Lächeln in die Augen sah. Sie trug ein feines weißes Kleid. Zu fein für einen Spaziergang so tief im Wald, wie ich fand.

Als ich mich näherte, sah sie mich erschrocken an.

Und auch Dennis drehte sich zu mir um. „Ah. Da bist du ja. Ich hab gerade diese sympathische junge Dame getroffen“, erklärte er grinsend.

„Hej“, begrüßte ich sie. „Was machen Sie ganz allein hier draußen?“

Sie spitzte die Lippen, während sie mich einen Moment nur stumm ansah. Ich kann nicht genau sagen, was es war, aber irgendetwas an ihr wirkte falsch. Zudem schien es ihr ganz und gar nicht zu passen, dass ich aufgetaucht war.

Als die Stille gerade anfing, unangenehm zu werden, antwortete sie endlich. „Ich wollte allein sein, etwas Zeit für mich haben, aber dann habe ich diesen“, sie musterte Dennis mit einem fast hungrigen Blick von Fuß bis Kopf, „attraktiven Mann gefunden. Und ich dachte, ich versuch mal mein Glück.“ Sie zwinkerte ihm zu, woraufhin Dennis noch breiter grinste.

Ich hingegen wurde allmählich misstrauisch. Die Frau wirkte völlig fehl am Platze. Das weiße Kleid, ihre Anmachsprüche, sogar ihre Bewegungen, wie sie ihren Körper uns beiden gleichermaßen zuwandte, mich aber kaum eines Blickes würdigte. Langsam ahnte ich, um wen – oder besser gesagt um was – es sich bei der Frau handelte.

„Und was machst du hier?“, fragte die Fremde Dennis.

„Wir sammeln Pilze“, antwortete ich schnell für uns beide.

Wieder wurde ich keines Blickes gewürdigt. Stattdessen war die Frau ganz nah an Dennis herangetreten. Sie sah ihm so tief in die Augen, als wolle sie ein Wett-Starren gewinnen, während sie in mit ihren schneeweißen Zähnen weiter breit anlächelte. „Pilze also? Ich mag Pilze. Sie haben so eine schöne … aufrechte Form.“

O Gott‘, dachte ich. Die Frau war wirklich mehr als verzweifelt. Aber was noch schlimmer war: Ihre billige Anmache funktionierte. Dennis‘ breites Grinsen wirkte inzwischen mehr als nur naiv.

„Ich kenne mich hier zufällig ziemlich gut aus“, fuhr sie fort. „Wenn du willst, kann ich dir die schönsten Pilze im ganzen Wald zeigen. Dann müsstest du aber auch etwas für mich tun.“ Mit diesen Worten zog sie ihr Kleid ein Stück hoch und streichelte an ihrem nackten Oberschenkel zärtlich nach oben.

Dennis starrte ungeniert hin. Und ich konnte es ihm nicht verübeln. Die Frau forderte ihn geradezu dazu auf. Trotzdem wusste ich, dass er bei Wesen wie ihr vorsichtig sein musste – zumindest, wenn meine Vermutung stimmte.

„Danke, aber wir wollen die Pilze selbst suchen. Das ist doch der halbe Spaß“, sagte ich schnell, während ich näher an Dennis trat. „Aber ihr könnt eure Nummern austauschen. Dann könnt ihr das nachholen“, schlug ich vor. Dabei beobachtete ich die Fremde sehr genau.

Dennis war von der Idee sofort begeistert. Ohne weiter abzuwarten, zog er sein Handy aus der Tasche.

Die Frau hingegen sah mich jetzt das erste Mal richtig an. In ihren geweiteten Augen lag eine Mischung aus Entsetzen und ertappt Fühlens. „Ich … Ich habe kein Telefon“, stammelte sie. Dann ging sie langsam rückwärts. „D-das war ein Fehler. Tut mir leid.“

„Halt! Warte!“, sagte Dennis schnell, während sie sich mit schnellen Schritten entfernte.

Dass sie dabei weiterhin rückwärtsging und uns keine Sekunde den Rücken zuwandte, bestätigte meinen Verdacht.

Dennis hingegen, dem das Ganze nicht völlig seltsam vorzukommen schien, legte die Hände wie einen Trichter an den Mund. „Falls du es dir anders überlegst: Wir sind noch bis morgen hier!“, rief er ihr nach.

Doch das Einzige, was ihm antwortete, waren die Vögel und der schwache Widerhall seiner Stimme. Die Frau war im Unterholz verschwunden.

Jetzt wandte sich Dennis mir zu. „Was sollte das?!“, fuhr er mich an. Er hatte ins Deutsche gewechselt. „Du hast ihr Angst gemacht!“

„Sie hat viel eher mir Angst gemacht“, erwiderte ich. Ich hielt seinem Blick stand. „Wie kannst du nur so leichtsinnig sein?“

Das brachte ihn aus der Fassung. „Leichtsinnig? Wie meinst du das?“, fragte er verwirrt.

„Findest du nicht, dass die Frau sich etwas seltsam verhalten hat?“, erwiderte ich.

„Seltsam? Sie war halt nett!“

„Nett? Sie wäre dir am liebsten um den Hals gefallen!“

„Lass sie doch! Ich hätte jedenfalls nichts dagegen gehabt!“, sagte er laut.

Ich hob eine Augenbraue. Dann seufzte ich, ehe ich mit der Sprache rausrückte. „Ich glaube, sie ist eine Skogsrå.“

Dennis blinzelte verwirrt. „Eine was? Ist sie in irgendeiner Sekte oder sowas?“

Ich schüttelte den Kopf. „Du weißt doch, dass ich mich viel mit skandinavischer Mythologie beschäftige, oder?“, begann ich zaghaft. Ich hatte keine Ahnung, wie ich es ihm erklären sollte, ohne wie ein durchgeknallter Spinner zu wirken. Aber das Verhalten der Frau war einfach zu eindeutig.

Dennis nickte, während er mich skeptisch ansah. „Ja. Ich denke schon.“

„Nun, eine Skogsrå ist eine Art … Waldgeist“, erklärte ich. Noch immer suchte ich nach den richtigen Worten. „Sie gehen zu einsamen Männern, die sie im Wald finden, um sie … Nun ja … Um sie ins Bett zu bekommen.“

Dennis starrte mich mit offenem Mund an. „Moment. Du willst mir gerade sagen, dass du eine der hübschesten Frauen, die ich je gesehen habe, vertrieben hast, weil du dachtest, sie sei ein Geist?!“

Schnell schüttelte ich den Kopf. „Ich mein es ernst: Skogsrå sind keine Menschen. Wenn sie sich umgedreht hätte, hättest du es sofort gemerkt. Ihr Rücken besteht aus Rinde. Außerdem klafft in ihm ein großes Loch. Deswegen ist sie auch rückwärts weggelaufen. Das muss dir doch aufgefallen sein!“

Dennis hingegen blieb skeptisch. „Weißt du, wie Frauen sich in der Öffentlichkeit fühlen? Meine Schwester hat schon Angst, wenn sie nachts allein auf der Straße ist. Was denkst du, wie eingeschüchtert sie war, als ihr hier, mitten im Nirgendwo, plötzlich zwei fremde Männer gegenüberstanden? Ich an ihrer Stelle hätte uns auch nicht den Rücken zugewandt!“

Es war sinnlos. Sie hatte ihm hoffnungslos den Kopf verdreht.

Wir diskutierten noch eine Weile hin und her, ohne wirklich weiterzukommen. Die Deutschen und ihre Sturheit. Wäre Dennis in seinem Glauben nicht so festgefahren gewesen, dass es keine Waldgeister gibt, hätte ich ihn vielleicht überzeugen können, aber so …?

„Ich bin jedenfalls froh, dass du ihr nicht deinen Namen gesagt hast“, sagte ich. „Solange sie den nicht weiß, hat sie keine Macht über dich.“

Dennis schwieg. Er hatte alles gesagt, was er zu dem Thema sagen wollte.

Und so hatte auch ich nichts mehr dazu beizutragen.

Nach einer Weile, in der wir schweigend im Wald standen, räusperte ich mich schließlich. „Wir sollten langsam weiter. Wenn wir heute Abend nicht hungrig ins Bett wollen, müssen wir dringend noch einige Pilze finden.“

Dennis nickte. „Ja. Ist gut“, sagte er knapp. Er klang beleidigt.

Aber so schnell, wie die Stimmung zwischen uns beiden eiskalt geworden war, so schnell taute sie auch wieder auf, als wir uns auf die Suche nach unserem Abendessen machten. Denn Pilze Sammeln war unsere gemeinsame Leidenschaft. Wir hatten uns vor fast zehn Jahren auf einer Fremdsprachen-Website kennengelernt, weil wir an der jeweiligen Sprache des anderen interessiert waren. Eine richtige Freundschaft ist daraus jedoch erst erblüht, als wir auf das Pilzesammeln zu sprechen gekommen waren.

Und so konnten wir einander – oder eher Dennis mir – nicht lange böse sein. Spätestens, als wir eine Gruppe prächtige Flockenstielege Hexenröhrlinge gefunden hatten, war der Ärger wie weggeblasen. Begeistert machte Dennis mich auf den Fund aufmerksam. Die Speisepilze umringten einen riesigen Fliegenpilz, der an einer Seite angeknabbert war. Die Hexenröhrlinge hingegen waren fast völlig intakt.

Und es blieb nicht bei dem einen Fund. Wir fanden außerdem jede Menge Kiefernsteinpilze, Maronenröhrlinge und einige Pfifferlinge. Während der letzten Sonnenstrahlen, kurz bevor wir uns auf den Rückweg machten, sammelten wir nicht einmal mehr alles ein, so voll waren unsere Körbe bereits.

Dafür, dass wir erst so spät im Jahr sammelten, hatten wir eine regelrechte Glückssträhne. Und das war ein gutes Zeichen. Hätte die Skogsrå irgendeine Macht über uns gehabt, hätte sie uns beim Sammeln Pech beschert. Und wer weiß, welche fiesen Tricks der Waldgeist noch alles im Ärmel ihres hübschen weißen Kleides gehabt hätte.

Als wir wieder bei unserem Zelt waren, beeilten wir uns, ein Lagerfeuer zu machen, ehe es völlig dunkel wurde. Dennis putzte die Pilze, während ich die Pfannen und das Besteck vorbereitete.

Kurz darauf erfüllte der wundervolle Duft von gebratenen Pilzen die Luft. Wir bereiteten zwei Pfannen vor: Die Pfifferlinge als Vorspeise und die Röhrlinge und Steinpilze als Hauptgericht. Vervollständigt wurde das Rezept mit einigen Kräutern und frischer Soße, die wir gestern vor der Abreise vorbereitet hatten.

Spätestens bei der Hauptspeise fühlte ich mich wie im siebten Himmel. Es ging nichts über frisch gesammelte Pilze. Und diese hier – so kam es mir zumindest vor – hatten einen besonders intensiven Geschmack.

Nach dem Essen kümmerten wir uns gemeinsam um den Abwasch. Wir unterhielten uns über alles Mögliche. Auf die Skogsrå kamen wir jedoch nicht mehr zu sprechen. Um ehrlich zu sein, dachte ich nicht einmal mehr an sie, bis ich das Abwaschwasser wegbrachte und Dennis sich um das Feuer kümmerte.

Wie beim Wildcampen üblich, ging ich ein Stück weiter vom Zelt weg, um das Wasser zu entsorgen. Immerhin wollten wir mit den Essensresten keine wilden Tiere anlocken. Als ich mich auf dem Rückweg jedoch wieder dem Zelt näherte, hörte ich ein klares, völlig unschuldig klingendes Lachen. Ihr Lachen.

„Genau“, sagte Dennis. „In Deutschland hab ich jedenfalls noch nie so einen herrlichen Sternenhimmel gesehen.“

Ich sah, wie die beiden beim Feuer standen und sich unterhielten.

Am liebsten hätte ich Dennis den Kopf gewaschen. Ihn gefragt, ob er sich gar nicht wunderte, dass die Frau, die laut ihm vorhin noch solche Angst vor zwei Fremden hatte, jetzt ohne Taschenlampe ganz allein durch den dunklen Wald irrte. Aber ich tat es nicht. Ich wusste genau, dass ich meine nächsten Worte mit Bedacht wählen musste, um die Skogsrå nicht zu verärgern.

Dann bemerkte mich jedoch Dennis und die Situation eskalierte: „Ah. Da ist er ja“, sagte er überlegen. „Du wirst nicht glauben, was mein Freund Erik hier vorhin für einen Schwachsinn gelabert hat. Er meinte doch tatsächlich, dass du ein Waldgeist seist und ein riesiges Loch in deinem Rücken klafft. Magst du dich vielleicht kurz umdrehen, damit er beruhigt ins Zelt gehen kann?“ Er lächelte mich überheblich an.

Noch ahnte er ja nicht, welch riesen Fehler er gerade begangen hatte. Nicht nur, dass er sie auf ihren Rücken angesprochen hatte – eine Sache, die man bei einer Skogsrå auf keinen Fall tun durfte –, er hatte ihr auch noch meinen Namen genannt.

In der Zwischenzeit war das Lächeln der Skogsrå gefroren. Als mein Freund wieder zu ihr sah, lag in ihrem Blick eine tiefe Enttäuschung, die schnell in Zorn umschlug.

„Ihr Menschen seid doch alle gleich“, zischte sie ihm zu.

Sie tat einen Schritt zurück, ehe sie sich umdrehte und ihm einen giftigen Blick über die Schulter zuwarf. Aber ich war mir nicht einmal sicher, ob er ihren Blick bemerkte. Seine Augen waren entsetzt auf ihren Rücken gerichtet. Im tanzenden Licht des Feuers konnte man darin deutlich das große, klaffende Loch sehen. Der Rest ihres Rückens hingegen erinnerte an einen morschen Baum.

Dann wandte sie ihren vor Wut funkelnden Blick mir zu. „Ich hoffe, ihr seid jetzt glücklich!“, sagte sie mit bebender Stimme. Eine gefährliche Mischung aus Enttäuschung und Wut schwang in ihrer Stimme mit. Es klang, als sei sie den Tränen nahe.

„Bitte!“, sagte ich schnell. „Wir wollten dich nicht verletzen! Es stört uns nicht, dass du kein Mensch bist!“

Aber es war zu spät. Wir hatten die Skogsrå verärgert. Sie stieß einen hasserfüllten Schrei aus. Gleichzeitig kam solch ein starker und beißender Wind auf, dass ich meine Augen abschirmen musste. Aus dem Augenwinkel sah ich noch, wie unser Lagerfeuer erlosch. Dann waren wir in Dunkelheit gehüllt.

„Dennis!“, rief ich sofort, während der Wind sich rasch legte. „Dennis!“

„Ich bin hier. Ich bin hier!“, hörte ich seine Stimme ganz in der Nähe.

Dann raschelte unser Zelt. Keine zehn Sekunden später leuchtete unsere Campinglaterne, die wir nachts als Lampe nahmen, in Dennis‘ Händen.

Jetzt, da es wieder hell genug war, sahen wir uns nach der Skogsrå um. Aber um uns herum waren nur Bäume, unser Zelt, das erloschene Lagerfeuer und wirres Gestrüpp. Von dem Waldgeist fehlte jede Spur.

„Wo ist sie?“, fragte Dennis panisch, während er den Kopf hektisch in verschiedene Richtungen wendete.

„Keine Ahnung, aber wir müssen hier weg. Der Wald ist ihr Gebiet. Nimm, was du tragen kannst. Den Rest lassen wir hier!“

Dennis folgte meinen Anweisungen, ohne zu murren. Inzwischen bereute er, dass er mir nicht geglaubt hatte. Aber dafür war es jetzt zu spät.

„Schnell, wir müssen weiter“, sagte ich mit einem Blick auf meinen Kompass.

Wir hatten uns kaum mehr als die Handys, meine Autoschlüssel und die Campinglaterne geschnappt.

Mit raschelnden Schritten rannten wir durch den Wald Richtung Süden. Dennis‘ Schritte ertönten dicht hinter mir. In der einen Hand hielt ich die Campinglaterne, um den Weg zu erleuchten, in der anderen meinen treuen Kompass.

„Also? Was ist das für ein Ding?“, fragte Dennis, jetzt, wo er mir endlich zuhörte.

„Sie ist eine Art Hüterin des Waldes“, erklärte ich beim Rennen. „Skogsrå passen auf den Wald auf. Gleichzeitig suchen sie aber auch nach einsamen Männern.“

„Und dann? Was machen sie mit ihnen? Was hätte sie mit mir gemacht?“

„Ich weiß es nicht“, gestand ich. „Über Skogsrå gibt es viele Legenden. Sie hätte mit dir geschlafen, aber was das für Auswirkungen hat …?“ Ich unterbrach, um nach Luft zu schnappen. „Manchmal wachst du allein mitten im Wald auf, ohne Möglichkeit, den Weg zurückzufinden. Oder aber, du wärst völlig introvertiert geworden, hättest kaum noch gesprochen. In dem Fall spricht man davon, dass deine Seele bei der Skogsrå zurückgeblieben sei.“

Dass es nicht in jeder Legende für den Mann schlecht ausging, verschwieg ich ihm. Manchmal belohnte sie Jäger nach einer gemeinsamen Nacht mit einer guten Jagd. Aber das Risiko, dass Dennis etwas zugestoßen wäre, war mir zu groß gewesen. Dafür war das Übernatürliche zu unberechenbar.

Obwohl wir stur dem Kompass folgten, hatte ich das Gefühl, dass wir zu weit rannten. Aber das konnte gar nicht sein. Selbst, wenn wir den Parkplatz verfehlen würden, stießen wir im Süden unweigerlich auf die Straße.

Dann blieb Dennis abrupt stehen. „Erik, warte mal!“

Verwirrt drehte ich mich zu ihm um. „Was ist? Wir müssen weiter!“

Er sagte nichts, sondern zeigte bloß auf den Boden vor sich, den er mit seiner Handytaschenlampe anleuchtete. Jetzt sah ich es auch: Direkt vor ihm stand ein prächtiger Fliegenpilz, der an einer Seite angeknabbert war. Um ihn herum waren mehrere kleine Löcher im Boden. Es war derselbe Fliegenpilz, den Dennis mir vorhin gezeigt hatte. Der, der von den leckeren Hexenröhrlingen umringt gewesen war.

„Das … Das ist nicht möglich“, stammelte ich. Wir waren zum Pilzesammeln nach Norden gegangen. Weg von der Straße. Egal, wie ungenau wir dem Kompass gefolgt wären, wir hätten niemals hier landen können.

Irritiert sah ich auf meinen Kompass. Die Nadel zeigte weiter stur in die Richtung, aus der wir gekommen waren.

„Vielleicht ist er kaputt. Hat sich die Nadel verhakt?“, fragte Dennis.

Ich schüttelte erst den Kompass, dann meinen Kopf. „Nein. Er müsste eigentlich nach Norden zeigen!“

„Vielleicht liest du ihn falsch?“ Dennis trat einen Schritt auf mich zu, um ihn sich selbst anzusehen.

Plötzlich erklang ein helles Lachen. „Was ist? Funktioniert euer kleines Spielzeug nicht mehr?“, hallte die Frauenstimme aus dem Wald.

Ich konnte nicht ausmachen, aus welcher Richtung ihre Stimme kam – es klang, als käme sie aus allen Richtungen gleichzeitig –, aber ihre Tonlage wirkte gehässig und sogar ein wenig amüsiert.

„Was willst du von uns?“, brüllte Dennis in den Wald. „Wir haben dir nichts getan. Bitte! Lass uns einfach in Ruhe!“

Angespannt wartete ich, während seine Stimme zwischen den Bäumen verhallte. Von der Skogsrå kam keine Antwort. Ganz im Gegenteil: Der gesamte Wald schien den Atem anzuhalten. Für einen kurzen Moment herrschte Totenstille um uns herum. Es raschelte kein einziger Ast. Kein Windstoß war zu hören, der durch die Bäume pfiff. Nicht ein einziges Tier gab einen Laut von sich.

Dann zerschnitt ein Geheul die Stille. Ich wusste nicht, ob es Zufall war, dass die Wölfe gerade jetzt anfingen zu heulen, oder ob die Skogsrå etwas damit zu tun hatte, aber sie klangen noch weit entfernt. Sie würden wahrscheinlich keine Gefahr für uns darstellen.

Trotzdem war das der Tropfen, der Dennis‘ Fass zum Überlaufen brachte. Ehe ich ihn daran hindern konnte, sprintete er los.

„Dennis! Warte!“, brüllte ich, während ich ihm nachrannte. „Sie lockt uns nur noch tiefer in den Wald!“ Dann bemerkte ich meinen Fehler und biss mir auf die Zunge. Fuck! Ich hatte der Skogsrå gerade seinen Namen verraten!

Und das war noch nicht alles: Während ich rannte, wurde der Abstand zwischen Dennis und mir immer größer. Er war sportlich, fuhr mit dem Fahrrad zur Arbeit, joggte mehrmals die Woche. Ich hingegen verließ das Haus fast nur zum Einkaufen.

Es dauerte nicht lange, ehe ich ihn nur noch das Licht seines Handys zwischen den Bäumen sah.

„Dennis!“, brüllte ich. „Dennis! Warte auf mich!“

Doch mein Freund blieb nicht stehen. Ich rannte ihm noch eine Weile nach, bis ich auch das Licht aus den Augen verloren hatte. Dann wurde ich langsamer. Mein Körper machte den Sprint nicht länger mit. Keuchend schnappte ich nach Luft, presste die Hand in meine schmerzende Seite und taumelte ihm weiter nach, ehe ich mich auf die Knie fallenließ. Ich hatte Dennis im Wald verloren.

„Bitte!“, rief ich laut in den Wald. „Er meinte es nicht böse. Er wusste nicht, wer du bist. Tu ihm nichts. Nimm mich an seiner Stelle!“

Aber es kam keine Antwort. Während ich weiter auf dem feuchten Waldboden kniete und mein wild schlagendes Herz sich allmählich beruhigte, geschah nichts. Keine Frau, die aus dem Wald auf mich zutrat. Kein Dennis, der nach mir rief oder zu mir zurückrannte.

Mein Schädel pochte, während ich aufstand. Ich machte mir Vorwürfe. Es gab viele Gerüchte darüber, wie man einer Skogsrå entkommen konnte. Ich wusste das. Dennis hingegen war da draußen ganz auf sich allein gestellt. Warum hatte ich ihm nicht vorhin schon gesagt, dass man sich ihrem Zauber entziehen kann, indem man sein Oberteil auf links drehte? Oder wenn man laut betete? Sogar lautes Fluchen konnte helfen.

Ich starrte leer in die Gegend, während ich meine Jacke auszog, die Ärmel nach innen stülpte und sie mit der Innenseite nach außen wieder anzog. Dann blickte ich auf den Kompass. Ich stockte. Die Nadel hatte tatsächlich die Richtung geändert.

Ein Funken Hoffnung machte sich in mir breit, während ich wieder in den Wald sah. „Dennis? Dennis? Ich hab den Rückweg gefunden!“, brüllte ich aus voller Lunge.

Aber auch, wenn ich es so sehr gehofft hatte, bekam ich keine Antwort. Dennis blieb verschwunden. Ich suchte noch eine Weile nach ihm, aber als ich schließlich sehen konnte, wie Nebel zwischen den Bäumen aufkam, brach ich ab. Ich war mir sicher, dass der Nebel keinen natürlichen Ursprung hatte. Also machte ich mich schweren Herzens auf den Weg nach Süden. Diesmal lief ich in die richtige Richtung. Keine fünf Minuten später – der Nebel wurde immer dichter –, stand ich an der Straße.

Inzwischen rannte ich wieder. Immer wieder hatte ich das Gefühl, im Augenwinkel eine Gestalt im Nebel zu erkennen, aber immer, wenn ich sie direkt ansah, war sie verschwunden. Sobald ich mein Auto erreichte, stieg ich hektisch ein.

Trotzdem fuhr ich nicht sofort los. Stattdessen verriegelte ich das Auto und betätigte die Hupe. Wieder und wieder hupte ich. Ich kam mir vor wie in Trance. Doch im Wald um mich herum blieb es still.

Ich kann nicht sagen, wie lange ich noch dagesessen und wie ein Wahnsinniger gehupt hatte, ehe ich aufgab. Von Dennis oder der Skogsrå habe ich jedenfalls nie wieder etwas gehört. Ich habe keine Ahnung, was aus ihm geworden ist.

Allerdings war auch nie jemand bei mir gewesen, der nach ihm gesucht hatte. Keine Polizei, die wissen wollte, ob ich etwas über sein Verschwinden weiß, keine Familienmitglieder, die wissen wollten, was passiert war, niemand.

Manchmal, um mein Gewissen zu beruhigen, stelle ich mir also vor, dass er es irgendwie aus dem Wald geschafft hatte. Vielleicht konnte er mit der Skogsrå reden, nachdem ich weg war, oder aber, er hatte ein Gebet gesprochen und sich so von ihrem Zauber befreit. Falls er es bis zu einer Straße geschafft hatte, hätte ein vorbeifahrendes Auto ihn mitnehmen können. Oder aber er war in jener Nacht im Wald gestorben.

Was auch immer mit ihm passiert war, ich sollte es nie erfahren. Für mich blieb Dennis nur eine schmerzliche Erinnerung und eine verlorene Freundschaft.

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Die Legende:

Die Skogsrå (Schwedisch für „Wald-Rå“), unter anderem auch Skogsråa, Skogsfru (Waldfrau) oder Skogsjungfru (Waldjungfrau) genannt, ist ein weiblicher Naturgeist des schwedischen Volksglaubens.

Anmerkung: Ein Rå ist ein Geist der skandinavischen Folklore. Oft sind sie Hüter oder Wächter bestimmter Gebiete und besitzen übernatürliche Fähigkeiten. Die Skogsrå sind also die Hüter des Waldes.

Aussehen:

Skogsrå sind hübsche Frauen, die entweder einen Tierschwanz haben – oft den einer Kuh, eines Pferdes oder eines Fuchses – oder deren Rücken hohl ist und aus (morscher) Rinde besteht. Welches Merkmal sie auszeichnet, hängt stark von der Region ab.

Daher sind sie bemüht, niemals ihren Rücken zu zeigen. Außerdem nutzen sie ihr langes, oft goldenes Haar und ihre Kleidung, um ihren unnatürlichen Rücken oder den Tierschwanz zu verbergen.

Ihre Kleidung wird meist als sehr fein oder edel beschreiben und besteht entweder aus einem Kleid oder einem Oberteil und einem Rock. In seltenen Fällen sind sie nackt.

Eigenschaften:

Die Skogsrå sind die Hüterinnen des Waldes. Sie schützen die Tiere und Pflanzen. Daher sollte man immer respektvoll mit der Natur umgehen, um sie nicht zu verärgern.

Außerdem sind Skogsrå dafür bekannt, einsame Männer zu verführen und zu Geschlechtsverkehr zu überreden. Sie flirten mit ihnen, machen ihnen Komplimente und berühren sie zärtlich. Ihre Versuche werden dabei immer aufdringlicher, bis sie schließlich, sollte nichts anderes funktioniert haben, ihr Kleid oder ihren Rock anheben, um ihre Genitalien zu entblößen.

Lässt sich ein Mann auf eine Skogsrå ein, kann es passieren, dass er daraufhin sehr introvertiert wird, sich zurückzieht und kaum noch spricht. In dem Fall redet man davon, dass seine Seele bei der Skogsrå zurückgeblieben sei.

In anderen Fällen sorgt der Waldgeist dafür, dass der Mann nach der gemeinsamen Nacht tief im Wald aufwacht und den Rückweg nicht finden kann.

Sich auf eine Skogsrå einzulassen, muss allerdings nicht immer schlecht sein. Jäger wurden für die gemeinsame Nacht oft belohnt, indem die Skogsrå ihnen z. B. einen besonders prächtigen Hirsch oder Elch gezeigt hat, oder indem sie in den Lauf ihres Jagdgewehrs gepustet hat, woraufhin die Waffe ihr Ziel nie wieder verfehlt haben soll.

Es kann sogar passieren, dass sich eine Skogsrå in einen Menschen verliebt. Dann steht ihm ggf. großes Jagdglück bevor und sie schützt ihn, wenn er im Wald ist. So gibt es Geschichten über Liebesbeziehungen zwischen Mensch und Skogsrå, aus denen sogar Kinder hervorgegangen sind.

Trotzdem sollte man, auch wenn die Skogsrå freundlich ist, vorsichtig sein, dass man sie nicht verärgert. Bricht man ihr Herz, geht unachtsam mit der Natur um oder kränkt sie, indem man sie auf ihren Tierschwanz oder ihren Rücken anspricht, kann man sie leicht erzürnen.

Dann sorgt sie dafür, dass einem in der Natur Unglück widerfährt: Sie löscht das Lagerfeuer oder sorgt dafür, dass man es gar nicht entzünden kann, verscheucht die Beute von Jägern, sorgt dafür, dass man sich im Wald verirrt und greift in seltenen Fällen sogar persönlich an.

Aber auch hier gibt es Methoden, um sich vor ihr zu schützen. So kann man z. B. sein Oberteil auf links gedreht anziehen, laut fluchen, beten oder das Vater Unser sprechen. Das alles soll ihre Magie zerstören. Alternativ kann man vermeiden, ihr den eigenen Namen mitzuteilen, da sie ohne ihn keine Macht über den Menschen haben soll.

Wie ihr seht, können Skogsrå und die Legenden über sie sehr vielseitig sein. Während einige Skogsrå den Menschen schaden wollen, helfen andere ihnen und zeigen verirrten Kindern den Weg nach Hause und wieder andere sind mal gut, mal böse.

Lebensraum/Vorkommen:

Wie der Name bereits sagt, leben Skogsrå in den Wäldern Skandinaviens. Gerade in Schweden und Finnland ist das ein sehr großes Gebiet, weil die beiden Länder aus etwa 70% Waldanteil bestehen.

Ursprung:

Die Legenden der Skogsrå stammen wahrscheinlich aus der Zeit, als noch Wikinger in Skandinavien lebten und das Christentum noch keine oder nur wenig Einflüsse in der Region hatte.

Es gibt die Theorie, dass die koketten Waldgeister den erotischen Fantasien einsamer Männer entsprungen sind, die in den Wäldern gejagt und gearbeitet haben.

Als das Christentum schließlich mehr Einflüsse gewann, hat die Kirche angefangen, die Skogsrå – wie so ziemlich alle Wesen, die nicht ihrem Glauben entsprachen – zu dämonisieren. Es ist möglich, dass sie erst hierdurch ihre gefährlichen, menschenfeindlichen Eigenschaften bekommen haben.

Doch obwohl die Legende schon so alt ist, hat sich der Glaube an die Skogsrå hartnäckig gehalten.

Im 17. und 18. Jahrhundert gab es sogar mehrere Gerichtsverfahren, bei denen Leuten eine Beziehung zu einer Skogsrå vorgeworfen wurde. Viele dieser Leute wurden von der Kirche zum Tode verurteilt.

Und selbst im 20. Jahrhundert gab es noch viele Menschen, die an die Skogsrå geglaubt haben.

Also wer weiß? Vielleicht sind sie ja tatsächlich irgendwo da draußen.

Wie fandet ihr meine Geschichte und die Legende über die Skogsrå? Was denkt ihr, ist mit Dennis geschehen? Hat er es geschafft oder ist er dem Wald zum Opfer gefallen? Schreibt es in die Kommentare!

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12 Kommentare

    • Jeremie Michels schreibt:

      Danke. Ich hab mich ehrlich gesagt ziemlich damit rumgeschlagen (statt den normalen 1 bis selten 2 Wochenenden hab ich hier ganze 3 Wochenenden dran gesessen 😅). Daher freut es mich umso mehr, dass sie euch allen gefällt! 😄

  1. Rabbat07 schreibt:

    Coole Geschichte, fehlt nur noch die Synchronisierung ;D

    sehr interessant, errinert mich an diese andere Geisterfrau mit dem Loch im, der nach dem Geschlechtsverkehr das Glied abschneiden soll

      • Jeremie Michels schreibt:

        Ohhhh! Du hast recht! Das ist mir beim Schreiben überhaupt nicht aufgefallen! 😱

        Ich denke zwar nicht, dass die Wikinger die Geschichte irgendwo aufgeschnappt haben könnten (zumindest gibt es keine Hinweise darauf, dass sie je so weit nach Asien rein gereist sind), aber die Ähnlichkeit ist erschreckend. 🤯

    • Jeremie Michels schreibt:

      Danke! Die Vertonung wird noch dauern. Sonst müsste ich meine Zeitplanung umstellen und könnte nicht etwa alle zwei Wochen eine neue Geschichte schreiben. (Zumal ich definitiv nicht alle Geschichten vertonen werde. Das wäre mir viel zu viel Arbeit, zumindest für den Anfang. 😅)

        • Jeremie Michels schreibt:

          Meine bisherigen Pläne gehen eher in Richtung Podcast Staffeln mit je 8 Folgen. Die Folgen kämen wöchentlich und zwischen den Staffeln würden wohl je einige Monate liegen. (Aber noch kann und will ich mich da nicht festlegen. Also mal abwarten. ^^ )

          • Jeremie Michels schreibt:

            Oje. Ich hoffe, ich habe die Erwartungen nicht zu hoch gesetzt. Es wird nämlich definitiv noch dauern, bis ich richtig mit dem Podcast anfange. Ganz abgesehen von der mangelnden Zeit ist es mir zzt. auch einfach zu teuer, den Podcast bei den geläufigen Podcastanbietern zur Verfügung zu stellen. 🤐

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