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Doppelgänger Zeichnung von Jeremie Michels. Man sieht zwei identisch aussehende junge Männer nebeneinander stehen. Sie haben helle Haut, tragen eine schwarze Emo-Frisur und eine knallrote Kapuzenjacke. Der Linke von ihnen sieht mit einem neutralen Gesichtsausdruck zum Rechten hinüber, während der Rechte mit einer Mischung aus Angst und Unbehagen zurückstarrt.
Doppelgänger (2021)

Doppelgänger

Doppelgänger sind übernatürliche Wesen, die exakt wie ein anderer Mensch aussehen. Berichte von Sichtungen lassen sich überall auf der Welt finden.

Die Geschichte:

Sophie, Alexander und ich saßen auf einer Bank beim Schulgebäude und aßen Brot, als Sophie mir eine merkwürdige Frage stellte:

„Sag mal Leon. Was hast du in der ersten Stunde eigentlich auf dem Schulhof getrieben?“

Alexander und ich sahen sie fragend an.

Er ergriff zuerst das Wort. „Was meinst du? Wir hatten in der ersten Stunde Mathe. Leon saß die ganze Zeit neben mir.“

„Quatsch. Ich hab ihn doch vorhin beim Sportplatz gesehen“, widersprach Sophie.

Sofort schüttelte ich den Kopf. „Ich war die ganze Stunde im Unterricht. Ich bin nicht mal auf Toilette gewesen. Du musst mich verwechselt haben“, bestätigte ich Alexanders Aussage.

Sophie zog eine Augenbraue hoch. „Verarsch mich nicht. Du bist der einzige Emo der Schule, der mit einer knallroten Sweatshirtjacke rumläuft“, sagte sie vorwurfsvoll.

Es dauerte noch etwas, bis wir sie überzeugen konnte, dass sie mich nicht gesehen haben konnte.

Um ehrlich zu sein, war ich mir immer noch nicht sicher, dass sie mir glaubte, als die Pausenklingel ertönte.

Alexander und ich sprangen hastig auf. Wie jeden Mittwoch mussten wir uns beeilen, in den Physikraum zu kommen. Herr Kummer – unser Physiklehrer – duldete kein Zuspätkommen. Er machte seinem Namen jedenfalls alle Ehre.

„Wir sehen uns in der großen Pause“, sagte ich schnell und gab Sophie einen Kuss. Sie wirkte abwesend, doch ich hatte keine Zeit, sie danach zu fragen.

Nachdem wir in den Klassenraum gestürmt waren, um unsere Physiksachen zu holen, rannten wir weiter zum Physikraum. Herr Kummer war bereits da.

Na toll …‘, dachte ich. ‚Er sieht heute besonders schlecht gelaunt aus – und das ausgerechnet in der Doppelstunde!

An Sophies Behauptung, sie habe mich in der ersten Stunde auf dem Schulhof gesehen, dachte ich jetzt überhaupt nicht mehr … Zumindest nicht bis ich etwa zwanzig Minuten später gelangweilt aus dem Fenster starrte. Mein Blick fiel auf einen Jungen, der einsam bei den Tischtennisplatten stand. Er hatte bleiche Haut, schwarze Haare, die ihm halb ins Gesicht hingen und trug eine etwas zu große, knallrote Sweatshirtjacke – er sah haargenau so aus wie ich!

Aber wie war das möglich? Spielte mir jemand einen Streich?

„Alex“, flüsterte ich. „Alexander!“

Als er nicht reagierte – wahrscheinlich hatte er keine Lust, Anschiss von Herrn Kummer zu bekommen – drehte ich mich zu ihm um.

„Sieh nach draußen!“, forderte ich im Flüsterton.

Er warf mir einen Blick zu, der mir eindeutig ein genervtes „Was ist?“ symbolisierte. Dann sah er nach draußen, bevor er mich fragend ansah. „Was soll da sein?“, flüsterte er zurück.

Überrascht wandte ich mich wieder dem Fenster zu. Wie konnte er ihn denn übersehen? Er stand doch genau dort bei den … Ich atmete überrascht auf. Der Schulhof war menschenleer. Mein Doppelgänger war verschwunden!

„Da war eben der Junge, von dem Sophie gesprochen hatte“, versuchte ich, mein Verhalten zu erklären.

Alexander schien nicht zu verstehen, worauf ich hinaus wollte. Doch ehe ich auch nur ein weiteres Wort sagen konnte, fuhr Herr Kummer uns an.

„Alexander. Leon. Es wäre schön, wenn Sie weiter dem Unterricht folgen würden! Fürs Quatschen sind die Pausen da! Erste Ermahnung!“

Alexander und ich versteiften uns schlagartig. Wenn man bei Herrn Kummer drei Ermahnungen bekam, musste man nachsitzen. Das würden weder Alexander noch ich riskieren wollen. Ich würde bis zur Mittagspause warten müssen, bevor ich Alexander erklären konnte, was ich gesehen hatte.

Doch obwohl ich versuchte, dem Unterricht zu folgen, wanderte mein Blick immer wieder zu den Tischtennisplatten. Wie hatte der Junge so schnell verschwinden können? Von meinem Platz aus konnte ich den halben Schulhof überblicken. Es gab keinen Ort, an dem er sich in so kurzer Zeit hätte verstecken können …

Die Zeit zog sich wie Kaugummi. Jedes Mal, wenn ich auf die Uhr sah, kam es mir vor, als würde der Sekundenzeiger langsamer ticken.

Als endlich die Schulklingel ertönte, war ich der Erste, der aufsprang. Ich hatte bereits mein Physikbuch auf dem Arm, als Herr Kummer ein lautes „Der Lehrer beendet den Unterricht!“ von sich gab.

Unruhig setzte ich mich zurück auf den Stuhl. Eine qualvolle letzte Minute mussten wir uns von Herrn Kummer anhören, was wir nächste Woche im Unterricht behandeln würden. Dann endlich entließ er uns in die Pause.

Sobald wir auf dem Flur waren, erklärte ich Alexander, was ich gesehen hatte.

„Deinen Doppelgänger?“, fragte er verwirrt.

„Ja. Und als ich dich darauf angesprochen hatte, war er plötzlich weg!“

„Ach was, du hast bestimmt nur dein Spiegelbild gesehen“, erwiderte Alexander.

„Nein, ganz sicher nicht. Er stand bei den Tischtennisplatten!“, widersprach ich.

„Wer stand bei den Tischtennisplatten?“, fragte plötzlich Sophie. Sie kam gerade aus ihrem Klassenzimmer und war uns auf dem Flur entgegengekommen. Ich hatte sie gar nicht bemerkt.

„Leon meint, er hätte seinen Doppelgänger gesehen. Er sei auf magische Weise verschwunden, als er ihn mir zeigen wollte“, erklärte Alexander leicht spöttisch.

Sophie nahm es weniger belustigt auf. Sie sah mich besorgt an. In der Mensa sollte ich schließlich erfahren, wieso:

„Doppelgänger sind ein schlechtes Omen, wisst ihr?“, erklärte sie. „Es heißt, dass einem etwas Schlimmes bevorsteht, wenn man seinen eigenen Doppelgänger sieht. Er ist eine Art dunkles Abbild von einem selbst. Sozusagen ein böser Zwilling.“

„Uhhhhhhh“, warf Alexander in gruseligem Tonfall ein. Dann musste er lachen.

Mir war jedoch nicht nach Lachen zu Mute. Das Wort „Zwilling“ hatte mich wie ein Schlag ins Gesicht getroffen.

Ich redete nicht häufig darüber, doch ich hatte tatsächlich mal einen Zwillingsbruder gehabt. Im Mutterleib. Im Gegensatz zu mir hatte er die Geburt jedoch nicht überlebt …

Die restliche Mittagspause konnte ich an nichts anderes mehr denken. Selbst als Sophie und Alexander das Thema wechselten, blieb ich bei meinem Zwillingsbruder hängen.

Konnte das wirklich der Geist oder die Seele meines toten Bruders sein? Und wenn ja, was wollte er von mir?

Die Pausenklingel riss mich aus meinen Gedanken. Im Gegensatz zum Physikunterricht war die Zeit in der Pause wie im Flug vergangen. Wenigstens hatten wir nur noch drei Schulstunden vor uns, bevor wir endlich nach Hause konnten.

Doch obwohl wir nach einer Stunde Biologie eine Doppelstunde Musik hatten – mein Lieblingsfach – konnte ich an nichts anderes denken, als an meinen Doppelgänger. Immer wieder spähte ich verstohlen aus dem Fenster, konnte jedoch niemand entdecken.

Als der Unterricht zu Ende war, verabschiedete Alexander sich recht hastig. Wie jeden Mittwoch hatte er direkt nach der Schule Sport und musste sich beeilen. Ich wartete ich im Flur noch auf Sophie.

„Hey“, sagte sie, als sie aus ihrem Klassenzimmer geschlendert kam.

„Hey“, erwiderte ich. Ich gab ihr einen Kuss zur Begrüßung.

„Hast du … deinen Doppelgänger noch einmal gesehen?“, fragte sie zögerlich. Scheinbar war ich nicht der Einzige, der sich den Tag über Gedanken darüber gemacht hatte.

Ich überlegte kurz, ihr von meinem Zwillingsbruder zu erzählen, entschied mich dann jedoch dagegen. Ich wollte nicht, dass sie sich Sorgen um mich machte.

Wir gingen gerade durch die Eingangshalle – ein zweistöckiger Raum mit einem Geländer im ersten Stock, wo die fünften bis neunten Klassen waren – als mein Blick plötzlich auf einen vertrauten roten Pulli fiel. Als ich das Gesicht sah, blieb ich überrascht stehen.

Sämtliche Zweifel, dass es sich um einen seltsamen Streich handeln könnte, waren wie weggewischt. Ich kam mir vor, als würde ich in einen Spiegel starren. Die Gesichtszüge, die Augen, die Nase, sogar die Leberflecken waren identisch.

Sophie schien ihn nicht bemerkt zu haben. Stattdessen drehte sie sich zu mir um.

„Was ist?“, fragte sie.

Ich wollte gerade antworten, als sie ihren Kopf erschrocken nach oben riss. Im nächsten Moment zerrte sie mich beiseite. Ein Schulranzen knallte an der Stelle auf den Boden, an der ich eben noch gestanden hatte.

„Seid ihr verrückt?! Das ist gefährlich!“, schrie Sophie einigen Fünftklässlern entgegen, die jetzt leicht beschämt dreinschauten.

Einer von ihnen – er sah leicht verheult aus – kam ins Erdgeschoss geflitzt, schnappte sich den Schulranzen und rannte weiter nach draußen. Sophie warf ihm einen giftigen Blick zu.

„Ist alles in Ordnung?“, fragte sie mich.

Ich nickte bloß, während ich zur Tür starrte. Mein Doppelgänger war wieder verschwunden.

Dann sah ich an die Stelle zurück, wo eben der Schulranzen gelegen hatte. Wenn der Ranzen mich erwischt hätte, hätte das böse enden können … War das die Absicht meines Doppelgängers gewesen? Hatte er dafür gesorgt, dass ich genau an der Stelle stehengeblieben war?

Aber wenn er tatsächlich mein Zwillingsbruder war, wieso sollte er das tun? War er wütend auf mich, weil ich überlebt hatte? War er einsam? Oder war der Schulranzen bloß ein Zufall gewesen? Immerhin hätte er doch nicht planen können, dass ich genau in der Sekunde auf ihn aufmerksam wurde, in der ich am richtigen Ort stand.

Während Sophie und ich nach draußen gingen, kreisten meine Gedanken. Eine Theorie löste die andere ab, doch trotzdem waren sie alle nur genau das: Theorien. Ich konnte nicht wissen, was seine Beweggründe waren, außer ich würde ihn fragen …

Den gesamten Weg, den wir zur Bushaltestelle gingen, regte sich Sophie über die Fünftklässler auf. Ich stimmte hin und wieder zu, damit sie nicht merkte, dass ich mir Gedanken machte. Außerdem war ich froh, wie sehr sie sich um mich sorgte.

Als sie jedoch meinte, dass sie wisse, wie der Junge aussähe und sie morgen zum Schulleiter gehen würde, unterbrach ich sie. Ich hatte genau gesehen, wie traurig der Junge aussah, dessen Ranzen mich fast erschlagen hätte. Wahrscheinlich hatten die anderen Kinder ihn geärgert.

„Sophie, lass gut sein“, versuchte ich, sie zu beschwichtigen. „Die Kinder wollten doch niemanden verletzen.“

„Ja und? Wenn man dagegen nicht vorgeht, lernen Sie es doch nie! Wer sagt denn, dass sie es nicht noch einmal tun. Und vielleicht steht dann tatsächlich jemand darunter!“

Sie fuhr mit ihrer Schimpftirade fort, doch ich hörte ihr gar nicht mehr zu. Stattdessen war mein Blick an einen Jungen hängengeblieben, der auf der anderen Straßenseite stand: Meinem Doppelgänger.

Das war meine Chance. Wenn ich wirklich wissen wollte, warum er hier war, brauchte ich ihn nur zu fragen.

Vorsichtig stand ich auf. Ich nahm meinen Blick keine Sekunde von ihm, traute mich nicht einmal, zu blinzeln. Wenn ich ihn aus den Augen ließ, würde er sicher wieder verschwinden.

„Was ist?“, fragte Sophie.

Ich ignorierte sie. Stattdessen ging ich mit schnellen Schritten auf meine Kopie zu. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Es fühlte sich fast an, als würde er nach mir rufen.

Als ich auf die Straße trat, kreischte Sophie hinter mir auf. „Pass auf!“, schrie sie.

Gleichzeitig ertönten eine Hupe und das scharfe Quietschen von Reifen direkt neben mir. Ich bemerkte das Auto erst, als es bereits zu spät war. Hätte ich schnellere Reflexe gehabt, wäre ich vielleicht rechtzeitig nach hinten gesprungen. Doch so erwischte mich das Auto mit voller Geschwindigkeit. Mehrere Knochen zersplitterten bei dem Aufprall. Ich wurde durch die Luft geschleudert. Dann wurde alles um mich herum dunkel …

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Die Legende:

Ein Doppelgänger ist ein Wesen, das eine exakte Kopie eines anderen Menschen darstellt. Wenn man seinen eigenen Doppelgänger sieht, soll das ein schlechtes Omen sein.

Anmerkung: Hierbei muss man natürlich von menschlichen Doppelgängern – also zwei Personen, die sich sehr ähnlich sehen, obwohl sie nicht miteinander verwandt sind – unterscheiden.

Aussehen:

Der Doppelgänger eines Menschen soll exakt so aussehen, wie er. Die Frisur, Narben, Muttermale, Kleidung und alle weiteren Merkmale sollen identisch sein.

Selten heißt es auch, dass ein Doppelgänger kein Spiegelbild und keinen Schatten habe.

Eigenschaften:

Doppelgänger sollen ein böses Omen sein. Es heißt, dass es ein Zeichen für den baldigen Tod oder ein kommendes Unglück ist, wenn man seinen eigenen Doppelgänger sieht.

Besonders kritisch wird es, wenn man seinen Doppelgänger in kurzen Zeitabständen mehrere Male sieht, da das fast immer ein Zeichen dafür sein soll, dass man bald stirbt.

Aber man kann auch den Doppelgänger anderer Leute sehen. So gab es bereits Berichte von Leuten, die eine bekannte Person gesehen haben, obwohl sie wussten, dass die Person an einem anderen Ort ist.

Auch in diesem Fall ist der Doppelgänger ein schlechtes Omen. Es kann bedeuten, dass die Person krank ist oder ihr etwas Schlimmes bevorsteht.

Lebensraum/Vorkommen:

Ein Doppelgänger kann überall auf der Welt vorkommen. Meist sieht man ihn in der Öffentlichkeit. Es soll aber auch schon Fälle gegeben haben, bei denen der Doppelgänger im Haus oder der Wohnung gesehen wurde.

Ursprung:

Geschichten und Mythen über Doppelgänger gibt es bereits seit Jahrtausenden in den unterschiedlichsten Regionen.

So gab es den Glauben an Doppelgänger z. B. bereits im alten Ägypten, aber auch in den nordischen Religionen und bei vielen Indianerstämmen.

Doch auch heute noch glauben viele Menschen überall auf der Welt, dass es ein böses Omen ist, seinem Doppelgänger zu begegnen.


Was haltet ihr von Doppelgängern? Glaubt ihr, dass es ein solches Phänomen gibt? Und wenn ja, was denkt ihr, was Doppelgänger sein könnten. Schreibt es in die Kommentare!

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7 Kommentare

  1. Rabbat07 says:

    Hätte ich so einen Doppelgänger wäre ich eher genervt weil ich dann denken würde das das ein einziger Drilling ist. Und dann hätte ich 3 Brüder, und das ist gruseliger als jede Trevor Henderson Creature. XD

    • Jeremie Michels says:

      Ich kann es gerne auf meine Liste setzen. Das Problem an Long Horse ist aber, dass es darüber – wie bei den meisten Wesen, die sich Trevor Henderson ausgedacht hat – nur sehr wenige Hintergrundinformationen gibt. Henderson ist nun einmal Künstler. Seine Kreaturen sind hauptsächlich optisch gruselig und eher für Zeichnungen und gefakte Videos geeignet, während die Geschichten dahinter meist sehr eintönig sind.

      Natürlich gibt es auch viele Geschichten über die Kreaturen, jedoch dichten die Autoren häufig selbst etwas dazu, um überhaupt eine interessante Geschichte schreiben zu können. Ich versuche hingegen immer, die Legenden möglichst originalgetreu darzustellen.

      • Rabbat07 says:

        ich glaube nicht das long horse für den blog geeignet wäre, da er nur gutes will. das passt nich so zum schema der anderen geschichten. aber ist letzten endes ja deine entscheidung ^^

  2. Lilia says:

    Ich denke es wäre ganz interessant meinen Doppelgänger zu treffen. Aber, sobald ich es Versuche würde, wäre es wahrscheinlich nicht gut… Da sie ja offensichtlich keine Halluzination ist, weiß ich es auch nicht. Ich denke aber, es ist wieder eine von den Geschichten, wo mehrere Personen Halluzinationen hatten, es den Freunden erzählt haben und diese daraufhin es auch behauptet haben. Eine weitere Situation, wäre, dass die Person sich zuvor betrunken haben. So meine logische Erklärung. Von der anderen Seite aber betrachtet würde ich es in die Schattenkategorie einordnen. Also, dass das Wesen existiert, aber aus dem Schatten der Person entstanden ist. Zu der Geschichte: Sie war wieder Mal gelungen^^

    • Jeremie Michels says:

      Ich glaube, ich fände es gruselig, einem identischen Menschen zu begegnen. Vllt. fände ich es auch erst spannend/interessant, aber nur so lange, bis ich merke, dass er mir nicht bloß ähnlich sieht, sondern identisch ist … ^^‘

      Das hier ist tatsächlich eine der wenigen Legenden, bei denen ich mir bei den „logischen“ Erklärungen nicht so sicher bin, weil ich als Kind einmal den Doppelgänger meiner Mutter gesehen habe (gut, ich habe sie nur von hinten gesehen, dafür aber sehr deutlich und einige Sekunden. Frisur, Körperbau und Kleidung waren meiner Mutter mindestens sehr ähnlich. Sie war in unserem Haus, ist in einem Zimmer verschwunden und als ich hinterher gerannt bin, war das Zimmer leer. Meine Mutter war die ganze Zeit am anderen Ende des Hauses in der Küche.)
      Deine Schattentheorie finde ich aber sehr spannend. 🤔

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