Startseite » Der Rake (überarbeitet)

Der Rake Zeichnung von Jeremie Michels. Man sieht eine Kreatur, die wie ein haarloser, ausgehungerter und nackter Mann aussieht. Sie krabbelt auf allen vieren, scheint jedoch in der Bewegung innezuhalten, um den Betrachter anzustarren.
Der Rake 2019)

Der Rake (überarbeitet)

Der Rake ist ein menschenähnliches Wesen, das die Menschen im Schlaf beobachten soll.

Da der Beitrag nicht nur einer meiner ältesten Beiträge, sondern auch in letzter Zeit mein meist besuchter Beitrag ist, habe ich mich entschieden, ihn zu überarbeiten.

Die Geschichte:

Auch, wenn es schon viele Jahre her ist, erinnere ich mich an meine Begegnung mit ihm, als wäre es erst gestern gewesen …

Damals lebte ich mit meiner Mutter in einem kleinen, gemütlichen Haus in der Vorstadt. Es war das Haus, in dem ich aufgewachsen war. Zwischenzeitig hatte ich zwar einige Jahre allein gelebt, doch als Mom zu alt wurde, um für sich selbst zu sorgen, war ich zurückgezogen, um sie zu unterstützen.

Es war nicht immer leicht. Auf ihre alten Tage hatte sie immer wieder Phasen, in denen sie scheinbar grundlos schlecht gelaunt war. Insgeheim vermutete ich immer, dass sie bloß frustriert war, weil ihr Körper immer weiter abbaute. Obwohl sie sich vom Kopf her nicht alt fühlte, war sie bei vielen Dingen auf Hilfe angewiesen.

Doch an jenem Abend kam ihre schlechte Laune nicht von irgendeinem Frust …

„Ich bin wieder da!“, rief ich, nachdem ich die Tür hinter mir geschlossen hatte. „Hallo?“, fügte ich hinzu, als niemand antwortete.

Schließlich fand ich Mom in der Küche. Sie saß auf ihrem Stuhl, wo sie gedankenverloren in die Gegend starrte.

„Mom? Alles in Ordnung?“, fragte ich beunruhigt. Wieso antwortete sie nicht?

Endlich hob sie den Kopf. Ihre Augen fixierten mich für eine Sekunde, bevor sie ein schwaches „Hi“ von sich gab. Dann sah sie wieder zu Boden.

Ich stockte. In ihren Augen lag ein Ausdruck, den ich selten bei ihr gesehen hatte … Angst!

„Hee. Ist was passiert?“, fragte ich, während ich mich auf den Stuhl neben ihr setzte. Vorsichtig legte ich meine Hand auf ihre. Sie zog sie weg.

Plötzlich änderte sich ihr Gesichtsausdruck. „Lass mich!“, zischte sie. Sie funkelte mich an. „Wenn ich es dir erzählen würde, würdest du mir eh nicht glauben!“ Beleidigt starrte sie zur Seite.

Ich seufzte. Es war also etwas Übernatürliches … Mom glaubte schon immer an solchen Schwachsinn wie Engel, Dämonen und Geister.

Aber wenigstens bedeutete das, dass es nichts Ernstes sein konnte. Ich musste mir also keine Sorgen machen – obwohl es für Mom deswegen keinesfalls weniger real wirkte.

„Was ist los?“, fragte ich ruhig.

Mom zögerte. Sie sah mich verstohlen aus dem Augenwinkel an, bevor sie sich mir wieder zuwandte. Sie schien zu überlegen, ob sie es mir tatsächlich sagen sollte.

„Also gut …“, sagte sie schwach. „Aber du musst mir versprechen, dass du mich nicht verspottest. Diesmal ist es nicht wie bei den anderen Sachen … Es geht um etwas, das ich schon einmal gesehen habe. Er … Er beobachtet mich, während ich schlafe. Nachts schleicht er in mein Zimmer …“

Mein Mund wurde trocken. „Jemand schleicht sich nachts in dein Zimmer?“, fragte ich beunruhigt. Wieso sollte ich sie dafür verspotten?

Mom schüttelte den Kopf. „Dieses … Ding ist kein Jemand! Es ist etwas anderes. Etwas Böses, Dunkles! Und ich spüre es in meinen Knochen: Diese Nacht wird er mich nicht nur beobachten!“

Ich sah sie mit großen Augen an. „Soll … soll ich die Polizei rufen?“, fragte ich zögerlich.

Mom schnaubte. „Die können auch nicht helfen. Ich sagte doch schon: Es ist kein Mensch. Es ist der Rake …“, erklärte sie verheißungsvoll, als müsse der Name mir etwas sagen.

„Der Rake?“, fragte ich skeptisch. „Und dieser Rake schleicht nachts in dein Zimmer?“

Sie nickte. „Er beobachtet die Menschen. Ich weiß nicht, was er von uns will, aber es ist nichts Gutes!“

„Und woher weißt du das alles?“, fragte ich. Ich war mir sicher, dass sie bloß etwas darüber gelesen oder vielleicht einen Film über diesen Rake geschaut haben musste.

„Ich hab ihn gesehen“, hauchte sie leise. „Vor vielen Jahren hab ich ihn gesehen. Er hockte neben meinem Bett, als ich nachts wach wurde. Seither spüre ich seine Anwesenheit jede Nacht.“ Sie klang schwach, während sie das sagte.

Das war bestimmt nur ein Albtraum‘, schoss es mir in den Kopf. Ich sprach den Gedanken jedoch nicht aus, um keinen Streit anzufangen. Stattdessen bot ich an, uns beiden einen beruhigenden Tee zu machen.

Anschließend wechselten wir das Thema. Mom erzählte von einem Krimi, den sie am Nachmittag gesehen hatte. Zwar war ich mir sicher, dass sie mir die Handlung desselben Films vor einigen Monaten bereits erzählt hatte, doch ich wies sie nicht darauf hin, um ihre Stimmung nicht wieder zu betrüben.

Erst, als sie schließlich ins Bett sollte, kam der Rake wieder zur Sprache:

„Nein!“, protestierte sie. „Ich kann nicht schlafen gehen. Das ist, wenn er kommt! Er wird mir etwas antun!“

Ich hatte Mom selten so aufgebracht gesehen. Als ich ihr aufhelfen wollte, wehrte sie sich mit Händen und Füßen. Es brauchte einiges gutes Zureden und Überzeugungskraft. Erst, als ich ihr versprochen hatte, dass ich unsere Türen offen und das Licht an lassen würde, sodass sie mich nur rufen brauchte, wenn etwas nicht stimmte, willigte sie schließlich ein, ins Bett zu gehen.

Ich wünschte ihr eine gute Nacht und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Dann machte ich eine Runde durchs Haus, um auf Nummer sicherzugehen, dass alle Fenster und Türen verschlossen waren. Als ich noch einmal nach ihr sah, war sie bereits eingeschlafen.

Da ich selbst von dem langen Tag ziemlich fertig war, entschied ich, ebenfalls ins Bett zu gehen. Trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen, vorher einmal nach dem Rake zu googeln. Ich wurde sofort fündig.

Erst erschrak ich. Es gab viele Zeugenberichte von Leuten, die den Rake angeblich gesehen hatten. Auch realistisch aussehende Fotos und Videos waren darunter!

Nach etwas mehr Recherche fand ich jedoch den Ursprung heraus: Der Rake wurde vor über fünfzehn Jahren von mehreren Leuten zusammen erfunden. Die Zeugenberichte, Fotos und Videos waren nichts als Gruselgeschichten und Fälschungen.

Trotzdem konnte ich verstehen, wieso Mom Angst davor hatte. Diese Kreatur, die wie ein nackter, unbehaarter und völlig abgemagerter Mann aussah, war mehr als nur furchteinflößend. Besonders das eine Video jagte mir einen Schauer über den Rücken.

Bevor ich mich zu sehr in das Thema hineinsteigerte, legte ich mein Handy beiseite. Ich hatte keine Lust, ebenfalls Albträume von der Kreatur zu bekommen!

Trotzdem wanderten meine Gedanken immer wieder zu dem Rake, bis ich schließlich in unruhige Träume fiel – nichts ahnend, dass wahre Albtraum erst noch kommen würde …

Mitten in der Nacht schreckte ich aus einem bösen Traum hoch. Mit schnellem Atem saß ich schweißgebadet im Bett. Und dann sah ich ihn …

Er kauerte am Fußende meines Bettes. Seine Augen starrten mich an, als würden sie direkt in mich hinein sehen. Seine Haut wirkte in dem schwachen Licht von Flur fast weiß. Nackt hockte er in einer gebückten Haltung da, wie ein Tier, das auf seine Beute lauerte. Seine Augen leuchten in der Dunkelheit wie die einer Katze, als könne er im Dunklen sehen.

Ich war völlig reglos. Mein Herz raste. Träumte ich noch? Nein, ich hatte mich noch nie so wach gefühlt! Vielleicht war es eine dieser Schlafparalysen, bei denen man Monster sehen soll. Auch nicht … Ich konnte mich bewegen!

Plötzlich zuckte der Rake zusammen, als hätte ihn meine Bewegung erschrocken. Er stieß einen Laut aus, der an das Gejaule eines Hundes erinnerte, bevor er langsam auch mich zu krabbelte.

Ich spürte seine knochige Hand durch die Bettdecke an meinem Bein. Hastig zog ich es zurück. Mit den Knien an der Brust saß ich da. Ich war stocksteif. Kalter Schweiß rann meinen ganzen Körper herunter. Dann hatte der Rake mich erreicht.

Er hockte direkt vor mir. Ein leicht fauliger Geruch stieg mir in die Nase. Ich konnte nur vermuten, dass es sein Atem sein musste, der durch seinen leicht geöffneten Mund entwich.

Gedanken rasten durch meinen Kopf. Was würde der Rake tun? Würde er angreifen? Sollte ich zuerst angreifen? Sollte ich versuchen zu fliehen?

Einen Moment, der mir wie eine Ewigkeit vorkam, saßen wir beide völlig reglos da und starrten einander an. Dann riss der Rake plötzlich seinen Kopf herum. Noch ehe ich wusste, was geschah, war der Rake bereits vom Bett gesprungen und auf allen vieren in den Flur gerannt. Seine Hände und Füße machten klatschende Geräusche, als sie auf die Fliesen trafen, während der Rake außer Sichtweite verschwand.

Wie versteinert saß ich auf meinem Bett. War das gerade wirklich passiert? Vielleicht war es ja doch bloß ein seltsam realistischer Traum … Immerhin war der Rake doch bloß eine Erfindung – ein Internetmythos!

Dann schnitt ein gellender Schrei durch die Stille.

„Mom!“, brüllte ich.

So schnell ich konnte, folgte ich dem Rake in ihr Zimmer. Als ich es erreichte, sprang er mir entgegen. Als er gegen mich prallte, riss mich die Wucht zu Boden, bevor der Rake irgendwo hinter mir verschwand. Die roten Spuren, die seine Hände auf den Fliesen hinterließen, deuteten darauf hin, dass er in Richtung Eingangstür weggerannt war. Ich ignorierte es.

So schnell ich konnte, rappelte ich mich wieder auf. Ich stürzte zu Mom ans Bett. Sie atmete schwer. Ich gesamter Körper war mit Verletzungen übersät, die nach Kratzern und Bissspuren aussahen.

Ohne zu zögern, griff ich nach Moms Handy, das auf ihrem Nachttisch lag und wählte den Notruf. Doch die Hilfe kam zu spät. Noch ehe der Krankenwagen da war, hauchte Mom ihren letzten Atemzug.

Als schließlich auch die Polizei eintraf, versuchte ich verzweifelt, ihnen zu erklären, was vorgefallen war. Sie hörten mir jedoch nicht einmal richtig zu oder glaubten mir nicht – schließlich stand ich unter Schock. Ich bekam noch mit, wie sie die Fahndung nach einem unbekannten, nackten Mann starteten.

Ich wusste jedoch, dass es kein Mann war. Es war der Rake … Mom hatte recht gehabt. Dieses Ding war kein Mensch … Und ich wusste genau, dass er wiederkommen würde. Ich wusste, dass ich eines Nachts wieder in seine kalten, leuchtenden Augen blicken würde – genau, wie Mom es gewusst hatte.

Bleibt auf dem Neusten Stand und folgt mir auf:

Facebook  Twitter  Instagram

Die Legende:

Der Rake ist ein im Internet entstandenes, menschenähnliches Monster. Heutzutage erfreut er sich weltweiter Beliebtheit.

Aussehen:

Der Rake ist eine Kreatur, die einem nackten Menschen sehr ähnlich sieht. Er ist komplett haarlos, hat bleiche Haut, bewegt sich meist auf allen vieren fort und soll keine Nase besitzen.

Einige Eigenschaften sind jedoch auch mit der Zeit weggefallen: So war im ursprünglichen 4chan Post noch von hunderten nicht-spitzen, aber trotzdem scharfen Zähnen die Rede. Ähnlich wie bei den schwarzen Augen oder der krummen Körperhaltung („als wäre er von einem Auto erwischt worden“), die ihm in der ursprünglichen Creepypasta zugesagt wurden, ist davon in neueren Texten nicht mehr die Rede. Auch in Videos und auf Bildern ist von diesen Eigenschaften meist nichts zu sehen.

Eigenschaften:

Es ist nur sehr wenig über den Rake bekannt. Man kennt zwar einige seiner Verhaltensmuster, weiß jedoch nichts über seine Beweggründe oder Absichten.

Der Rake soll häufig auf unbekanntem Wege in Häuser einbrechen, um die Bewohner im Schlaf zu beobachten. Im Normalfall greift er dabei nicht an, sofern man ihn nicht provoziert.

Ähnlich soll es sich verhalten, wenn man dem Rake nachts auf offener Straße oder im Wald begegnet. Er scheint neugierig zu sein und die Leute zu beobachten, lässt sie jedoch ihn Ruhe, wenn man ihn in Ruhe lässt.

Andererseits gibt auch Geschichten, in denen der Rake scheinbar grundlos angreift. Er verletzt seine Opfer dabei in kürzester Zeit so schwer, dass die meisten von ihnen kurz darauf ihren Verletzungen erliegen.

Manchmal soll der Rake auch mit den Menschen sprechen. Obwohl man ihn angeblich deutlich verstehen kann, soll seine Stimme dabei eher an das Jaulen eines Hundes erinnern, als an die Stimme einen Menschen.

Was er den Menschen mitteilt, ist dabei unterschiedlich. Die meisten Leute sprechen nicht darüber, was ihnen gesagt wurde. Sie wissen aber, dass das Monster „Rake“ heißt. Andere haben direkte Befehle bekommen, die sie aus Angst meist ausführen – z. B. das Land zu verlassen.

Die wohl schlimmste Eigenschaft des Rake ist, dass er seine Opfer auch nach der Begegnung noch weiter beobachten soll. Zeugen sollen davon berichtet haben, dass sie seine Anwesenheit jede Nacht spüren würden. Ob es sich dabei lediglich um Wahnvorstellungen handelt, oder ob der Rake sie wirklich weiter beobachtet, ist nicht bekannt.

Lebensraum/Vorkommen:

Die meisten Augenzeugen berichten davon, dass sie dem Rake in einem Wald oder einer Vorstadt begegnet seien.

Auch kommt es immer wieder vor, dass der Rake sich innerhalb eines Hauses aufhalten soll, wo er die Leute beim Schlafen beobachtet. Wie genau er in die Häuser gelangt, ist nicht bekannt.

Ursprung:

Das Konzept für den Rake wurde im Jahr 2005 in einem 4chan Post namens „hey /b/ lets make a monster“ entwickelt. Damals wurden allerlei Ideen für die Kreatur gesammelt. So gab es z. B. ein Konzept, bei dem der Rake keinen Mund, dafür aber drei Augen hatte, das jedoch wieder verworfen wurde.

Auch sollen verschiedene Namensvorschläge gemacht worden sein. Welche anderen Namen damals in Frage gekommen sind, konnte ich jedoch nicht herausfinden.

Die Ideen des 4chan Posts wurden 2006 schließlich von Bryian Somerville zu der heute bekannten gleichnamigen Creepypasta ausgearbeitet, die er auf seinem Blog postete.

Anschließend hat die Creepypasta das Internet im Sturm erobert. Da sie so geschrieben ist, als bestünde sie aus realen Zeugenberichten, kamen schnell Gerüchte von anderen Menschen auf, die dem Rake begegnet seien. Die Creepypasta entwickelte sich zu einer urbanen Legende.

Außerdem sind im Laufe der Zeit mehrere Fotos und Videos des angeblichen Rake aufgetaucht. Die meisten von ihnen konnten jedoch als Fälschung entlarvt werden.


Was haltet ihr von dem Rake? Kennt ihr die Creepypasta (falls nicht, kann ich sie nur empfehlen)? Wie würdet ihr reagieren, wenn er nachts plötzlich vor euch hocken würde? Schreibt es in die Kommentare!

Wenn ihr mehr solcher Geschichten oder Legenden lesen wollt, abonniert auch gerne meinen Newsletter, oder folgt mir auf Twitter, Facebook oder Instagram!

8 Kommentare

  1. Rabbat07 schreibt:

    Man kan sich bei einer schlafparalyse nicht bewegen? dan war das damal mit diese schatten wesen wohl keine Paralyse…

    • Jeremie Michels schreibt:

      Soweit ich weiß, gibt es abgeschwächte Formen davon, aber bei der tatsächlichen Schlafparalyse ist man bis auf die Augen völlig Bewegungsunfähig.

  2. Alexandra schreibt:

    Hi, ich habe Deinen Blog vor ca. 3 Wochen entdeckt und lese ihn jetzt fast täglich. Das ist jetzt das erste mal das ich einen Kommentar verfasse🙃

    Das erste an was ich direkt beim Bild gedacht habe, war das Gollum aus Herr der Ringe und als du am Ende geschrieben hast das es keine Nase besitzt wurde es für mich auch noch zu einem ,,halb Voldemort‘‘.

    Viele Grüße, Alexandra

    An sich fand ich die Story echt toll, was vor allem an deinem Schreibstyle liegt (genau das würde ich sehr gerne als Buch lesen 😉) .

    Zu den Fragen:

    ~Was denkt ihr? Gibt es den Rake wirklich oder ist er bloß eine auf einer Creepypasta basierende Erfindung?~
    Ich hoffe mal es ist eine Erfindung, da ich das was er tut (die Art wie er tötet) nicht sooo gruselig finde (anders als bei z.B. Yokai), aber er durch sein Aussehen, die ,,Gollum Voldemort Mischung‘‘ mir wirklich etwas Angst einflößt.

    • Jeremie Michels schreibt:

      Hi, ich habe Deinen Blog vor ca. 3 Wochen entdeckt und lese ihn jetzt fast täglich. Das ist jetzt das erste mal das ich einen Kommentar verfasse🙃
      Oh wow, das freut mich. Ich kann leider nicht sehen, wie oft meine Geschichten tatsächlich gelesen werden, da ich nur die Anzahl der Aufrufe sehen kann (und das sagt fast gar nichts aus). Solche Kommentare versüßen mir daher wirklich unglaublich den Tag! 😀

      Das erste an was ich direkt beim Bild gedacht habe, war das Gollum aus Herr der Ringe und als du am Ende geschrieben hast das es keine Nase besitzt wurde es für mich auch noch zu einem ,,halb Voldemort‘‘.
      Den Vergleich zu Gollum hab ich durchaus gezogen, aber auf Voldemort bin ich tatsächlich noch nicht gekommen. Über die Anmerkung habe ich mich jedenfalls gerade etwas amüsiert. xD

      An sich fand ich die Story echt toll, was vor allem an deinem Schreibstyle liegt (genau das würde ich sehr gerne als Buch lesen 😉) .
      Das freut mich! x3 (Ich hoffe, mein Schreibstil hat sich seitdem nicht zu sehr geändert bzw. mein jetziger Schreibstil gefällt dir immer noch! ^^ )
      Aber an einem Buch schreibe ich sogar (bzw. ist es schon fertig, ich hänge aufgrund von Zeitmangel jedoch inzwischen seit Ewigkeiten an der Überarbeitung fest). Einige der Charaktere aus dem Buch haben auf meinem Blog sogar schon Gastauftritte gehabt! 😀

      Ich hoffe mal es ist eine Erfindung, da ich das was er tut (die Art wie er tötet) nicht sooo gruselig finde (anders als bei z.B. Yokai), aber er durch sein Aussehen, die ,,Gollum Voldemort Mischung‘‘ mir wirklich etwas Angst einflößt.
      Also von einem nackten Mann im Schlaf brutal ermordet und ggf. gegessen zu werden, findest du nicht gruselig? D:
      Aber ja, ich weiß, was du meinst. Wobei ich sagen muss, dass ich die Vorstellung eines Voldemort-Gollum-Mixes sehr lustig finde … xD

  3. Monika schreibt:

    Die Geschichte selbst hat mir sehr gefallen, obwohl ich mit Legenden in denen es um solche „wilden Menschen“ geht, nicht wirklich was anfangen kann.

    Zu den Fragen:
    ~Was denkt ihr? Gibt es den Rake wirklich oder ist er bloß eine auf einer Creepypasta basierende Erfindung?
    Ich rede mir einfach ein, dass es nur eine Erfindung ist.^^°

    Liebe Grüße
    Monika

    • Jeremie Michels schreibt:

      Hallo Monika,

      Die Geschichte selbst hat mir sehr gefallen, obwohl ich mit Legenden in denen es um solche „wilden Menschen“ geht, nicht wirklich was anfangen kann.
      Ich finde solche Legenden an sich immer interessant (besonders, da ich als Jugendlicher eine ganze Weile Albträume vom Rake hatte), aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Es freut mich auf jeden Fall, dass meine Geschichte dir trotzdem gefallen hat!

      Ich rede mir einfach ein, dass es nur eine Erfindung ist.^^°
      Dass es sich um eine Erfindung handelt, ist auf jeden Fall wahrscheinlicher. Das heißt aber natürlich nicht, dass es keine ähnlichen Menschen/Wesen irgendwo da draußen gibt … ^^

      Gruß
      Jeremie

      • Monika schreibt:

        Ich weiß jetzt nicht, ob ich bezüglich deiner Albträume: „Oh Gott, du Armer!“ schreiben soll, da ich persönlich viele meiner Albträume genauso faszinierend wie furchteinflößend finde.^^°

        Den letzten Satz deiner Antwort werde ich einfach ignorieren, da ich sonst vermutlich die nächsten Abende nicht mehr alleine das Haus verlassen werde, geschweige denn schlafen kann. DX

        Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.