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Großmann
Großmann (2019)

Der Großmann – der falsche deutsche Slenderman

Wieso ich den Großmann als falschen deutschen Slenderman bezeichne, könnt ihr unter „Die Legende“ nachlesen. Ich war mir erst unsicher, ob ich ihn überhaupt behandeln sollte, habe mich dann aber dafür entschieden.

Die Geschichte:

„Was ist? Traust du dich nicht? Du hast doch gesagt, dass Mädchen auch mutig sein können, oder hast du Angst?“, fragte Nils. Ich schluckte und sah in den tiefen, dunklen Wald hinein. „Meine Mama hat gesagt, dass der Großmann im Schwarzwald auf Kinder wartet. Ich darf nie nie nie nie niemals abends oder nachts im Wald spielen, hat sie gesagt“, erwiderte ich.

Nils atmete schnaubend aus. „Ja, und sie sagt dir bestimmt auch, dass der Weihnachtsmann dir zu Weihnachten Geschenke bringt!“, sagte er und begann, in den Wald zu gehen.

Ich wusste nicht, was er meinte. Natürlich brachte mir der Weihnachtsmann jedes Jahr Geschenke. Ich war ja auch artig. Bestimmt war Nils nur wütend, weil er immer unartig war und nie vom Weihnachtsmann Geschenke bekam!

Dann schluckte ich. Ich war gerade auch unartig. Würde der Weihnachtsmann mir dieses Jahr also auch nichts bringen?

„Worauf wartest du denn, du Angsthase?“, rief Nils mir aus dem Wald entgegen.

„Selber Angsthase!“, schrie ich, schaltete meine kleine Prinzessin Wunderfee Taschenlampe ein und rannte ihm hinterher.

Als ich ihn endlich eingeholt hatte, verlangsamte ich meine Schritte wieder und sah mich ängstlich in dem dunklen Wald um.

Unsere Taschenlampen brachten kaum etwas und es herrschte fast völlige Dunkelheit. Wie sagte man …? Als könne man die Hand vor Augen nicht sehen? Und tatsächlich! Egal, wie nah ich meine Hand auch vor meine Augen hielt, ich konnte sie nicht sehen!

Als ich bemerkte, dass ich bei diesem kleinen Test stehengeblieben war und Nils wieder weiter von mir weg war, holte ich schnell auf.

„U-und wenn wir den Großmann jetzt doch sehen?“, flüsterte ich ihm zu. Nils blieb stehen und leuchtete mir mit seiner Taschenlampe direkt ins Gesicht, sodass ich mir die Augen abschirmen musste. „Dann rennen wir halt weg. Ich bin der schnellste Junge aus meiner Klasse. Und der Großmann lässt uns in Ruhe, sobald wir unseren Eltern gesagt haben, dass wir nachts im Wald waren.“

Ich spürte, wie das Klopfen in meiner Brust schneller wurde. Ich sollte es meinen Eltern erzählen? Aber wenn sie davon erfahren, bekomme ich ganz doll Ärger und dann schenkt der Weihnachtsmann mir bestimmt kein Fahrrad mehr! Und dabei hatte ich mir doch so ein Schönes ausgesucht. Es hatte sogar ein eigenes Fähnchen!

„Wir müssen es ja nur zu der großen Tanne schaffen und dann kannst du wieder ganz schnell in dein Angsthasenbett gehen!“, sagte Nils und streckte mir die Zunge raus. „Boah, Jungs sind so doof! Ich habe keine Angst. Wirklich nicht!“, log ich. Insgeheim wünschte ich mir jedoch Schnüffel – meinen braunen Stoffhasen – her.

Aber Nils hatte recht, wenn wir die große Tanne erreichten, konnten wir endlich umdrehen. Das war die Abmachung. Wenn ich es bis dorthin schaffen würde, mussten Nils und seine Freunde mich bei ihren Spielen auf dem Pausenhof mitspielen lassen!

Als es plötzlich ganz in unserer Nähe raschelte und knackte, schrien Nils und ich gleichzeitig auf. Sofort leuchteten wir in die Richtung, konnten jedoch nur einen Busch sehen.

„Bestimmt nur ein Tier“, sagte ich – eher zu mir selbst, als zu Nils. „Lass uns einfach schnell zur Tanne, ja?“, erwiderte er nur und ging schweigend weiter.

Jetzt achtete ich auf jedes Geräusch. Ich wollte es eigentlich gar nicht, doch ich konnte nicht anders.

Tagsüber war es hier anders. Die Luft war erfüllt vom Gesang der Vögel. Doch jetzt herrschte einfach nur Stille. Jedes Rascheln im Wind, jedes Knacken kam mir unheimlich vor. Ich hoffte nur, dass es nicht der Großmann war.

„Ist es noch weit?“, fragte ich, als ich immer unruhiger wurde. „Nein, wir sind schon lange am alten Baumhaus vorbeigekommen, es müsste hier gleich irgendwo sein.“ „Echt? Ich habe das Baumhaus gar nicht gesehen“, erwiderte ich. Nils sagte nichts.

Hatte er gelogen? Wenn er sich verlaufen hatte … „Siehst du, sag ich ja“, antwortete Nils und grinste mich an. Wir kamen auf eine Lichtung zu. Wenn wir wirklich am Baumhaus vorbeigekommen waren, musste die große Tanne genau in der Mitte davon stehen.

Nils hielt so plötzlich an, dass ich in ihn hineinlief. „Au!“, beschwerte ich mich, „Bist du doof?“ Nils antwortete nicht, sondern starrte mit verwirrt aussehendem Gesicht in die Dunkelheit. Was war nur los? Ich folgte seinem Blick und …

Das konnte nicht sein! Die große Tanne, zu der wir wollten, hätte alleine in der Mitte der Lichtung stehen müssen. Hier hingegen standen zwei Bäume. Zwei große Tannen!

„Du hast dich verlaufen, gib es zu!“, sagte ich laut. „Ich … nein!“, erwiderte Nils nur und ging ungläubig auf die zwei Bäume zu.

Da ich nicht alleine in der Dunkelheit stehen wollte, ging ich ihm nach.

„Und jetzt?“, fragte ich. Nils leuchtete in alle Richtungen. Versuchte er, etwas zu erkennen? Seine Taschenlampe war kaum hell genug, um die Bäume von hier aus zu sehen, wie wollte er dann welche von ihnen wiedererkennen?!

Genervt sah ich die beiden Tannen an. Wieso konnte es nicht nur eine Tanne sein? Wieso mussten es zwei sein? Ich hätte mich jetzt auf den Rückweg machen und bald wieder bei Schnüffel und Mama sein kö…

Ungläubig starrte ich die eine Tanne an. Dort war ganz deutlich ein Herz zu sehen. Jemand hatte es in die Rinde geritzt und „S+L“ hineingeschrieben … genau wie bei unserer großen Tanne.

„Nils?“, fragte ich verwirrt. Er wandte sich sofort zu mir um und riss dann die Augen auf. „Emmy, geh da weg!“, schrie er. Ohne nachzudenken, wandte ich mich um und sah hinter mich. Dort waren die beiden Tannen … nur dass eine sich bewegte. Mit offenem Mund leuchtete ich nach oben und folgte dem Licht mit meinen Augen.

Ich kreischte wie am Spieß und konnte mich gerade noch daran hindern, die Taschenlampe vor Schreck fallenzulassen. Das war kein Baum. Ich hatte nach oben geschaut und direkt in ein weißes Gesicht gesehen. Es hatte keine Augen, keine Nase, keine Ohren und keine Haare, sondern nur einen großen Mund, der mich breit angrinste. Der Großmann!

Dann hörte ich ein Geräusch, als würde sich ein alter Baum biegen und krümmen und ich sah ganz viele Arme auf mich zukommen. Sie kamen alle vom Großmann und kein einziger hatte eine Hand.

Noch immer wie am Spieß kreischend drehte ich mich um und rannte in den Wald hinein. Nils, der eben auch erst losgerannt sein musste, war direkt vor mir.

Immer wieder stieß ich mit den Füßen schmerzhaft gegen Wurzeln und stolperte, fiel aber zum Glück nicht hin.

Obwohl ich genau hören konnte, wie dicht Großmann hinter uns sein musste, drehte ich mich flüchtig um. Er war uns wirklich direkt auf den Fersen … und wir waren nicht schnell genug. So würden wir es niemals nach Hause schaffen!

„Uff“, hörte ich Nils plötzlich aufstöhnen. Erst wusste ich nicht, was passiert war und sah seine Taschenlampe nicht mehr, bis ich bereits an ihm vorbeigerannt war. Er war gestürzt!

Ich wollte zu ihm rennen und ihm helfen, doch der Großmann war schon bei ihm. Er stand über ihm und streckte seine vielen Arme nach ihm aus und … ich drehte mich um und rannte weiter. Ich konnte da nicht hingucken!

„Emmy! Emmy!!!“, kreischte Nils panisch. Tränen schossen mir in die Augen, aber ich rannte weiter. Dann stoppten die Schreie plötzlich.

Jetzt hielt ich es nicht mehr aus. Ich sah wieder über die Schulter und sah … nichts. Weder von Nils, noch vom Großmann war etwas zu sehen. Trotzdem wurde ich nicht langsamer.

Ich wollte gerade meinen Blick wieder nach vorne richten, als ich etwas weiches, elastisches mit der Schulter traf. Ein kurzer Schrei entfuhr meinen Lippen, bis ich merkte, dass es sich um eine Strickleiter handelte. Das Baumhaus!

Von hier aus kannte ich den Weg. Ich musste nur noch geradeaus und wäre bald am Waldrand!

Dann hörte ich ein Knarren und Knacken hinter mir. Seinen Körper konnte ich zwar nicht erkennen, dafür zeichnete das weiße Gesicht des Großmanns mit seinem breiten Grinsen deutlich in den Baumkronen ab. Er war zwar noch nicht bei mir, aber kam schnell näher und näher.

Ich sah nicht mehr hin. Völlig darauf konzentriert, nicht zu stolpern und möglichst schnell voranzukommen, rannte ich weiter.

In einiger Entfernung konnte ich bereits Lichter sehen. Das mussten die Straßenlaternen vor dem Wald sein. Nicht mehr lange und ich wäre Zuhause!

Als ich die letzten Bäume hinter mir gelassen hatte, warf ich zum ersten Mal wieder einen Blick nach hinten. Der Großmann war ebenfalls fast am Waldrand. Ich kam zwar jetzt im Grass besser voran, der Großmann jedoch auch.

„Mama! Mamaaa!“, kreischte ich, als ich mich dem Haus näherte. Die Lichter waren alle aus!

Ich schrie wieder und wieder nach ihr, bis im Schlafzimmer endlich Licht anging. Dafür war der Großmann jetzt fast direkt bei mir und ich bei der Haustür. Wie wild hämmerte ich mit meinen Fäusten dagegen und betätigte die Klingel. „Mama! Mama!!!“

„Emmy, was machst du denn da draußen?“, fragte Mama laut und im wütenden Tonfall. Dafür war sie endlich bei der Tür. Sie öffnete sie und sah erst wütend mich und dann mit aufgerissenen Augen den Großmann hinter mir an.

„Mama! Ich bin mit Nils nachts in den Wald gegangen! Ich weiß, dass du das verboten hast und es tut mir leid!“, schrie ich weinend und sie hob mich sofort auf ihre Arme. Dann kreischte sie auf und drehte sich, sodass ihr Körper schützend zwischen mir und dem Großmann war. Dafür war mein Gesicht dem Großmann jetzt genau zugewandt. Er stand bedrohlich über mir. Seine vielen Arme waren nach mir ausgestreckt und er war … reglos. Er stand einfach nur da und grinste mich mit seinem augenlosen Gesicht an.

Dann bewegte er sich wieder. Er kam aber nicht näher, sonder richtete sich auf. Ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen, wandte er sich ab und ging zurück auf den Wald zu. Ungläubig sah ich ihm nach.

Das war das letzte Mal, dass ich den Großmann sah. Von dort an hielt ich mich immer an das, was Mama mir sagte und auch heute habe ich noch manchmal Nils‘ Worte im Kopf: „Dann rennen wir halt weg. Der Großmann lässt uns in Ruhe, sobald wir unseren Eltern gesagt haben, dass wir nachts im Wald waren.“

Leider hatte er nicht so viel Glück gehabt, wie ich.

Die Legende:

Der Großmann ist eine angeblich deutsche Legende, die als Ursprung für die Slenderman Legende genannt wurde. Tatsächlich findet man jedoch fast nur Hinweise auf ihn in englischsprachigen Artikeln und (fast) gar keine in Deutschland.

Inzwischen soll es sich sogar herausgestellt haben, dass der Großmann 2009 zusammen mit Slenderman erfunden wurde.

Aussehen:

Der Großmann ist eine sehr dünne, große Kreatur (er wird teilweise auch „Fee“ genannt), die angeblich sehr viele handlose Arme besitzt. Seine vielen Arme werden häufig auch als Tentakeln bezeichnet.

Er sei so groß, dass er sich als Baum im Schwarzwald tarnen könne und soll seine vielen Arme dazu nutzen, um diese Tarnung zu verstärken.

Der Großmann wird häufig als gesichtslos mit einem Kopf ohne Haare oder Ohren beschrieben. Andere angebliche Erzählungen berichten davon, dass der Großmann zwar kein Gesicht habe, dafür aber runde, weiße Augen oder aber keine Augen und dafür ein breites Grinsen oder Lächeln besitze.

Die Kleidung des Großmanns ist hingegen nicht deutlicher beschrieben. In einem Text, der zusammen mit der wahrscheinlich ersten Erwähnung des Großmannes veröffentlicht wurde, heißt es: „The only thing that we found was a scrap of black clothing. It feels like cotton, but it is softer…thicker.“ (Das einzige, was wir gefunden haben, war ein Stück schwarze Kleidung. Es fühlt sich an wie Baumwolle, jedoch weicher…dicker.).

Es wird also auch bei der Kleidung eine Ähnlichkeit zu Slenderman angedeutet, der ja bekanntlich einen schwarzen Anzug tragen soll.

Eigenschaften:

Der Großmann soll – ähnlich wie der Slenderman – dafür bekannt sein, Kinder zu entführen.

Eltern warnten damals angeblich ihre Kinder davor, nachts in den Wald zu gehen. Wenn die Kinder ihren Eltern nicht gehorchten und sich trotzdem bei Dunkelheit in den Wald trauten, soll der Großmann aufgetaucht sein und sie verfolgt haben. Wenn er es geschafft hat, sie einzuholen, soll er sie entführt haben.

Die Kinder hatten jedoch noch eine Chance. Wenn sie schnell genug nach Hause laufen und ihren Eltern gestehen konnten, was sie getan hatten, soll der Großmann von ihnen abgelassen haben.

Andere Geschichten sollen davon berichten, dass der Großmann den Kindern immer wieder erschienen sei und ihnen Dinge zugeflüstert habe, bis diese freiwillig mit ihm gegangen seien.

Aber wie der Großmann die Kinder auch immer entführt haben soll, genau wie beim Slenderman weiß niemand, wohin er sie gebracht und was er mit ihnen dort gemacht hat.

Lebensraum:

Wenn man dem Internet glauben sollte, lebte der Großmann etwa im sechzehnten Jahrhundert im Schwarzwald.

Ursprung:

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist der Großmann nur eine Erfindung, die der ebenfalls erfundenen Legende des Slenderman mehr Glaubhaftigkeit verleihen sollte.


Was haltet ihr von der Legende des Großmanns? Findet ihr es in Ordnung, solche falschen Legenden zu erschaffen, um eine andere Legende glaubwürdiger erscheinen zu lassen? Schreibt mir gerne einen Kommentar!

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5 Kommentare

  1. Monika says:

    Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen.^^ Auch wenn mir die Kinder in deinen Geschichten immer etwas leid tun.

    Zu den Fragen:
    ~Was haltet ihr von der Legende des Großmanns?
    Nicht viel. Wusste aber auch bis dato nicht einmal das es ein deutsches Pendant zum Slenderman gibt.
    Mir persönlich gefällt die deutsche Variante nicht wirklich, da sie mir doch sehr stark abgekupfert vorkommt.
    Auch verstehe ich nicht, warum der englische Slenderman unbedingt einen deutschen Ursprung haben muss.

    ~Findet ihr es in Ordnung, solche falschen Legenden zu erschaffen, um eine andere Legende glaubwürdiger erscheinen zu lassen?
    Das hängt davon hab, ob es gut passt. Im Beispiel hier wirkt es mir zu erzwungen. So als würde der Erfinder der Legende auf Teufel komm raus beweisen wollen, dass es den Slenderman wirklich gibt.

    Liebe Grüße
    Monika

    • Jeremie Michels says:

      Auch wenn mir die Kinder in deinen Geschichten immer etwas leid tun.
      Ja, ich verschone weder Kinder noch Schwangere. Ansonsten bin ich aber ganz normal, wirklich! ^^

      Nicht viel. Wusste aber auch bis dato nicht einmal das es ein deutsches Pendant zum Slenderman gibt.
      Das hat mich tatsächlich auch sehr überrascht. Hätte ich früher davon gewusst, dass er der offizielle Ursprung sein soll, hätte mir das Slenderman sicherlich ein wenig kaputtgemacht. ^^‘

      Auch verstehe ich nicht, warum der englische Slenderman unbedingt einen deutschen Ursprung haben muss.
      Gute Frage. Vielleicht hat sich der Erfinder von Slenderman gedacht, dass er ihn so etwas authentischer machen kann, wenn man die Masse an deutschen Sagen und Märchen bedenkt. Im Endeffekt hat er meiner Meinung nach aber leider das Gegenteil erreicht … ^^‘

      Das hängt davon hab, ob es gut passt. Im Beispiel hier wirkt es mir zu erzwungen. So als würde der Erfinder der Legende auf Teufel komm raus beweisen wollen, dass es den Slenderman wirklich gibt.
      Ich denke, das ist genau das, was passiert ist. Ich finde es nur so unglaublich schade, dass der Erfinder von Slenderman sich nicht etwas mehr mühe bei der Recherche geben konnte. Dann wäre der Großmann sicherlich etwas authentischer geworden. :/

  2. Matthias says:

    Was haltet ihr von der Legende des Großmanns?

    Naja, an sich klingt der Name „Großmann“ etwas blöd 😀 „Der schwarze Mann“ oder „Slenderman“ versprühen schon einen wirkungsvolleren Stil. Aber so ist das wohl mit deutschen Legenden.

    Aber von dieser Oberflächlichkeit abgesehen, war es wieder eine prima gruselige Legende … im Wald, ähnlich bei „Mothman“ oder dem „Bunny Man“

    Findet ihr es in Ordnung, solche falschen Legenden zu erschaffen, um eine andere Legende glaubwürdiger erscheinen zu lassen?

    Solange beide Legenden nicht nur reine Kopien des anderen sind , einen eigenen Charme haben und man beim lesen den Geruch von so etwas wie Tatsache oder Glaubwürdigkeit riechen kann, ist das vollkommen in Ordnung

    Schreibt mir gerne einen Kommentar!

    Getan 😛

    • Jeremie Michels says:

      Dass der Name „Großmann“ etwas blöd klingt, liegt eher daran, dass irgendjemand, der nicht deutsch war (evtl. deutsch nicht einmal richtig konnte), sich einen deutsch klingenden Namen überlegt hat. Immerhin ist es eben keine deutsche Legende ^^
      Vielen Dank für das Lob, es freut mich immer, wenn jemandem meine Geschichten gefallen 😀
      Wie gesagt, ich war mir wegen der Falschheit der Legende nicht einmal sicher, ob ich darüber schreiben soll. Ich finde es halt seltsam, dass Leute neue Legenden erfinden, wenn es schon wirklich gute echte Legenden gibt, wobei ich den Anreiz dabei auch verstehen kann (und Slenderman ist schon wirklich gut gemacht).

    • Hans says:

      Schonmal Slenderman in Google Übersetzer eingegeben?
      Da kommt raus „Schlanker Mann“. Ist auch nicht wirklich kreativ wenn man das so betrachtet.

      Die Menschen suchen sich nunmal einfache Namen.
      Außerdem klingt der Name so viel realistischer als wenn deutsche in einer Zeit in der es keine Globalisierung gibt das Wesen mit einem Englischen Namen nennen.

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