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Die Bilder der weinenden Kinder
Die Bilder der weinenden Kinder (2020)

Die Bilder der weinenden Kinder

Die Bilder der weinenden Kinder sind eine Reihe von Gemälden und deren Kopien, auf denen ein Fluch lasten soll. Sie sind vor allem in Europa bekannt.

Die Geschichte:

Wer malte denn bitte weinende Kinder?

Es geschah selten, dass ich mich für eines der Gemälde interessierte.

Meist waren es die Bilder in der Abteilung „Abstrakte Kunst“ einen Raum weiter, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Ein oder zwei Striche auf einem einfarbigen Hintergrund, Farbkleckse, die ein Kleinkind hinbekommen hätte – und das manchmal für mehrere tausende wenn nicht zehntausende Euro.

In dieser Nacht hingegen, blieb ich im Raum der Porträts stehen. Nicht nur, dass ich das Motiv – es zeigte einen weinenden Jungen – als recht seltsam empfand, das Gemälde hing auch noch an einer Aufstellwand, die etwas fehlplatziert mitten im Raum stand.

Neugierig wanderte mein Blick auf das Schild mit den Hintergrundinformationen.

„Künstler Giovanni Bragolin … unbekannt … viele Porträts von weinenden Kindern gemalt …“, überflog ich den Text. Dann stockte ich. „Angeblich lastet ein Fluch auf seinen Gemälden und deren Kopien“, las ich ungläubig.

Ein Fluch? Wer würde den bitte freiwillig ein verfluchtes Gemälde in seiner Galerie ausstellen? Selbst, wenn man nicht an Flüche glauben sollte, ich hätte es jedenfalls nicht darauf angelegt.

Leider stand zu dem Fluch nichts Genaueres auf dem Schild. Ich überlegte kurz, im Internet danach zu suchen, entschied mich dann aber dagegen. Hätte ich es getan, hätte ich mir wohl einiges ersparen können …

Ich setzte meine Runde durch die Abteilungen fort. Jeder meiner Schritte hallte laut durch die leeren Räume. Früher hatte mir das Geräusch Unbehagen gebracht. Ich fand es unheimlich, so völlig allein zu sein. Inzwischen genoss ich es.

Dann mischte sich ein anderes Geräusch unter das Hallen meiner Schritte. Erst dachte ich, ich würde es mir einbilden. Das seltsame Knistern wurde jedoch lauter und lauter.

„Hallo?“, rief ich, „Ist da jemand?“

Na super: Ich klang wie ein Charakter aus einem Horrorfilm … Missmutig verzog ich das Gesicht. Aber ich konnte Kampfsport. Habe Jiu-Jitsu gelernt, seit ich acht Jahre alt war. Sollte dort tatsächlich jemand sein, wusste ich mich zu verteidigen!

Der Feueralarm schnitt meine Gedanken abrupt ab. Gegen einen Brand würde mir Kampfsporterfahrung nicht weiterhelfen.

Ohne zu zögern, riss ich einen Feuerlöscher von der Wand und rannte in die Richtung, aus der das Knistern gekommen war.

Jetzt gab es keinen Zweifel mehr: Dicke Rauchschwaden drückten sich an die Decke. Die Luft war nebelig vor Qualm. Jeder Atemzug brannte unangenehm in der Lunge. Sofort hielt ich mein T-Shirt vor den Mund.

Als ich die Flammen erreichte, merkte ich, dass ich nur noch wenig ausrichten konnte: Ich stand vor einer Wand aus Feuer. Wie zur Hölle hatten es sich so schnell ausgebreitet?

Trotzdem musste ich es versuchen! Ich ließ mein T-Shirt los, um den Feuerlöscher mit beiden Händen zu halten. Rauch füllte meine Lungen, während meine Haut unter der extremen Hitze fast zu reißen schien.

Wieder und wieder schoss ich Schaum in die Flammen. Doch für jede noch so kleine Flamme, die ich erstickte, entstanden zwei weitere.

„Scheiße“, fluchte ich. Wenn das Brandstiftung war, würde ich meinen Job verlieren!

Ein plötzlicher Lichtblitz neben mir ließ mich herumfahren. Eines der Bilder hatte Feuer gefangen! Wie war das möglich? Die Flammen hatten es noch nicht einmal erreicht! Hatte die Hitze es irgendwie geschafft, das Papier oder die Farbe in Brand zu stecken?

Ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken: Ein weiteres Bild ging in Flammen auf, während das Feuer des ersten auf die Tapete überging. Die Wand färbte sich unter den Flammen langsam schwarz.

Während ich aus dem Raum floh, dachte ich fieberhaft nach. Wenn ich das Feuer nicht mehr löschen konnte, konnte ich vielleicht einige Gemälde retten. Welche waren am wertvollsten? Die abstrakte Kunst?

Mir lief die Zeit davon. Inzwischen tat jeder Atemzug weh, während mehr und mehr Rauch in meine Lungen gelangte. Ich hustete fast mehr, als ich atmete.

Trotzdem machte ich mich auf den Weg zur abstrakten Kunst. Mir war schwindelig, einmal stolperte ich. Sobald ich ein paar teure Bilder hatte, könnte ich zum nächsten Notausgang rennen! Der Besitzer der Galerie würde mir danken, anstatt mich zu feuern!

Bei der abstrakten Kunst angekommen, suchte ich hektisch die Schilder ab. Viele der hier ausgestellten Bilder konnte man kaufen, weswegen ein Preis dabei stand. Da! 80.000€! Das musste reichen! Hässliche Farbkleckse, Striche und Kreise. Aber Geld war Geld!

Die Hitze war inzwischen unerträglich. Meine Sicht stark eingeschränkt.

Ich riss das Bild von der Wand. Ein weiterer Alarm mischte sich zu dem Gejaule des Feueralarms.

So. Wo ist der nächste Notausgang?

Als ich mich umsah, zischte es plötzlich neben mir auf. Ungläubig starrte ich auf das teure Gemälde, das gerade in Flammen aufging!

Panisch warf ich es zu Boden, doch die Flammen züngelten immer noch an meiner Seite. Ich schälte mich aus meiner Jacke. Meine Haut tat höllisch weh, doch das T-Shirt hatte noch kein Feuer gefangen.

Schmerzen stachen in meiner Lunge wie ein Schwarm wütender Hornissen. Meine Augen fühlten sich völlig ausgetrocknet an.

Was machte ich eigentlich noch hier? War mir mein Job wirklich so wichtig, dass ich mein Leben dafür riskieren sollte? Ganz bestimmt nicht!

Überall brannte es. Irgendwo krachte etwas. War das die Decke? Eine Wand? Ich hatte keine Zeit mehr. Ich musste hier raus!

Panisch versuchte ich, mich zu orientieren. Suchte irgendetwas, das ich wiedererkannte. Die meisten Bilder waren völlig unkenntlich. Die Wände sahen eine aus, wie die andere. Mir blieb keine andere Möglichkeit, als blind draufloszulaufen. Aber wohin? Die Flammen hatten mich eingekesselt!

Ich erkannte einen Türdurchgang, allerdings musste ich durch das Feuer, um ihn zu erreichen. Ich versuchte, die Flammen mit dem Feuerlöscher zu löschen, doch es war sinnlos. Wütend warf ich ihn beiseite. Dann musste es halt so gehen!

Die Flammen leckten an mir, schienen nach mir zu greifen und mich festhalten zu wollen. Der Qualm, die Hitze und die Trockenheit stachen in meinen Augen, doch ich zwang mich, sie offenzuhalten. Meine Lungen schienen nur noch mit Rauch gefüllt zu sein. Dann war ich auf der anderen Seite.

Der Raum, in dem ich stand, war bereits stark ausgebrannt. Alles war voller Ruß, Splittern und Asche. Dafür tobte das Feuer hier nicht mehr so sehr.

Als ich an mir heruntersah, bemerkte ich, dass meine Kleidung völlig zerstört war. Überall hatten sich Brandblasen gebildet. Meine Haut schien eine Mischung aus Ruß, geschmolzener Kleidung und Blut zu sein. Doch ich durfte nicht stehenbleiben. Ich musste weiter!

Aber ich konnte nicht. Ich bekam keine Luft. Meine Beine gaben unter mir nach. Kraftlos und voller Schmerz brach ich zusammen.

Hätte die Hitze meine Augen nicht völlig ausgetrocknet, würde ich jetzt weinen. Wieso? Wieso war ich so dumm gewesen? Ich hätte sofort fliehen, sofort die Feuerwehr alarmieren sollen!

Dann fiel mein Blick auf etwas, das mitten im Raum stand. Ich war so gefallen, dass ich die abgebrannte Aufstellwand direkt sehen konnte. Das Schild mit der Beschriftung fehlte. Der Bilderrahmen war völlig geschwärzt. Doch trotzdem blickten kleine, verheulte Augen auf mich herab. Das Bild war vollkommen intakt. Das Bild mit dem weinenden Jungen war völlig unversehrt!

Der Fluch – schoss es mir in den Kopf. Das musste der Fluch sein! Das Bild war Schuld an dem Feuer. Das Bild war Schuld an meinem Tod. Daran gab es für mich jetzt keinen Zweifel mehr.

Während mir schwarz vor den Augen wurde, kreisten meine Gedanken noch immer. Ich bekam nicht mit, wie der Feueralarm stoppte. Bekam nicht mit, wie man jetzt deutlich Sirenen hören konnte. Bekam nicht mit, wie das Feuer um mich herum langsam weniger wurde.

„Hier liegt einer!“, brüllte eine kräftige Stimme. Dann wurde ich bewusstlos.

Die Legende:

Die Bilder der weinenden Kinder sind Gemälde des Künstlers Giovanni Bragolin. Sowohl die Gemälde als auch deren Kopien sollen verflucht sein.

Aussehen:

Die Bilder der weinenden Kinder sind hauptsächlich Porträts von weinenden Jungen, die in einem realistischen Stil gehalten sind.

Es soll auch einige Bilder von weinenden Mädchen geben, wobei unklar ist, ob es sich dabei um die tatsächlichen verfluchten Gemälde handelt.

Je nach Quelle gibt es zudem andere Informationen zu der Signatur des Malers. Einige behaupten, die Bilder hätten gar keine Signatur, andere meinen, die Bilder seien mit „G. Bragolin“ signiert.

Es ist also nahezu unmöglich, zu sagen, ob es sich bei einem passenden Bild um eines der verfluchten Bilder handelt.

Eigenschaften:

Die Bilder der weinenden Kinder von Bragolin sollen verflucht sein. Viele Häuser und Gebäude, in denen ein solches Gemälde oder eine Kopie davon aufgehängt wurde, sollen kurze Zeit später einem Häuserbrand zum Opfer gefallen sein.

Häufig heißt es sogar, dass die Häuser komplett niedergebrannt, die Bilder der weinenden Kinder jedoch nahezu unversehrt geblieben seien.

Es soll auch Leute geben, die das Feuer rechtzeitig bemerkt haben und es löschen konnten. In den meisten Fällen soll es nach einiger Zeit jedoch zu weiteren Bränden kommen.

Aufgrund dieser Vorkommnisse wird den Bildern der weinenden Kinder zugesagt, dass sie Unglück brächten, das sogar über die Hausbrände hinausginge. Nachweisen ließen sich bisher jedoch nur Brände, die im Zusammenhang mit den Gemälden stehen.

Vorkommen:

Obwohl viele der Bilder der weinenden Kinder 1985 zerstört worden sein sollen, gibt es noch heute viele Quellen und Personen im Internet, die behaupten, eines der verfluchten Gemälde zu besitzen oder einen Besitzer zu kennen.

Die meisten der übrigen Bilder befinden sich wohl in Europa.

Ursprung:

Bekanntheit hat der vermeintliche Fluch der Bilder der weinenden Kinder von Giovanni Bragolin im Jahre 1985 gewonnen. Damals ereignete sich in England eine ganze Reihe von Häuserbränden, bei denen angeblich jeweils ein Bild eines weinenden Kindes nahezu unversehrt aufgefunden wurde.

Laut einigen Quellen im Internet ließen sich viele Feuerwehrleute und Betroffene finden, die die seltsamen Vorkommnisse um die Bilder bestätigen konnten.

Die Londoner Zeitung „The Sun“ schrieb sogar einen Bericht darüber und rief später dazu auf, die Gemälde und Kopien an die Redaktion zu schicken. Die eingeschickten Bilder wurden anschließend öffentlich verbrannt, sodass viele von Bragolins Gemälden und deren Kopien zerstört wurden.

Doch auch nach der Massenvernichtung der Bilder gab es weitere seltsame Vorkommnisse. So soll kurz danach ein Mann in einem Feuer ums Leben gekommen sein. Neben seiner verbrannten Leiche fand man angeblich ein unbeschädigtes Exemplar eines der Bilder.

Und auch heute noch lassen sich im Internet aktuelle Berichte über die Bilder der weinenden Kinder und Brände, die ihre Besitzer miterlebt haben, finden.

Wer genau die Kinder waren und warum Bragolin sie gezeichnet hat, ist nicht bekannt.

Bei der Behauptung, dass die Bilder der weinenden Kinder Porträts von Waisenkindern seien, die bei einem Brand des Waisenhauses ums Leben kamen, handelt es sich um eine unbestätigte urbane Legende.


Was haltet ihr von den Bildern? Glaubt ihr, das Gemälde und sogar deren Kopien mit einem Fluch belegt sein können? Würdet ihr ein solches Gemälde in eurem Haus oder eurer Wohnung aufhängen? Schreibt es in die Kommentare!

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20 Kommentare

  1. Saskia Walter sagt:

    Ich suche gerade nach einem solchen Bild? Warum? Frage ich mich jetzt auch 🤣
    Zur Geschichte dazu: Meine Mutter hat eines dieser Bilder vor über 20 Jahren auf einem Flohmarkt gekauft ohne von diesen Legenden zu wissen, sie sagt bis heute, ich sah als Kind aus, wie der Junge auf dem Bild und war immer genauso traurig, melancholisch und nachdenklich weswegen sie dieses Bild so geliebt hat. Dieses Bild hing 13 Jahre ohne Vorkommnisse in unserem Wohnzimmer, sie hat es weggegeben als wir umzogen. Das war ebenso vor 13 Jahren und noch immer spricht sie häufig über das Bild und dass sie es vermisst also wollte ich es ihr zu Weihnachten irgendwie auftreiben. Bin jetzt jedoch sehr unsicher ob ich das wirklich tun soll 😅

    • Jeremie Michels sagt:

      Hallo Saskia,

      vorweg möchte ich sagen, dass ich dir weder empfehlen noch davon abraten möchte, ein solches Bild zu kaufen. Das größte Problem dürfte tatsächlich sein, das richtige Motiv zu finden. Schließlich gibt es sehr viele verschiedene Bilder, die weinende Kinder zeigen. (Sollte es deiner Mutter nur darum gehen, dass auf dem Bild ein trauriges/weinendes Kind abgebildet ist, sollte das natürlich kein Problem darstellen.)

      Ansonsten wäre es wohl das beste, dich auf dein Gefühl zu verlassen. Denk darüber nach, ob du dich bei dem Gedanken wohl oder unwohl fühlst, ein solches Bild im Haus zu haben und ob du an den Fluch glaubst oder nicht. Ich bin mir sicher, dass du dann auch eine Entscheidung treffen kannst! ^^

  2. Justin sagt:

    hallo leute
    heute habe ich diese ganze story mit den bildern von meiner mitbewohnerin erfahren.
    sie hat mir das erzählt da sie übers wochenende auf facebook war und so ein bild dort zum verkauf angeboten wurde. sie hat sich diesen beitrag nur genauer angeschaut da wir die beiden bilder von den weinenden kindern bei uns im keller haben. schon seit anfang an haben wir uns gedanken um die bilder gemacht die aber nie wirklich ein großes thema bei uns gewesen sind. bis heute!
    sie hat mir von der ganzen story erzählt und dann mir einen einen artikel gezeigt das vor fast 10 jahren das haus wo ich heute wohne auch wirklich gebrannt hat dazu soll auch die decke des zimmers eingestürzt sein. Der auslöser des brandes war eine herabgebrannte kerze die sicherlich damit auch in verbindung stehen kann. wir wissen leider nicht ob die bilder schon damals im hause waren was ich mir aber sehr gut vorstellen kann da im keller nur sachen sind die vom hotel sind das vorher in diesem haus war. ich bin der meinung da muss auf jeden fall was dran sein mit dem mythos und bin gespannt ob jetzt wo wir bewohner dieses hauses von dem mythos wissen irgendwas passieren wird.
    Liebe Grüße Justin✌🏼

    • Jeremie Michels sagt:

      Hallo Justin,

      solltet ihr euch tatsächlich Sorgen darum machen, dass die Bilder einen Brand verursachen könnten, lassen sich verfluchte Gegenstände im Internet recht gut verkaufen. Andererseits ist ja bereits seit 10 Jahren nichts mehr passiert. ^^

      Wie sicher bist du dir denn, dass die Bilder dem Hotel gehörten? Natürlich ist es durchaus möglich, dass sie im Hotel hingen, aber welches Hotel hängt derartige Bilder auf? Sonderlich geschäftsfördernd stelle ich mir das jedenfalls nicht vor … ^^‘
      (Andererseits weiß ich natürlich nicht, welche Art von Hotel es war. Vielleicht hat es ja zum Flair gepasst.)

      Ich hoffe jedenfalls, dass euer Haus von einem weiteren Brand verschont bleibt.

      Gruß
      Jeremie

      • Justin sagt:

        Hi Jeremy
        also in das hotel würde es sicherlich passen da in dem raum im keller wo die bilder auch liegen einfach ein grabstein ist der zu 100% echt ist auf den der name „Bodo Ballermann“ ein graviert ist und in dem raum einfach ein etwas altmodischer spiegel hängt wir alle finden das schon sehr suspekt und gruselig muss ich ehrlich gestehen. Dazu war auf dem Dachboden eine hexenpuppe die in einem selbstgebastelten saag stand
        ich bin ziemlich froh das wir dieses haus in ein paar wochen verlassen.
        Dazu ist mir direkt seit dem ich von der Legende weiß nur noch auf gut deutsch scheiße passiert. zum einem habe ich eine mandelentzündung bekommen und musste aus diesem grund auch ein corona abstrich machen das mich sehr gestresst hat und gestern abend als ich mir zigaretten holen wollte waren von 3 automaten zu denen ich gegangen bin 2 einfach komplett aus und der dritte hat meine altersbestätigung nicht akzeptiert.
        Vielleicht steiger ich mich sehr darein aber ich bin eine person die glaubt das alles was passiert einen bestimmten grund hat!

        Viele grüße Justin✌🏼

        • Jeremie Michels sagt:

          Oh … Okay. Ja gut, bei der Deko fallen auch ein paar verfluchte Gemälde nicht auf … 😅

          Was deine kleine Pechsträhe angeht, kann ich dich aber mit großer Wahrscheinlichkeit beruhigen: Soweit ich weiß, sind die einzige Gemeinsamkeit, die die Bilder der weinenden Kinder haben sollen, die seltsamen Brände. Von Unglück habe ich in dem Zusammenhand jedenfalls noch nie etwas gelesen. ^^

  3. Dex Bone sagt:

    Die Geschichte vom Fluch der weinenden Kinder von Bragolin is eine weltweit verbreitete Urban Legend. Als typisches Bild Motiv der 80ger Jahre habe ich sie früher sehr oft in Wohnungen von zumeist älteren Menschen entdeckt und ich habe mich damals immer gefragt, was denn bitte so schön dran sein soll, ein weinendes Kind an die Wand zu hängen; es hat etwas sehr grausames und makabres an sich, darin Schönheit sehen zu wollen. Urban Legends, heute wohl als creepy pasta bezeichnet finden sich in vielen Artefakten, ob es eine Haunted Doll ist, wie die Puppe Annabel von dem verstobenen Dämonologen Paar Ed und Lorraine Warren, bekannt aus den Kino Filmen des Conjuring Kosmos, oder die Dibbuk Box, oder ein Bild das ich noch wesentlich seltsamer finde, The Anguished Man, angeblich von einem unbekanntem Maler mit seinem eigenen Blut gemalt, bevor er Suizid begang. Ich sammle seit Jahren Kurioses und habe so einige Artefakte daheim, die sich die meisten wohl nicht in die Wohnung stellen würden, aber bei den hier von mir genannten ( oder auch einem Witchboard) habe ich, sagen wir Mal ziemlich Respekt, sie einfach nur gedankenlos zu erwerben, um meine Sammlung zu komplementieren, auch wenn ich schon lange überlege dies zu tun .😀

    • Jeremie Michels sagt:

      Ich habe tatsächlich erst durch die Recherche für meinen Blog von den Bildern der weinenden Kinder erfahren. Daher bin ich auch sehr überrascht, dass der Artikel so beliebt, bzw. die Bilder so bekannt sind.

      Ich persönlich würde mir jedenfalls auch kein Bild eines weinenden Kindes (egal ob verflucht oder nicht) aufhängen wollen – und das, obwohl ich dem Makabren definitiv nicht abgeneigt bin.

      Bei einer Sache muss ich dich aber korrigieren. Creepypastas und urbane Legenden sind etwas völlig anderes, auch wenn es einige Creepypastas (z. B. Slenderman, der Rake oder Sirenhead) gibt, die im Laufe der Zeit zu urbanen Legenden geworden sind.

      The Anguished Man sagt mir aber auch überhaupt nichts (ich kann es mir ja mal ansehen und gucken, ob es sich für einen Beitrag eignet ^^ ). Vielleicht kenne ich mich aber auch einfach zu wenig mit verfluchter Kunst aus. 🤔

      Und das mit den Artefakten interessiert mich. Was für Gegenstände hast du denn zuhause, die andere wohl eher weniger in der Wohnung herumstehen haben? (Der Besitz eines Ouija Bretts – oder wie du es nennst Witchboards – sollte übrigens kein Problem darstellen, sofern man es nicht benutzt ^^).

  4. Alette Langheinrich sagt:

    Ich glaube an die Geschichten die sich um die Bilder ranken, aufgrund dessen das es uns selbst passiert ist.
    Wir sind in ein Haus zur Miete zur Miete gezogen. Die Eigentümer sagte zu uns, alkes was wir auf dem Dachboden finden können wir behalten. Mitunter waren bei den Sachen 2 Bilder von den heulenden Kinder von Bragolin(1 Mädchen und 1 Junge). Nach einem Jahr zogen wir aus dem Haus aus und genau in der Nacht wo wir auszogen brach ein Brand in dem Haus aus (Aktenkundig bei der Polizei). Uns wurde in dem Rahmen Brandstiftung vorgeworfen was wir aber wieder legen konnten, das wir es definitiv nicht gewesen sind. Der Brand blieb bis heute ungeklärt.Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nichts von den Geschichten die sich um die Bilder rangten.Ich nahm die Bilder mit ins neue Haus wo uns auch viele unerklärliche Ereignisse heim suchten.Nach einiger Zeit erfuhren wir von der Eigentümerin des Hauses das sich in dem Haus ein Mensch das Leben genommen hat. Durch Zufall kam bei Galileo ein Bericht über die Bilder der weinenden Kinder von Bragolin. Dann wurde mir einiges klar. Nach sieben Jahren zogen wir aus dem Haus aus und ich lies die Bilder in diesem Haus zurück. Ich legte die Bilder übereinander so dass sich die heulenden Kinder anschauen konnten und versteckte die Bilder auf dem Dachboden in diesem Haus und bis heute ist in diesem Haus(Gott sei Dank) nichts passiert.

    • Jeremie Michels sagt:

      Du bist der erste Fall, bei dem ich davon höre, dass es in einem der betroffenen Häuser tatsächlich gebrannt hat (wenn man man von den Zeitungsartikeln der Vorfälle in England 1985 absieht).

      Hat man denn herausfinden können, wo der Brand entstanden ist? Wenn ja, war es in der Nähe der Bilder oder an einem anderen Ort im Haus?

      Und was waren die anderen unerklärlichen Ereignisse, die in dem anderen Haus passiert sind? Denkst du, dass sie mit den Bildern zusammenhängen könnten oder haben sie eher mit dem Menschen zu tun, der sich dort das Leben genommen hat?

  5. NN sagt:

    Ich kenn mich nicht mit Kunst aus aber wenn die Bilder verbrannt worden sind,wurde dann nicht eine Menge Geld ins feuer geworfen?🧐

    • Jeremie Michels sagt:

      Jein. Sicherlich haben die Bilder zusammen einiges gekostet, aber da es wahrscheinlich fast alles Kopien/Drucke waren, die verbrannt wurden, sollte sich der „Schaden“ in Grenzen gehalten haben – zumal der Künstler nicht wirklich berühmt ist/war und daher sogar die Originale entsprechend nicht zu teuer gewesen sein dürften.

  6. Veèad Pinus sagt:

    Oh man ich musste beim Lesen weinen 🥺 ich habe selbst so ein Bild bei meiner Patientin entdeckt mit einem weinenden Mädchen und muss gestehen ich hab es gehasst dort in die wohnung zu gehen ich mochte das bild nicht denn nachdem wir die Frau als Patientin aufgenommen hatten musste ich jeden Tag hin und ich will es nicht auf das Bild schieben aber an mir klebte seit dem ne Pech Strähne immer wenn ich dort gewesen bin war das so ein Unwohlsein ich habe stetig mit dem Bild augenkontakt gehalten weil ich manchmal das Gefühl hatte das es mich verfolgt das das natürlich Blödsinn war weiß ich selber aber dieses Pech… Eine Reihe dummer Zufälle oder doch das Bild gebrannt hat niemand und vll ist es auch keins von den verfluchten aber mein auto ging plötzlich kaputt mein handy hat sich verabschiedet ich habe es 3 mal reparieren lassen und am ende war es doch gehimmelt mein hund hat ne blasen Entzündung bekommen job verloren und alles auf einmal.

    Es ist gruselig wirklich gruselig

    • Jeremie Michels sagt:

      Das tut mir ja fast schon ein wenig leid, wobei es natürlich auch eine große Ehre ist, wenn meine Texte solche Emotionen hervorrufen! :‘3

      Ich muss aber auch gestehen, dass mich ein solches Bild beunruhigt hätte. Bilder von Personen wären generell schon nicht mein Geschmack, aber ein weinendes Kind? Ich weiß ja nicht …!

      Und so eine Pechsträhne ist natürlich auch Mist (egal, ob durch das Bild ausgelöst oder nicht). Hat sich die Pechsträhne denn wieder gelegt, nachdem du nicht mehr regelmäßig in die Wohnung musstest? Oder hat sie sich bereits früher oder erst deutlich später gelegt?

    • Jeremie Michels sagt:

      Ich muss gestehen, dass ich bei vielen Flüchen und Legenden auch skeptisch bin. Es ist schließlich vernünftig, nicht alles blind zu glauben.

      Dass bei dem einen Bild nichts passiert ist, hat jedoch nicht viel zu bedeuten. Es sollen immerhin nur die Bilder von Giovanni Bragolin verflucht sein. Zum einen gibt es aber viele Fälschungen, zum anderen ist er nicht der einzige Künstler, der weinende Kinder gemalt hat.

  7. Monika sagt:

    Ich kannte weder den Maler, noch die Legende bis jetzt. Ich weiß nur dass es die Bilder gibt.
    Während des Lesens habe ich übrigens den Protagonisten innerlich angeschrien, dass er abhauen soll. XD

    Zu den Fragen:
    ~Was haltet ihr von den Bildern?
    Ich bin sowieso schon kein großer Fan von Portraits. Und solche Bilder machen das dann auch nicht wirklich besser.

    ~Glaubt ihr, das Gemälde und sogar deren Kopien mit einem Fluch belegt sein können?
    Es liegt vielleicht daran, dass ich bis jetzt das Glück hatte, noch keinen gesehen zu haben, aber ich finde, das Unglück von Menschen an Gegenständen festzumachen die verflucht sind/sein könnten, wird gerne als Ausrede für das eigene Versagen verwendet. :/

    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass verfluchte Gegenstände nicht existieren (können).
    Ganz im Gegenteil, ich finde es sogar sehr spannend über solche Gegenstände zu lesen. Vor allem die Hintergründe, wie oder warum diese enstanden sind.
    Darum finde ich es ja auch so toll, dass du immer etwas über die Legende schreibst. 😀

    Würdet ihr ein solches Gemälde in eurem Haus oder eurer Wohnung aufhängen?
    Nein.
    Nicht nur weil es ja verflucht sein könnte, sondern weil ich mich immer unwohl und beobachtet fühlen, wenn ich weiß, dass ein Portrait im Raum hängt.
    Ich bin eher ein Fan von Landschaftsgemälden. 😀

    Liebe Grüße
    Monika

    • Jeremie Michels sagt:

      Während des Lesens habe ich übrigens den Protagonisten innerlich angeschrien, dass er abhauen soll. XD
      Aber dann wäre doch die Geschichte viel zu schnell zu Ende gewesen! xD

      Ich bin sowieso schon kein großer Fan von Portraits. Und solche Bilder machen das dann auch nicht wirklich besser.
      Vom rein Optischen her, wären die Bilder auch nichts für mich, aber der Fluch macht sie wieder interessant. ^^

      […] ich finde, das Unglück von Menschen an Gegenständen festzumachen die verflucht sind/sein könnten, wird gerne als Ausrede für das eigene Versagen verwendet. :/
      Hmm. Also wenn man die Brandreihe bedenkt, die nun einmal definitiv mit den Bildern in Zusammenhang gestanden zu haben schien, würde ich sagen, dass es – wenn man es logisch erklären will – in diesem Fall eher Brandstiftung, als das eigene Versagen war …

      […] ich finde es sogar sehr spannend über solche Gegenstände zu lesen. Vor allem die Hintergründe, wie oder warum diese enstanden sind.
      Darum finde ich es ja auch so toll, dass du immer etwas über die Legende schreibst. 😀

      Das ist mir tatsächlich sehr wichtig, seit ich die Idee für den Blog habe. Ich liebe Legenden, finde es aber sehr schade, wie jeder sich davon nur inspirieren lässt und dann trotzdem eine eigene, manchmal völlig abgeänderte Version schreibt/zeigt. Da ich für meine Geschichten also so oder so schon sehr viel recherchieren muss, fand ich es nur sinnvoll, euch meine Recherche nicht vorzuenthalten. Außerdem gab es ja bei so einigen Legenden schon mehrere Versionen, von denen ich in der Geschichte natürlich nur eine zeigen kann. ^^

      […] Ich bin eher ein Fan von Landschaftsgemälden. 😀
      Das kann ich verstehen. Ich würde mir wohl auch kein Portrait ins Zimmer hängen wollen. Ein Landschaftsgemälde hingegen hängt sogar in meinem Zimmer! 😀

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