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Muramasa Schwert
Muramasa Schwert (2019)

Die Muramasa Schwerter

Der Fluch der Muramasa Schwerter ist eine japanische Legende, die sich weltweiter Beliebtheit erfreut. Die Schwerter zählen zwar nicht zu den Yōkai, wegen des japanischen Hintergrundes habe ich sie jedoch trotzdem in die Kategorie übernommen.

Die Geschichte:

„Herzlichen Glückwunsch, Jacob“, sagte Franklin sarkastisch, während er mir auf die Schulter klopfte, „Du hast gerade ein 500 Jahre altes Stück Metal für 90.000 Euro erworben!“

Wir waren auf einer Auktion, die mein Leben verändern sollte.

„Das ist nicht bloß ein einfaches Stück Metall, sondern eines der besten Schwerter, das je gefertigt wurde!“, widersprach ich.

„Und vergiss den ‚Fluch des Muramasa‘ nicht!“, sagte Franklin mit einer klischeehaft gruseligen Betonung.

„Nur weil ich eine ausgeprägte Fantasie habe, heißt das nicht, dass ich an so einen Schwachsinn glaube …“

„Das Schwert dürstet nach Bluuuut!“, führte Franklin seine Albernheiten weiter. Hätte er gewusst, wie viel Wahrheit in diesen Worten steckte, hätte er wahrscheinlich nicht darüber gescherzt.

Genauso unwissend rollte ich mit den Augen.

„Hey, ich mach doch nur Spaß. Wenn dir so ein teures Schwert hilft, deine Muse wiederzufinden, macht mich das mehr als glücklich. Immerhin ist es mein Job, dafür zu sorgen, dass du endlich mit deinem nächsten Buch anfängst!“

Mein nächstes Buch … Ich seufzte. Seit mein letzter Roman meine Buchverkäufe bis ins All katapultiert hatte, war es nicht mehr dasselbe. Ich fühlte mich zu klein für meine Rolle, hatte beim Schreiben das Gefühl, dass meine Texte meinem neuen, viel größeren Publikum nicht gerecht wurden …

Franklin merkte sofort, dass ich in Gedanken versank. „Lass uns doch erstmal in dein Apartment fahren. Wir stoßen auf dein Muramasa Schwert an und machen einen entspannten Abend, ja? Der Verlag liebt dich, niemand wir dir den Kopf abreißen, wenn dein nächstes Buch ein paar Tage länger wartet.“

Er ließ sogar einige Kontakte spielen, sodass ich das Schwert direkt mit nach Hause nehmen durfte. Er musste wirklich glauben, dass es mir bei meiner Kreativität helfen würde.

In meinem Apartment angekommen blieb es aber natürlich nicht beim ‚Anstoßen‘. Um ehrlich zu sein, waren wir nach kürzester Zeit ziemlich betrunken.

„Das ist schon eine hübsche Klinge“, lallte Franklin.

Ich muss zugeben, dass Alkohol und scharfe Schwerter keine gute Kombination waren, aber in unserem Zustand war das das Letzte, worüber wir nachdachten.

Nachdem wir unachtsam mehrere Minuten mit der Klinge herumgealbert hatten – Gott weiß, warum wir uns dabei nicht verletzt haben –, entschied ich, das Schwert wegzulegen.

Treffsicherheit ist jedoch nicht gerade meine Stärke, wenn ich betrunken bin – und so kam, was kommen musste: Ich verfehlte die Schwertscheide und zog mir die Schneide genau durch den Zeigefinger.

„Scheiße“, fluchte ich. Ich konnte mich gerade noch daran hindern, das teure Schwert fallenzulassen. Schnell legte ich es zusammen mit der Scheide auf den Tisch.

Panisch versuchte ich, die Blutung zu stillen, ohne meine Hand anzusehen. Mir wurde schwindelig, wenn ich Blut sah – besonders, wenn es mein eigenes war.

Franklin reagierte besser. Ich war so mit meiner Hand beschäftigt, dass ich nicht einmal gemerkt hatte, wie er meinen Verbandskasten aus dem Badezimmer geholt hatte.

Wenig später saß ich mit zurückgelehntem Kopf auf dem Sofa, während Franklin meine Hand versorgte. Er meinte, dass der Schnitt zum Glück nicht sonderlich tief sei, trotzdem es verdammt weh!

„Vielleicht ist an dem Fluch ja doch etwas dran …“, sagte er schließlich.

„Ach, hör doch auf … Denkst du wirklich, man kann das Schwert nicht in die Scheide zurückstecken, ohne Blut vergossen zu haben? Dass ich mich verletzt habe, liegt wohl eher daran, dass ich betrunken bin …“

„Kann sein.“

„Kann sein? Kann sein?! Warum muss man mir immer alles kaputt machen?!“, ich spürte eine ungewohnte Wut in mir Aufsteigen. Normalerweise war ich ein sehr ruhiger Mensch. War das vielleicht der Alkohol? „Kaum kann ich vom Schreiben leben, kommt ein Verlag dahergerannt und macht mich berühmt. Ich kann keine Zeile mehr zu Papier bringen, ohne zu denken, dass die Erwartungen niemals erfüllen kann. Bei meiner Ex genauso! Kaum fühl ich mich in der Beziehung richtig wohl, lernt sie einen Neuen kennen! Und jetzt erfülle ich mir endlich den Wunsch, ein eigenes Schwert zu besitzen – und dann auch noch so ein berühmtes –, aber es kommt sofort jemand dahergerannt und redet es mir schlecht!“

„Bleib locker. Ich hab doch nur laut gedacht.“

„Nur laut gedacht? Vielleicht sollten die Leute mal anfangen, ihre Gedanken für sich zu behalten! Tu dies so, tu jenes so. Du machst dies falsch, du machst das falsch! Ich kann es nicht mehr hören! Ich hasse dieses ganze …“

„Woah, woah! Jacob! Immer locker bleiben!“, sagte Franklin. Panik lag in seiner Stimme, während er die Hände schützend vor sich hielt und sich an die Rückenlehne presste.

Ungläubig sah ich zu meiner Hand. Ich hatte nicht bemerkt, wie ich aufgestanden war. Hatte nicht bemerkt, wie ich das Schwert vom Tisch genommen hatte. Hatte nicht bemerkt, wie ich es mit der Spitze auf Franklin gerichtet hatte.

Mit einer Mischung aus Verwirrung und Panik ließ ich das Schwert fallen. Es donnerte scheppernd auf den Tisch. Was zur Hölle war gerade passiert?!

„Vielleicht sollten wir lieber schlafen gehen. Wir haben beide einen anstrengenden Tag hinter uns“, sagte Franklin. Seine Stimme zitterte leicht. Er war völlig blass im Gesicht. „Ich schlaf auf der Couch, falls irgendetwas sein sollte. Außerdem kann ich in meinem Zustand eh nicht mehr fahren.“

Ich stimmte schweigend zu. Trotzdem war mein Hirn am Arbeiten. Wieso zur Hölle hatte ich das Schwert in die Hand genommen?!

Es heißt zwar, dass Alkohol die wahren Gefühle zu Tage bringt, aber ich hatte nichts gegen Franklin. Klar, er konnte einem mit seiner etwas eigensinnigen Art manchmal auf den Geist gehen, trotzdem war er zu einem meiner besten Freunde geworden!

Auch als ich im Bett lag, ließen meine Gedanken mich nicht los. Egal, wie sehr ich auch versuchte eine Antwort, einen Grund für mein Verhalten zu finden, ich kam immer zum selben Schluss: der Fluch!

Entweder das, oder aber ich hatte irgendwelche dunklen Triebe in mir, von denen ich bis jetzt noch nichts wusste.

Ich versuchte zu schlafen, doch sowohl meine Gedanken, als auch mein noch immer schmerzender Finger ließen es nicht zu. Immer wieder wälzte ich mich hin und her, um eine bessere Position zu finden, nur im mich kurz darauf wieder umzudrehen.

Ich musste etwas tun! Schlafen konnte ich so jedenfalls nicht. Nach langem hin- und herüberlegen, stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Ich würde das Schwert in meinem Tresor einschließen, bis ich eine Entscheidung gefällt hatte!

Ich war fast beim Sofa, als ich plötzlich lachen musste. Was tat ich hier eigentlich? Ich wusste zwar nicht, warum ich vorhin so reagiert hatte, aber einen Fluch dafür verantwortlich machen? Es gab keine Flüche! Das war einfach nur bescheuert. Das Schwert war ein ganz normales Schwert und hatte keinerlei …

Ich stockte. Mein Blick war auf den kleinen Tisch gefallen. Es war zwar dunkel, aber in dem schwachen Licht konnte ich es deutlich erkennen: Das Schwert war weg! Auf dem Tisch lag nur noch die leere Scheide!

Kurz dachte ich, Franklin hätte das Schwert vielleicht gestohlen – oder aber er hatte die gleiche Idee wie ich und wollte es nur sicher verstauen. Er schien immerhin an den Fluch zu glauben. Doch warum hätte er dann die Schwertscheide liegen gelassen?

Ein Geräusch hinter mir ließ mich herumfahren.

„Franklin?“, fragte ich. Ich sah zwar nur eine Silhouette, aber von den Haaren und der Statur her kam es hin.

Ohne etwas zu sagen, trat die Gestalt auf mich zu.

„Franklin, bist du das?“, fragte ich. Ich sah, dass die Person mein Schwert in der Hand hielt, und wich einen Schritt zurück.

Als die Gestalt in den etwas helleren Raum getreten war, atmete ich erleichtert aus. Es war wirklich Franklin. „Mann, hast du mir einen Schrecken eingejagt!“

Doch Franklin sagte nichts.

Mein Blick fiel wieder auf das Schwert. Ich riss die Augen auf. Irgendeine dunkle Flüssigkeit tropfte von der Klinge. War das … Blut?!

Als Franklin mit der zweiten Hand nach dem Schwert griff, sah ich es: Das Blut war sein eigenes! Tiefe Schnitte zogen sich durch seinen linken Unterarm!

„Oh Gott, Franklin, was ist passiert?“

Wieso antwortete er denn nicht?

Als er das Schwert hob, fühlte es sich an, als würden meine Organe einen Satz nach unten machen.

„Franklin, mach kein Scheiß!“ War das der Fluch?

Doch ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Franklin holte mit dem Schwert aus und schlug zu. Gerade so konnte ich noch ausweichen, fiel dabei jedoch zu Boden.

Jetzt stand Franklin mit erhobenem Schwert über mir. Sein Gesicht war nun deutlich zu erkennen. Er sah völlig wahnsinnig aus!

Die Legende:

Die Schwerter, die vom japanischen Schwertschmied Muramasa Sengo hergestellt wurden, sollen mit einem Fluch belegt sein. Es heißt, dass sie ihren Besitzer dazu zwingen, Blut zu vergießen – sei es sein eigenes oder das eines anderen.

Heutzutage findet man Abwandlungen der Muramasa Schwerter hauptsächlich in Serien, Anime, Comics und Videospielen. Es sind jedoch noch immer viele echte Muramasa Klingen im Umlauf.

Aussehen:

Es gibt viele verschiedene Arten von Muramasa Schwertern. Generell sehen sie wie normale, japanische Schwerter aus.

Hauptsächlich kann man sie an der Muramasa Signatur erkennen – wobei es hier auch viele Fälschungen gibt und die Signatur bei vielen Schwertern abgeändert oder entfernt wurde.

Die Schwerter besitzen außerdem häufig verwendete Merkmale, wie die Stahlart, die Art der Maserung und die Holzart, die auf eine hohe Qualität schließen lassen – immerhin zählte Muramasa zu einem der besten Schwertschmiede Japans. Die genaueren Details empfinde ich für den durchschnittlichen Leser jedoch als zu langweilig/uninteressant, um sie hier aufzuzählen.

Eigenschaften:

In Japan war es – besonders zur Zeit der Samurai – ein weit verbreiteter Glaube, dass Schwertschmiede bei der Arbeit ihre Seele und ihren Geist in die Schwerter einarbeiten.

Bei den Muramasa Schwertern soll das ebenfalls der Fall gewesen sein – nur, dass Muramasa völlig wahnsinnig und gewalttätig gewesen sein soll. Seine Schwerter haben diese Eigenschaften angeblich übernommen.

Daher heißt es, dass jeder Besitzer eines solchen Schwertes von der Klinge beeinflusst wird. Einige Leute gehen sogar so weit, zu sagen, dass jeder, der ein solches Schwert besitzt und es nicht rechtzeitig genug loswerden kann, dazu gezwungen ist, Blut zu vergießen – sei es durch einen Mord, Selbstmord oder Verletzungen.

Unzählige Geschichten berichten davon, wie Leute sich nur wegen des Schwertes selbst verletzt und umgebracht haben sollen. Muramasas Einfluss soll sogar dafür gesorgt haben, dass einige Menschen mit den Schwertern wahllos ihre Freunde abgeschlachtet haben.

Einige Leute behaupten außerdem, dass ein Muramasa Schwert, wenn es einmal gezogen wurde, erst wieder in die Schwertscheide zurückgesteckt werden kann, wenn Blut vergossen wurde. Sein Besitzer wäre also gezwungen, sich oder jemand anderen zu verletzen.

Vorkommen:

Wegen ihrer Berühmtheit sind die Muramasa Schwerter weltweit von Sammlern begehrt. Trotzdem ist bei den meisten von ihnen unbekannt, wo sie sich befinden.

Außerdem gibt es viele Fälschungen der Schwerter, was eine Suche nach den Originalen deutlich erschwert.

Ursprung:

Muramasa Sengo war ein Schwertschmied, der in der Muromachi-Zeit (etwa 1336-1573) in Japan gelebt hat. Seine erste datierte Klinge stammt aus dem Jahr 1501.

Muramasa hat jedoch nicht nur selbst Klingen gefertigt, sondern auch die Muramasa Schule gegründet. Es wird angenommen, dass es nicht nur eine, sondern drei Muramasa Generationen gab – Muramasa Sengo selbst also nur einige der Muramasa Schwerter angefertigt hat.

In Verruf gerieten die Muramasa Klingen jedoch erst 1603, als Tokugawa Ieyasu, der selbst viele Freunde und Verwandte durch die Muramasa Schwerter verloren haben soll, die Edo-Zeit, bzw. das Tokugawa-Shogunat einleitete. Gleichzeitig verbot er seinen Samurai, die Muramasa Schwerter außerhalb von Schlachten zu führen.

Das führte dazu, dass viele der Schwerter zerstört wurden. Die Leute begannen deshalb, die Muramasa Signatur auf ihren Schwertern zu entfernen oder zu ersetzen.

Aufgrund des Verbots rankten sich bereits zu damaliger Zeit viele Gerüchte um die Schwerter, woraufhin sogar Theaterstücke und Dramen, in denen die Klingen vorkam, entstanden sind.

Mit der Zeit ist daraus die heute Legende der verfluchten Muramasa Schwerter entstanden.


Ich persönlich finde solche verfluchten Gegenstände immer sehr spannend. Was haltet ihr davon? Findet ihr solche Geschichten oder Legenden interessant? Kennt ihr vielleicht andere verfluchte Gegenstände, die man selbst eher ungerne besitzen würde? Schreibt mir einen Kommentar!

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4 Kommentare

    • Jeremie Michels sagt:

      Eher weniger. Ich fand einen weltberühmten Autoren lediglich spannender als einen erfolgreichen Firmenleiter, Kunsthändler o.Ä.
      Ein Künstler oder Drogenboss wären vielleicht noch ganz interessant geworden 🤔

      Vllt. war es auch ein wenig von Marianne inspiriert, das ich (sofern ich mich richtig erinnere) ein paar Wochen vorher auf Netflix gesehen hatte. ^^

  1. Monika sagt:

    Als ich die Geschichte gelesen hatte, musste ich unweigerlich an Zorro von One Piece denken. Immerhin besitzt er ein Schwert, welches allen Vorbesitzern den Tod brachte, und ich kann mir außerdem gut vorstellen, das Oda so eine bekannte Legende in seinen Manga einbaut. 😀

    Die Geschichte selbst ist, wie immer, gut geschrieben und hat auch eine schöne Wendung mit der ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet hatte.^^

    Zu den Fragen:
    ~Ich persönlich finde solche verfluchten Gegenstände immer sehr spannend. Was haltet ihr davon?
    Ich finde es auch spannend über solche Gegenstände etwas zu lesen, muss sie aber nicht unbedingt selbst sehen oder gar besitzen.

    ~Findet ihr solche Geschichten oder Legenden interessant?
    Sehr! Gerne mehr davon. 😀

    ~Kennt ihr vielleicht andere verfluchte Gegenstände, die man selbst eher ungerne besitzen würde?
    Ich hab mal, bei irgendeiner Serie über das Paranormale, von einen kleinen Kästchen gehört indem ein Geist leben soll. Laut Internet heißt es: „Die Dibbuk-Box“
    Aber da das ein anscheinend sehr bekannter verfluchter Gegenstand ist, gehe ich mal einfach davon aus, dass du das schon kennst.^^

    Liebe Grüße
    Monika

    • Jeremie Michels sagt:

      Als ich die Geschichte gelesen hatte, musste ich unweigerlich an Zorro von One Piece denken.
      Das kann sehr gut sein. Dass ich One Piece geguckt habe, ist zu lange her, um mich daran zu erinnern (die Manga hab ich nie gelesen). Soweit ich weiß, gibt es viele Mangaka (oder sind das nur die Zeichner? Ich meine jedenfalls die Autoren …), die sich bei ihren Geschichten an Yōkai oder Legenden bedienen.

      Ich finde es auch spannend über solche Gegenstände etwas zu lesen, muss sie aber nicht unbedingt selbst sehen oder gar besitzen.
      Besitzen muss ich sie auch nicht gerade, aber sehen würde ich sie wirklich gerne. Ab und an findet man Muramasa Schwerter übrigens in Museen! 😀

      […] Laut Internet heißt es: „Die Dibbuk-Box“
      Aber da das ein anscheinend sehr bekannter verfluchter Gegenstand ist, gehe ich mal einfach davon aus, dass du das schon kennst.^^

      Tatsächlich kannte ich sie noch nicht. Ich hab sie mal auf meine Liste geschrieben! ^^
      Tatsächlich kenne ich mich mit Flüchen und verfluchten Gegenständen sehr wenig aus. Am ehesten kenne ich eher bekannte urbane Legenden, Yōkai oder Geistergeschichten. :’D

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