Die Frau im Wald – 100ste Geschichte!

Zeichnung zu „Die Frau im Wald“ von Jeremie Michels. Das Bild zeigt ein ordentlich gewebtes Spinnennetz. Auf der linken Seite ist das weiße Netz rot eingefärbt und überall im Netz hängen Blutstropfen. Im Hintergrund befindet sich ein unheimlicher Wald mit scheinbar leuchtendem Nebel und den Silhouetten von kahlen Laubbäumen und Gestrüpp.

Mit jedem Schritt bewegen sich die Schatten der tiefhängenden Äste. Überall sah ich aus dem Augenwinkel Bewegungen und es dauerte nicht lange, bis ich mich beobachtet fühlte.
Halt! Was war das? Da war ein Geräusch. Eine Art Kichern. Aber nicht das eines spielenden Kindes, sondern das einer erwachsenen Frau. So schnell, wie es gekommen war, verschwand es aber auch wieder.

Weiterlesen

Unfreiwillige Sommerpause

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Die gute ist, dass ich bald mit meinem Fernstudium durch bin und dann endlich wieder genug Zeit habe, um mich an die Überarbeitung meines Romans zu setzen. Und ich weiß ja bereits von einigen von euch, dass ihr euch auf ein Buch von mir freut. …

Weiterlesen

Exklusive Kurzgeschichte

Newsletter Zeichnung von Jeremie Michels. Auf dem Bild ist eine magere Hand mit gräulicher Haut und schwarzen, kaputten, langen Fingernägeln. Die Hand hält einen vergilbten Briefumschlag.

Ich habe eine kleine Ankündigung für euch. Und zwar gibt es bald einen exklusiven Beitrag für meine Newsletter Abonnenten (der Newsletter ist natürlich gratis). Er beinhaltet wie immer eine Kurzgeschichte und die Hintergrundinformationen zu der Legende (bzw. in diesem Fall dem Phänomen). Eigentlich wollte ich ihn heute schon fertig haben, hatte am Wochenende aber leider …

Weiterlesen

Gelert der Hund

Gelert der Hund Zeichnung von Jeremie Michels. Auf dem Bild sitzt ein irischer Wolfshund, der den Zuschauer direkt ansieht, die Zunge heraushängen lässt und mit dem Schwanz wedelt. Von seiner Zunge tropft Blut, das auch seine Schnauze umgibt, Außerdem hat er blutige Pfoten und einige andere blutige Flecken im Fell. Wenn man genau hinsieht, erkennt man einen blutigen Kratzer an der Schulter und einen Bissabdruck am Vorderbein.

So war es auch an jenem schicksalhaften Tag, als Llywelyn zu seiner Jagd aufbrechen wollte. Er rief nach Gelert und wartete. Normalerweise hätte es keine zehn Sekunden gedauert, bis Llywelyn das vertraute Klackern der Krallen auf dem Boden gehört hätte, bis Gelert freudig hecheln auf sein Herrchen zu gerannt wäre. Doch an jenem Tag blieb es still.

Weiterlesen