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Poltergeister Zeichnung von Jeremie Michels. Man sieht einen braunen Holzstuhl mit grünem Polster, der auf übernatürliche Weise in der Luft schwebt.
Poltergeister (2020)

Poltergeister

Poltergeister sind wohl ein Thema, das auf meinem Blog schon lange überfällig ist. Leider sind solche großen Themen wie Vampire, Werwölfe, Bigfoot oder auch Poltergeister immer mit einem sehr großen Rechercheaufwand verbunden, da es unzählige Theorien darüber gibt. Ich habe daher mein Bestes gegeben und hoffe, dass es euch gefällt!

Die Geschichte:

„So Ms. Harris, hier haben Sie die Haustürschlüssel und hier meine Visitenkarte. Für den Fall, dass Sie das Haus wieder verkaufen möchten.“

„Das denke ich nicht. Es ist einfach perfekt. Die Lage, der Garten, und dann auch noch der Preis. Ich glaube nicht, dass ich hier so schnell wieder wegwill“, lehnte ich die Karte der Maklerin dankend ab.

Sie lächelte leicht gequält, als würde sie mir nicht glauben. Ich erinnerte mich genau daran, wie verwirrt ich damals darüber gewesen war.

„Man kann nie wissen“, hatte sie nur knapp erwidert und ihre Karte in meinen Briefkasten geworfen.

Damals tat ich es noch als Werbung ab. Vielleicht hoffte sie bloß, dass ich jemanden in der Gegend kannten, der bald einen Makler suchte. Das war jedoch, bevor die Vorfälle begonnen hatten …

Erst war es alles recht harmlos gewesen: Schubladen, die plötzlich offen standen. Eine Tür, die wie von Geisterhand zugeknallt wurde. Licht, das von alleine an- oder ausging. Damals fand ich immer sofort logische Erklärungen dafür. Das sollte sich jedoch bald ändern.

Es war mitten in der Nacht, als ich von einem lauten Geräusch aus dem Schlaf gerissen wurde.

Verwirrt blinzelte ich. Laute Stimmen drangen mir entgegen. Außerdem schien ein merkwürdiges Licht in meinem Zimmer. War etwa jemand im Haus?

Ängstlich hob ich den Kopf. Dann stockte ich. Verwirrt sah ich den Fernseher an, der auf voller Lautstärke einen Krimi zeigte.

Irritiert griff ich nach der Fernbedienung und schaltete ihn aus. In der Dunkelheit blieb ich noch einige Sekunden reglos sitzen. Wie hatte sich der Fernseher bitte von selbst eingeschaltet?

Ich entschied, dass ich zu müde war, um mir jetzt darüber den Kopf zu zerbrechen, legte die Fernbedienung zurück und verkroch mich wieder unter der Bettdecke.

Das Land der Träume hatte mich bereits fast wieder zu sich geholt, als erneut Geräusche aus meinem Fernseher schallten. Sofort saß ich kerzengerade im Bett.

„Was zur Hölle?“

Damit, dass der Fernseher sich einmal von alleine einschaltete, konnte ich leben. Aber zweimal?

Müde schob ich die Bettdecke beiseite. Ich war gerade dabei, die Beine aus dem Bett zu hieven, als der Fernseher sich plötzlich wieder ausschaltete. Jetzt saß ich in völliger Dunkelheit.

„Muss irgendwas mit der Elektronik sein“, murmelte ich. Das Haus war schon alt. Da konnte so etwas sicher vorkommen.

Klack. Wie auf ein Stichwort schaltete sich meine Deckenlampe von selbst ein. Sofort starrte ich zu dem Schalter hinüber, den ich eben deutlich gehört hatte. Dort war niemand. Die Tür war geschlossen und außer mir war niemand im Zimmer.

Klack. Dunkelheit. Ein mulmiges Gefühl breitete sich in mir aus.

Sofort tastete ich nach meiner Nachttischlampe. Klack. Noch bevor ich den Schalter mit meiner Hand gefunden hatte, schaltete sich jetzt auch meine Nachttischlampe wie von selbst ein.

Was passierte hier gerade?

Klack. Wieder Dunkelheit.

Schnell griff ich nach meinem Handy. Ich schaltete die Taschenlampenfunktion ein. Dann jedoch, drehte das Licht völlig durch. Mit wildem Geklicke schalteten sich Deckenlampe, Nachttischlampe und Fernseher völlig unkontrolliert ein und aus.

Mit einem panischen Aufschrei riss ich die Beine ins Bett zurück und verkroch mich wie ein Kind unter meiner Bettdecke. Erst, als das heftige Geflacker sich abrupt wieder beruhigte, traute ich mich unter der Decke hervor.

Es war wieder dunkel im Zimmer. Das einzige Licht kam von meiner Handytaschenlampe, die noch immer eingeschaltet war.

Verstört und viel zu aufgewühlt, um weiterzuschlafen, schaltete ich das Licht im Zimmer wieder ein – es funktionierte einwandfrei. Ich suchte alles ab, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken.

Mit einem noch immer flauen Gefühl im Magen ging ich wieder ins Bett. Ans Schlafen war jedoch nicht zu denken. Zu sehr kreisten meine Gedanken um die seltsamen Ereignisse. Und so tat ich das, was wohl die meisten Leute an meiner Stelle getan hätten: Ich wandte mich ans Internet.

Ich hatte gehofft, eine logische Erklärung zu finden, konnte jedoch – abgesehen von wirren Theorien über Poltergeister – nichts Passendes finden. Mit einem Seufzer legte ich mein Handy wieder weg. Ich hätte ja nicht ahnen können, dass das Internet mir die Wahrheit gezeigt hatte …

Am nächsten Tag war meine Stimmung wieder besser. Ich hatte mich entschieden, mich mit meiner alte-Elektonik-Theorie abzufinden. Trotzdem wanderten meine Gedanken immer wieder zu dem Lichtgeflacker zurück – so auch am nächsten Abend beim Ausräumen des Geschirrspülers.

Seltsamerweise passierte es genau in diesem Moment, dass ich wieder an die Internettheorien über Poltergeister denken musste. Ich schüttelte belustigt den Kopf, während ich den letzten Teller in das Regal über der Spüle stellte. Dann ging ich in Richtung Tür.

Iiieeeek. Ein leises Quietschen ertönte hinter mir. Verwundert drehte ich mich um. Dann erstarrte ich. Die Tür des Regals, in dem das Geschirr stand, hatte sich geöffnet. Ich war mir 100%ig sicher, dass ich sie eben geschlossen hatte!

Ich ging zurück zur Spüle, um den Schrank wieder zu schließen, als ein leises Schaben mich erneut innehalten ließ. Es klang völlig gleichmäßig. Dann sah ich es: Einer der Teller schob sich langsam aus dem Schrank.

Mit offenem Mund stand ich wie versteinert da, während der Teller zu Boden fiel und in lauter Scherben zerbarst.

Jetzt ertönte ein weiteres Schaben. Ein zweiter Teller schob sich aus dem Schrank!

Schnell sprang ich vor, um ihn festzuhalten, doch als meine Finger fast bei ihm waren, wurde mit einem gewaltigen Ruck sämtliches Geschirr aus dem Schrank geworfen. Es kam mir vor, als hätte jemand es von innen geschubst! Ich konnte gerade noch vor dem Hagel aus Keramik fliehen, während ein Konzert aus zerspringendem Geschirr gefolgt von unzähligen Scherben meine Küche ausfüllte.

Nach einem kurzen Nervenzusammenbruch griff ich nach meinem Telefon. Papa wusste sicherlich, was hier vor sich ging. Er fand für alles eine logische Erklärung!

„Sophia, wie gehts dir? Hast du dich gut eingelebt?“, begrüßte Papa mich.

Ich ging nicht darauf ein, sondern erklärte ihm nur völlig verstört, was letzte Nacht und eben gerade passiert war.

Seine logische Erklärung fiel jedoch sehr mager aus – was wohl teilweise an meinen doch sehr wirren Ausführungen lag. Er meinte, dass ich mir zu viele Gedanken machen würde und mich sicher nur an die neue Umgebung gewöhnen müsse. Geschirr könne jedem einmal herunterfallen.

Für den Fernseher machte er hingegen eine Universalfernbedienung verantwortlich. Er wisse genau, zu welchen Mitteln einige „rassistischen Arschlöcher“ greifen würden, um jemanden wie uns aus ihrer Nachbarschaft zu vertreiben. Ich dürfe mich jedoch nicht unterkriegen lassen.

Panisch versuchte ich noch, ihm zu erklären, dass meine Nachbarn keine Probleme mit meiner Hautfarbe hätten und gegenüber sogar eine mexikanische Familie lebte, die sich mit allen gut verstand, aber es war zu spät. Papa war bereits in einen Vortrag darüber vertieft, wie er in seiner Jugend wegen seiner Herkunft behandelt wurde. Ich dürfe mir so etwas nicht gefallen lassen …

Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass er nicht mehr der Jüngste war. Also ließ ich den Vortrag über mich ergehen, bedankte mich höflich für seinen Rat und beendete das Telefonat.

‚Na super. Nicht einmal Papa hatte eine logische Erklärung parat …‘

Da ich nicht wusste, was ich anderes tun sollte, holte ich einen Besen. Ich fegte die Scherben mühsam auf und warf sie in eine Kiste, die ich direkt nach draußen in den Müll bringen wollte.

In Gedanken völlig abwesend öffnete ich die Tür. Ich trat gerade einen Schritt auf die Veranda, als ich abrupt aus meinen Gedanken gerissen wurde. Fast hätte ich die Kiste mit den Scherben fallengelassen.

18 kleine Augenpaare sahen mich eindringlich an. Versteht mich nicht falsch, ich liebte meine Gartenzwerge. Ich mochte die kleinen Kerlchen einfach zu gerne.

In diesem Moment jedoch, war sämtliche Sympathie für sie von mir gewichen. Eigentlich waren sie so im Garten verteilt, dass es aussah, als würden sie sich unterhalten oder einer bestimmten Arbeit nachgehen. Jetzt aber standen alle 9 Gartenzwerge so, dass sie skeptisch jede Person anstarrten, die das Haus verließ – in diesem Moment also mich.

Ich war schneller wieder im Haus, als ich es zugeben möchte. Die Scherben könnte ich auch entsorgen, wenn es hell draußen war. Meine Nerven lagen dafür gerade zu blank.

Also beschloss ich, mir ein Brot zu schmieren – der Grund, warum ich vorhin überhaupt in der Küche war und die Spülmaschine ausgeräumt hatte.

Lustlos kaute ich auf dem Käsebrot herum. Nicht nur, dass ich keinen Appetit hatte, ich musste auch noch von einem Schneidebrett essen, da sämtliches Geschirr in Scherben in der Kiste im Flur lag.

Außerdem musste ich an die Gartenzwerge denken. Vielleicht waren es ja nur die Nachbarskinder, die sich einen Scherz erlaubt hatten. Sie hätten auch durchaus eine Universalfernbedienung benutzt haben können, um mir letzte Nacht einen Streich zu spielen, wie es Papa vermutet hatte. Interpretierte ich zu viel in die Ereignisse hinein?

Andererseits erklärte das weder das Lichtgeflacker, noch wie das Geschirr so plötzlich aus meinem Schrank geschleudert werden konnte. War an dem Poltergeist vielleicht also doch etwas dran?

Eine Antwort auf meine Fragen sollte ich früher bekommen, als es mir lieb war. Ich hörte aus dem oberen Stockwerk – dem Dachboden – schwere, schabende Geräusche, als würde jemand meine Möbel über den Boden schleifen.

Sofort sprang ich auf. Ich sprintete die Treppe nach oben. Die alten Stufen knarrten unter mir, während das seltsame Schleifen immer lauter und lauter wurde.

Mit rasendem Herzen stand ich schließlich auf dem oberen Treppenabsatz. Ich merkte, wie meine Hand zitterte, während ich nach dem rostigen Türknauf griff. Nach einem letzten Zögern nahm ich all meinen Mut zusammen, drehte den Türknauf und stieß die Tür mit aller Kraft auf.

Voller ungläubigem Entsetzen sah ich die Möbel und Kisten an, die sich wie von Geisterhand über meinen Dachboden schoben. Es waren auch nicht nur leichte Sachen. Eine alte Kommode, die meiner Oma gehört hatte, schob sich ebenfalls hin und her. Es hatte zwei kräftige Männer gebraucht, um sie auf den Dachboden zu tragen.

‚Da steckt doch irgendein Trick dahinter!‘, dachte ich ungläubig. Ich konnte und wollte einfach nicht glauben, dass es in meinem neuen Haus spukte.

In einem letzten verzweifelten Versuch rannte ich zu einer der sich bewegenden Kisten hinüber. Ich hob sie hoch, tastete sie ab, suchte nach irgendetwas, das die Kiste bewegen konnte. Doch Fehlanzeige. Die Kiste war wie jede andere Kiste auch.

Das raubte mir den letzten Nerv. „Wer oder was auch immer du bist!“, schrie ich, „Das ist mein Haus. Und ich will, dass du mich in Ruhe lässt!“ Sollte man so nicht mit Geistern reden? Sie zum Gehen auffordern?

Zu meinem Verblüffen klappte es. Wie auf mein Kommando stand plötzlich alles still. Kein Schaben war mehr zu hören, keine Bewegung mehr zu sehen.

Doch es war nur die Ruhe vor dem Sturm. Ein plötzliches Klappern hinter mir, ließ mich herumfahren. Ein Stuhl, der in einer Ecke stand, zitterte wie bei einem Erdbeben. Dann, völlig unerwartet, hob er vom Boden ab. Er schwebte in der Luft, als würde eine unsichtbare Person ihn hochheben.

Als er auf mich zugeflogen kam, war ich so überrascht, dass ich nicht einmal mehr schützend die Hände vor mich halten konnte. Er traf mich mit voller Wucht am Kopf, sodass mir kurz schwarz vor Augen wurde.

Schmerzhaft schlug ich auf den Boden auf. Wahrend ich kurz die Orientierung verloren hatte, knallte der Stuhl neben mich. Ich sah, dass eines seiner Beine beim Aufprall abbrach. Hinter dem Wurf hatte einiges an Kraft gesteckt.

Dann zog ein erneutes Schaben, gefolgt von einem dumpfen Klopfen, meine Aufmerksamkeit auf sich. Als ich hinsah, gefror mir das Blut in den Adern:

Die schwere Kommode hatte jetzt zu Wackeln begonnen. Es war genau wie bei dem Stuhl eben.

„Warte! Warte!“, kreischte ich, während die Kommode von Boden abhob. Wenn sie nach mir geworfen wurde, würde ich das nicht überleben!

„Ich … Ich ziehe aus! Du kannst das Haus für dich haben. Das willst du doch, oder?“, schrie ich voller Panik, während ich merkte, wie Tränen meine Augen füllten.

Die Kommode verharrte in der Luft, als würde der Poltergeist oder was auch immer es war über mein Angebot nachdenken.

„Bitte. Ich such mir noch heute ein Hotel. Direkt morgen rufe ich die Maklerin an!“, flehte ich.

Mit einem Knall landete die Kommode wieder auf dem Boden. Angespannt wartete ich, ob noch etwas passieren würde, doch das tat es nicht. Der Spuk war zu Ende. Jetzt würde ich nur noch einen neuen Käufer finden müssen, in dem stillen Wissen, dass ihn dasselbe Schicksal ereilte, wie mir …

Die Legende:

Poltergeister sind eine spezielle Art von Geist oder Spukerscheinung. Obwohl sie eine der bekanntesten Geisterarten sind, sind sie trotzdem relativ selten anzutreffen – zumal sich die meisten der vermeintlichen Fälle als Schwindel erweisen.

Aussehen:

Es gab zwar bereits Fälle, bei denen Poltergeister mit anderen Geistererscheinungen in Verbindung gebracht wurden, im Normalfall manifestieren sie sich jedoch nicht in einer sichtbaren Gestalt.

Poltergeister sind somit eines der wenigen übernatürlichen Wesen, das kein eigenes Aussehen besitzen soll.

Eigenschaften:

Poltergeister können auf verschiedene Weisen in Erscheinung treten.

Häufig beginnen die Phänomene sehr harmlos – ein Handy, das plötzlich woanders liegt, ein leises Klopfen, ein Licht das plötzlich an oder aus geht.

Teilweise bleibt es bei diesen kleineren Vorkommnissen, im Normalfall steigern sich die Ereignisse jedoch sehr bald.

So kann es im weiteren Verlauf zu sich von selbst bewegenden oder umkippenden schweren Möbeln kommen. Außerdem wurde schon von lautem, durchgehendem Klopfen, Lichtflackern, elektronischen Geräten, die unkontrolliert ein und ausgeschaltet werden, unmenschlichem Gebrüll oder Geschrei sowie in besonders schweren Fällen gar schwebenden Möbeln oder Personen geredet.

Normal sind auch Tassen oder Teller, die plötzlich durch die Luft fliegen, als wären sie geworfen worden, Schubladen oder Türen, die sich von selbst öffnen oder schließen sowie allerlei andere Dinge in diese Richtung.

Die Zeitspanne, über die sich die Ereignisse hinweg ereignen, kann ebenfalls von Fall zu Fall stark variieren. So kann es von wenigen Wochen bis Monaten bis hin zu Jahren andauern.

Lebensraum/Vorkommen:

Poltergeister haben keinen speziellen Lebensraum und können überall auf der Welt vorkommen. Sie sind jedoch fast immer innerhalb von Gebäuden anzutreffen.

Ursprung:

Über den Ursprung der Poltergeister lässt sich nur schwierig etwas sagen. Häufig wird Deutschland als Ursprungsort genannt, da andere Sprachen das deutsche Wort übernommen haben – so redet man im Englischen z.B. von „poltergeists“. Tatsächlich sollen sich Poltergeister jedoch bis ins erste oder zweite Jahrhundert nach Christus zurückverfolgen lassen.

Bis heute gibt es unzählige Theorien, worum es sich bei dem Phänomen in Wirklichkeit handeln könne. So gibt es Menschen, die behaupten, es handele sich um Geister, Kobolde, Hexenwerk, Dämonen, Yōkai oder völlig andere Wesen.

Auch wissenschaftliche und parawissenschaftliche Theorien sind vertreten.

So könnte es sich um seismische Aktivitäten handeln, z.B. ausgelöst durch den nahen Fahrzeugverkehr, die für das Bewegen der Möbel verantwortlich sind.

Für das plötzliche Ein- oder Ausschalten elektronischer Geräte machen viele „Experten“ geomagnetische Störungen verantwortlich, die die Elektronik durcheinanderbringen.

Es gibt sogar Leute, die behaupten, dass psychokinetische Kräfte für das Phänomen verantwortlich seien. So sollen hoher Stress oder starke Emotionen dafür sorgen, dass Betroffene selbst die Objekte unbewusst mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken bewegen. Einen Beweis hierfür gibt es natürlich keinen.

Der häufigste Fall von Poltergeist-Aktivitäten ist jedoch ein anderer: Betrug. So wollen viele Menschen bloß Aufmerksamkeit, weswegen sie die vermeidlich übernatürlichen Ereignisse bloß erfinden oder vortäuschen.

Eine weitere weit verbreitete Theorie sind Halluzinationen, Falschinterpretation und Wunschdenken von Leuten, die gerne etwas Übernatürliches erleben wollen.

Trotzdem gibt es immer wieder Poltergeister, die sich nicht logisch erklären lassen und bei denen auch kein Betrug festgestellt werden konnte.

Außerdem sind die meisten Leute, die von Poltergeisterlebnissen berichten, Frauen. Der Grund hierfür ist ebenfalls unbekannt.


Was denkt ihr über Poltergeister? Glaubt ihr, dass es dieses Phänomen wirklich gibt? Wie erklärt ihr es euch? Schreibt es mir in die Kommentare!

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